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Rock Hard Festival 2004 - Gelsenkirchen

01.06.2004 | 07:22

29.05.2004, Amphitheater

Freitag, 28.05.2004

Endlich war es wieder soweit. Nach 18 Monaten kneulen und keinem Konzert seit dem seeligen Rock Hard Festival 2003, machte ich mich mit ein paar Kumpels am Freitag morgen auf um die Metalwelt im Ruhrpott explodieren zu sehen. Das Billing des RH 2004 fiel nicht ganz so stark aus wie im Vorjahr. Doch wen interessiert das schon? Wichtig ist die Party und davon gab es auch dieses Jahr wieder satt.

Der Campingplatz war erstklassig, die Toiletten überwiegend sauber und zahlreich vorhanden. Die Crew war spitze, allen voran das Rock Hard Team und die Security, die eine wirklich tadellose Arbeit ablieferten. Die Preise waren nach wie vor sehr fair, angefangen von den Merchandise-Artikeln bis hin zur Verpflegung. Was braucht man mehr? Nun, gute Musik!

Am Freitag lärmten bereits METAL INQUISITOR, die ich aber leider im Zuge eines kurzzeitigen Alkoholrausches nur im Halbschlaf mitbekam.

Im Anschluss zeigte die Nachwuchshoffnung DELIRIOUS wo der melodiöse Death-Metal-Scharfrichter die Kettensäge kreisen lässt. Nämlich direkt in den Eingeweiden. Die explosive Mischung kam trotz des sehr dürftigen Sounds gut an und hatte nicht nur wegen des "leicht" übergewichtigen Sängers jede Menge Sehenswertes zu bieten.

Es folgten die Japaner von ELECTRIC EEL SHOCK und mit ihnen eine der coolsten Live-Metalparties, der ich bisher beiwohnen durfte. Die Jungs nagelten das Publikum ins Nirvana, hatten zeitweilig dreißig Mann aus dem Publikum auf der Bühne und präsentierten eine Show, an der sich die vermeintlich großen Acts eine riesige Scheibe abschneiden sollten. Ganz großes Kino!

HONIGDIEB beendeten den Abend mit ihrer eigenwilligen Mischung aus Humor und hartem Rock. Der Sound wollte hier überhaupt nicht mehr mitspielen und so bekam der geneigte Hörer von Sir Hannes Gesang überhaupt nichts mit. Insgesamt reichlich überflüssig.

Richtig überflüssig, und zwar im wahrsten Sinn des Wortes, wurde es im Anschluss, als der friedvolle Ausgang des Tages mit einigen Handvoll Bier und tierischen Kopfschmerzen beendet wurde.




Redakteur:
Alex Straka

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