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Hammer Of Doom IX - Würzburg

18.01.2018 | 00:14

18.11.2017, Posthalle

Zum neunten Mal kreiste der Hammer Of Doom und das mit sagenhaftem Billing.

Die erste Band des zweiten Tages fällt stilistisch etwas aus dem Rahmen. Die Würzburger CRANIAL spielen nämlich Sludge Metal, der trotz aller Wertlegung auf die atmosphärischen Aspekte des Genres knallhart aus den Verstärkern dröhnt. Weder war die Band mit Heimvorteil zuvor jemandem aus unserer Reisegruppe bekannt, noch steht jemand im besonderen Maße auf Sludge, doch wir machen uns trotzdem auf und durchkämpfen die eisigen Winde auf dem kurzen Weg zur Posthalle. Diese ist natürlich noch nicht sonderlich gefüllt, was sich auch im Laufe des Auftritts nicht ändern wird. Denn wirklich abwechslungsreich oder fesselnd ist das Gebotene nicht. Die vier gespielten Songs knacken zwar allesamt die Zehnminutenmarke, aber richtige Songstrukturen, die die Stücke voran treiben, in meinen Ohren bei Longtracks unersetzbar, kann ich nicht ausmachen. Die Band um ex-OMEGA MASSIF-Gitarrist Michael Melchers setzt da eher auf alle Glieder in Vibration versetzende Gitarrenwände und Lautstärke. Das macht wach und tut dem vorbelasteten Körper am Samstagmittag irgendwie gut. Weniger gut tun die sehr dünnen und unmelodischen Growls der zwei Sänger, bei denen mir die Füße gleich wieder einschlafen. Das Ganze wirkt nachts im kleinen verschwitzten Club sicher um einiges besser als in der großen, nüchternen und halbleeren Posthalle. Für den Mut, so spontan (CRANIAL ersetzt den ausgefallenen Opener PILGRIM) um diese Uhrzeit in dieser Halle vor diesem Publikum zu spielen, gebührt den Würzburgern aber jeder Respekt.
[Marius Lühring]

Nachdem ich den Freitag etwas enttäuschend fand, ist BELOW ein Omen dafür, dass der Samstag besser wird. Der Epic Doom der Schweden kommt offensichtlich nicht nur bei mir gut an, wird präzise und mit toller Soundqualität vorgetragen und erzeugt zu früher Stunde durchaus eine gewisse Stimmung. Der Tageszeit mag es auch geschuldet sein, dass die Jungs sich nicht wie Headliner geben und so ein bisschen hüftsteif wirken. Macht aber nichts, die Musik spricht für sich und die Meute vor der Bühne ist vermutlich einfach dankbar, den Gesang der Vorgänger CRANIAL überstanden zu haben. Klassisch zieht in diesem Kontext einfach besser. Festzuhalten bleibt, dass wir von BELOWs Sebastian Jansson sicherlich eine der besten Gesangsleitungen des Festivals zu hören bekommen. Gerade die spitzen Schreie funktionieren bestens! Zudem bemüht sich die Band, mit den zwei aufgestellten Kerzenständern, wenigstens im Ansatz um Atmosphäre! Alles in allem also ein solider Auftritt, der perfekt auf den weiteren Verlauf einstimmt!
[Jakob Schnapp]


