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Magnum - Köln

02.05.2002 | 08:01

13.04.2002, Live Music Hall

Was muß das für eine Band sein, für die man sich noch nach dem Konzert bei naßkaltem Wetter die Beine in den Bauch steht und die eigene Freundin von dannen ziehen läßt, bloß um ein Autogramm zu bekommen ? Richtig, es muß sich schon um eine Lieblingsband handeln. Über zehn Jahre hat es gedauert, bis ich MAGNUM einmal leib - und livehaftig erleben durfte. Das mal freiwillige und mal unfreiwillige Warten hatte sich gelohnt, denn was MAGNUM an diesem Abend zum Besten gaben, war nun wirklich vom Allerfeinsten.
Los ging es nach kurzem Intro mit "Vigilante", gefolgt von "Wild Swan". Und da schossen mir schon die Tränen in die Augen. Zum einen, weil "Wings Of Heaven" nach wie vor mein Lieblingsalbum von MAGNUM ist, zum anderen, weil ich mich für einen kurzen Augenblick in meine Jugend zurückversetzt fühlte. Mit "Everyday" vom neuen Album ging die Zeitreise aber wieder zurück ins Hier und Jetzt. "Backstreet Kid" vom "Vigilante" - Album und "Les Morts Dansant" von der "On A Storytellers Night" standen als nächstes an, ehe mit "Cry" der Opener vom neuen Album zum Zuge kam. Nach "How Far Jerusalem" wurde "Breath Of Life" auch noch mit "Just Like January" bedacht. Danach teilten sich Bob Catley und Tony Clarkin die Bühne, um in beeindruckender Weise "The Spirit" vorzutragen. Das fantastische Publikum, das MAGNUM schon von der ersten Minute an feierte, zeigte sich begeistert und MAGNUM schienen den Beifall nach so langer Abwesenheit richtig zu genießen. "Days Of No Trust" war für mich ein weiteres Feinschmeckerstück. Nach "Rockin´Chair" sorgte eins der ältesten MAGNUM - Stücke, namentlich "Kingdom Of Madness" ( Yes !!! ) für den Schlußpunkt des regulären Teils.
Als Zugabe gab es dann noch "Just Like An Arrow" und "Sacred Hour", das man eigentlich als treffendes Fazit des Abends in "One and a half Sacred Hour" hätte umbenennen können. Keine Frage, nochmal werde ich nicht zehn Jahre auf ein Konzert warten... Ach ja, meine Autogramme habe ich dann später auch noch bekommen. Und daß Tony Clarkin nicht nur ein fantastischer Gitarrist und Komponist ist, sondern auch noch über eine sehr schöne Schrift verfügt, sei hiermit auch noch verraten.

Gastautor Marco Rudde

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