Nach dem sicher guten, aber zugleich auch sehr routiniert durchgeplanten Auftritt von BELOW holt mit NAEVUS die nächste reinrassige Doomtruppe zum Rundumschlag aus. Ich habe mich im Vorfeld sehr auf die Baden-Württemberger gefreut, der letzte Dreher "Heavy Burden" schnitt nicht nur in unserem Soundcheck 12/2016 zurecht sehr gut ab, sondern bescherte mir auch im Nachhinein einige wohlige Stunden. Denn bei allem doomigen Tiefgang, bei aller hörbaren Schwermut, es schwingt in der Musik von NAEVUS auch immer eine gewisse Leichtigkeit und ein deutlicher Strahl der Hoffnung mit. Und genau dieses besondere Gleichgewicht bringt die Gruppe um Gitarrist und Sänger Uwe Groebel heute in vollstem Maße auf die Bühne. Extrem sympathisch und locker zaubern die seit Anfang der 90er mal mehr mal weniger aktiven Süddeutschen dem ziemlich großen Publikum ausnahmslos Lächeln auf die Lippen, als wäre es die reinste Selbstverständlichkeit. Ob alter Gassenfeger ("Sun Meditation" hat ja schon beinahe zwanzig Jahre auf dem Buckel) oder neues Sahnestück, jeder einzelne Ton wird auf beiden Seiten des Fotograbens zelebriert, sodass sich NAEVUS als erster großer Höhepunkt des Tages herauskristallisiert und meine hohen Erwartungen damit voll erfüllt.
Setliste: Summer Rain; Heavy Burden; Black Sun; Future Footprints; Whistling Tree; Sky Diver; Naked (Naggisch); Cloudless; Sunstreams; The Art Of Love

[Marius Lühring]

Der HOD-Samstag steht heute ja unter einem teils sehr experimentellen Stern. So darf nach den Lokalmatadoren CRANIAL mit ihrem brachialen Post Rock nun der CRIPPLED BLACK PHOENIX mit ausnehmend modernen und progressiven Klängen das Publikum verwirren, welches wohl vor allem wegen des traditionellen Abschlusstriples anwesend ist. Die Briten kümmern sich nicht um diese erschwerten Arbeitsbedingungen und spielen konsequent ihren melancholischen Stiefel runter. Das ist atmosphärisch durchaus beeindruckend, da die Halle jedoch nur mäßig gefüllt ist, verpufft einiges an Intensität, welche man in einem kleineren, prall gefüllten Club durchaus entwickeln könnte. Ich bin leider mit dem Material der Band auch nur sehr vage vertraut, da ich hier klar zu den Puristen zähle und so auch nur wenig bekanntes Material erkenne. Dennoch, die Musik der Band kann faszinieren und mich teilweise durchaus in ihren Bann schlagen. Der Auftritt wirkt auf mich jedoch kühl und künstlich, was sicher gewollt ist, mir steht heute jedoch der Sinn mehr nach lauten Gitarren und die hat CRIPPLED BLACK PHOENIX nunmal so gut wie gar nicht im Programm, weshalb ich im hinteren Hallendrittel dem Geschehen mit einem Bier etwas distanziert lausche. Dennoch, dies ist kein schlechter Auftritt, ich bin nur einfach nicht das richtige Publikum hierfür.
Setliste: Rise Up; Champs; No; Will-O-The-Wisp; 444; We Forgotten
[Raphael Paebst]

Nachdem eben CBP stilistisch schon etwas aus dem Rahmen fiel, die Meute aber durchaus vor der Bühne halten konnte, stehen die Chancen für die Gothic-Metaller THE VISION BLEAK gleich etwas schlechter. Das eher nackte Emotionen gewohnte Doompublikum wandert schon in Erwartung einer etwas opulenteren Show mit viel Schminke und dramatischen Darbietungen in Scharen Richtung Metalmarkt, Pommesbude oder zur mit Bierzeltgarnitur garnierten Chill-Out-Area. Die Zeichen deuten also gleich von Beginn an nicht auf einen weltbildumstoßenden Gig. Und ein solcher wird den gelichteten Reihen auch nicht präsentiert. Obwohl Sänger Konstanz in Sachen Performance und Zuschauereinbeziehung alle Register zu ziehen versucht, der Funke mag so gar nicht überspringen. Auch die Bandhymne 'By Our Brotherhood With Seth' ändert heute nichts daran, dass THE VISION BLEAK auf diesem Festival wie ein Fremdkörper wirkt. Es mag am Auftreten der Franken liegen, am konstant leicht überzeichneten Gesang oder auch am ziemlich eintönigen Songwriting, das war heute leider nichts. Der Band darf man dies aber nur zum Teil vorwerfen.
Setliste: Spirits; Peacock; Carpathia; Into The Unknown; I Dined With The Swans; Kindred Of The Sunset; Cemetery Hound; Kutulu; By Our Brotherhood With Seth

[Marius Lühring]

Leif Edling kann man mit Fug und Recht als den Vater des schwedischen Dooms bezeichnen und genau das tut er heuer auch selbst, denn bei seinem neusten Projekt, THE DOOMSDAY KINGDOM agiert der Bassist unter dem Pseudonym "The Doomfather". Mit dem WOLF-Sänger Niklas Stålvind hat er sich einen durchaus begabten Vokalisten ins Boot geholt und dieses Jahr ein mehr als ordentliches Album veröffentlicht, das, wie sollte es anders sein, ziemlich nach CANDLEMASS nur mit anderem Sänger klingt. Im Gegensatz zu seinen anderen Projekten steht Leif hier aber tatsächlich auch noch selbst mit auf der Bühne und bedient seinen, sehr lauten, Bass. Im Gegensatz zum überragenden Auftritt vor ein paar Wochen beim Malta Doom Metal Festival will bei mir heute der Funke aber nicht so ganz überspringen. Das ist zwar hervorragend gespielter, klassischer schwedischer Doom und Niklas gibt sich alle Mühe, das Publikum zu motivieren, aber irgendwie will die Stimmung bei mir nicht ganz so hoch steigen. Weiten Teilen des Publikums gefällt es aber ausnehmend gut und man kann deutlich mehr als nur Höflichkeitsapplaus einstreichen. Dennoch, mir persönlich wäre ein CANDLEMASS-Auftritt mit Leif am Bass und eventuell neue Songs der Lichtmesskapelle deutlich lieber, dass er es immer noch kann, hat Leif ja auch hier wieder bewiesen.
[Raphael Paebst]

Nachdem THE DOOMSDAY KINGDOM aus meiner Warte eher zum Abgewöhnen musizierte stand mit COUNT RAVEN als nächstes ein wahrer Gourmethappen auf dem Speiseplan. Als wäre es das Einfachste im Weltenrund, steht Dan "Fodde" Fondelius am Mikrofon mit seiner Gitarre bewaffnet und feuert zusammen mit seinen beiden Mitstreitern Höllenriff nach Höllenriff ins Auditorium. Er quäkt engelsgleich seine Texte aus seiner bebarteten Kehle und ich bin vom ersten Takt von 'The Poltergeist' bis zum Schlussakkord von 'Jen' voll gefangen. Der Fokus liegt heute auf den Erfolgsalben "High On Infinity" und "Mammons War", doch ich bin mir sicher, mich würde heute jede noch so wahllos zusammengestellte Setliste beglücken. Zusammen mit Drummer Jens Bock und Bassist Samuel Cornelsen (GOATESS) kreiert COUNT RAVEN an diesem eisigkalten Novemberabend ein wärmendes Doom-Feuerwerk, das jeden der hier Anwesenden ins Schwitzen bringen dürfte. Es mag sein, dass mancher Leser die Worte hier für etwas übertrieben hält, doch für mich ist das tatsächlich ein ganz, ganz toller Auftritt der Schweden. Ich hatte bisher noch nicht das Glück Fodde und seine Truppe livehaftig zu erleben, an diesem Abend wurde aus dieser Legende Wirklichkeit. Ganz ähnlich wird es mir im weiteren Verlauf des Abends mit CIRITH UNGOL ergehen. Glückselig wippe ich meinen Kopf im gemächlichen Tempo zu 'The Entity' und merke gar nicht, wie die Zeit verfliegt. Nach dem neunten und alles überragenden Song 'Jen' geht eine extrem sympathische und mitreißende Band von der Bühne, für die allein sich die Anreise quer durch Deutschland für mich schon mehr als gelohnt hat. Doch das ist für heute ja noch lang nicht alles!
[Marius Lühring]

Nun ist es also so weit, die Band, die eigentlich nicht mehr spielen sollte und mit deren überragendem letzten Album ich auch schon nicht mehr gerechnet hatte, steht auf der Bühne. Unter dem Namen TIMELORD spielen die verbliebenen Mitglieder von PAGAN ALTAR heute mit dem MAGIC-CIRCLE-Sänger und dem CAUCHEMAR-Gitarristen ein Konzert zu Ehren des verstorbenen Ausnahmemusikers Terry Jones. Ich bin mehr als hin- und hergerissen, war doch mein Erstkontakt mit PAGAN ALTAR ein Konzert in einer Osloer Turnhalle, das mich vom Fleck weg völlig begeisterte und bis heute eines meiner intensivsten Konzerterlebnisse überhaupt ist. Wie wird der neue Mann am Mikro die doch sehr eigenständige Stimme Terrys ersetzen? Funktioniert die ganz eigene Magie der Band auch ohne den Zeremonienmeister?
Doch bereits nach den ersten Takten ist klar, das hier wird ein völliger Triumphzug, genau die Würdigung, die das Schaffen dieser Ausnahmeband verdient und von einer Band gespielt, die extrem gut eingespielt ist, in perfektem Sound. Der Gesang passt wunderbar, die Gitarrenmelodien von Terrys Sohn Alan Jones reißen in ihrer Schönheit tiefe Wunden in die Seele und heilen sie im nächsten Moment, und diese ganz spezielle Magie ist sofort da. Ich befinde mich in Trance und so Dinge wie einzelne Songs, die verfliegende Zeit werden bedeutungslos, erst nach dem Konzert bemerke ich, dass ich offensichtlich mehr als nur eine Träne vergossen habe und bin auch mit der Ankündigung einverstanden, dass man von nun an wieder unter dem Namen PAGAN ALTAR Konzerte spielen wolle, nachdem der Auftritt heute so gut verlaufen sei. Das, meine Damen und Herren, war ein sensationeller Auftritt!
[Raphael Paebst]

Und nun gilt es, die letzten verbliebenen Kräfte zu mobilisieren, sich in die erste Reihe vorzukämpfen und zum dritten Mal in diesem Jahr CIRITH UNGOL zu huldigen. Die Kalifornier haben für heute angekündigt, ihr Album "King Of The Dead" in Gänze zu spielen und das Konzert aufzuzeichnen. Ab dem ersten Ton tobt in den vorderen Reihen der erbitterte Kampf um jeden Milimeter, selbst wenn ich wollte, könnte ich hier wohl nicht mehr umfallen und dazu haut CIRITH UNGOL eine Göttergabe nach der anderen raus. Ja, der Totenkönig wird gespielt, aber eben auch noch viel, viel mehr. Im Vergleich zu den Shows auf dem "Keep It True" und "Up The Hammers" wurde die Setlist massiv erweitert und die Liste der Lieder, die ich mir noch wünschen würde, wird von Song zu Song kürzer. Dass CIRITH UNGOL live in bestechender Form sind, dürfte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben und auch heute zeigen Tim Baker, Rob Garven und Kollegen einmal mehr, dass sie seit den 80ern schlicht nichts verlernt haben. Tight und stimmlich in bestechender Form werden Klassiker um Klassiker abgefeuert, 'Chaos Rising' wird im Chor gesungen, 'Black Machine' im Chor geschrien und die Posthalle kocht durchgehend. Als ich nach dem Konzert auf die Uhr schaue, stelle ich völlig erschöpft fest, dass CIRITH UNGOL heute die Zwei-Stunden-Marke durchbrochen haben und die Liste an Songs, die noch fehlen, ist erschreckend kurz. Dies war eine absolute Machtdemonstration einer der einzigartigsten Bands und es ist schlicht wunderbar, dass CIRITH UNGOL wieder zurück ist und in solch bestechender Form.
[Raphael Paebst]

Auch wenn euch Kollege Raphael schon das meiste gesagt hat, was es zum Auftritt von CIRITH UNGOL zu sagen gibt, will ich als redaktionseigener CU-Fanboy Nr. 1 die Gelegenheit nicht auslassen, an dieser Stelle auch noch ein paar Zeilen zum Gig meiner absoluten Lieblinge zu verlieren. Als ich im Frühling beim "Keep It True" nach über einem Vierteljahrhundert des Fandaseins endlich das erste Mal die Chance hatte, die Kalifornier live zu sehen, da war ich zwischen der Unwirklichkeit des Erlebten und dem Gefühl, live den letzten Mythos des eigenen Metallerlebens zu verlieren, irgendwie überfordert. Obwohl es schon damals trotz einiger technischen Pannen wirklich toll war, konnte ich das damals weder richtig genießen noch wirklich verarbeiten. Das ist heute nun anders: Der Schreiberling und Photograph, dem es eine wahre Ehre ist, bei dieser Band im Graben stehen zu dürfen, ist endlich bereit, und das Quintett auf der Bühne ist heute auch in jeder Hinsicht noch besser als seinerzeit beim KIT. Besser eingespielt, besserer Sound, bessere Lightshow, tolles Backdrop-Theater mit all den wundervollen Whelan-Artworks zu "Elric von Melniboné", ja, musikalisch einfach eine unglaubliche Wucht und trotzdem differenziert im Mix, und dann die Setliste, jo, die Setliste: Drei der absoluten Highlights vom Debüt, darunter mit 'I'm Alive' der beste Soundtrack zu Elric und zum Leben im allgemeinen, der je von einer Band verfasst wurde, und natürlich das famose Titelstück; dann wie angekündigt die komplette "King Of The Dead"; mit Ausnahme von 'Death Of The Sun', doch dazu später mehr. Bachs 'Toccata' kommt dann vom Band, während auf dem Backdrop Bilder des verstorbenen CU-Gitarristen Jerry Fogle gezeigt werden, der diese Adaption so einzigartig gemacht hatte; ja, so sieht ein würdiger Tribut aus, und so holt die Band den gefallenen Kameraden mit dazu, so ähnlich wie es vor Kurzem auf HELLOWEEN zu Ehren des verstorbenen Drummers Ingo Schwichtenberg gelang. Ja, hier hatte ich dann tatsächlich eine Träne im Knopfloch. Richtig ausgedehnt wird dann auch die manchmal etwas stiefmütterlich behandelte "One Foot In Hell" gewürdigt, bevor naturgemäß die großen Knaller der "Paradise Lost" inklusive der mächtigen Trilogie das Ende einer chronologischen Reise an den Pass der Spinne bilden. Das Ende? Nun, nicht ganz, denn einer geht noch! Wo wir vorhin 'Death Of The Sun' vermisst haben, da bricht es nun als Zugabe in all seiner unbarmherzigen Finsternis über uns herein, denn klar, vor es auf "King Of The Dead" gelandet ist, war es ein "Metal Massacre"-Song, und somit ein guter Stand-Alone-Track, um ein legendäres Konzert würdig zu beenden. Ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich auf das kommende Livealbum samt DVD freue, das es von diesem Gig geben soll. Na gut, ihr könnt es euch vermutlich ganz gut vorstellen.
Setliste: I'm Alive; Edge Of A Knife; Frost & Fire; Atom Smasher; Black Machine; Master Of The Pit; King Of The Dead; The Finger Of Scorn; Cirith Ungol; Toccata in Dm (In Memory of Jerry Fogle); War Eternal; Blood & Iron; Nadsokor; Doomed Planet; Chaos Descends; Join The Legion; Fire (Arthur Brown Cover); Chaos Rising; Fallen Idols; Paradise Lost; Zugabe: Death Of The Sun
[Rüdiger Stehle]

 

 

 

Redakteur:
Rüdiger Stehle

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