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Rock am Härtsfeldsee 2011 - Dischingen

26.07.2011 | 23:21

24.06.2011,

Das Rock am Härtsfeldsee geht in die 15. Runde und bietet mit DORO, KREATOR, ICED EARTH, DARK TRANQUILLITY und SABATON ein sehr starkes Line-Up.

Auf geht’s nach Dischingen in Heidenheim an den wunderschönen Härtsfeldsee, zur 15. Jubiläumsauflage des "Rock am Härtsfeldsee"-Festivals. Auch dieses Jahr stellen die Veranstalter ein Line Up auf die Beine, welches in Kombination mit dem Kartenpreis von 40 Euro ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis stellt. Trotz unauffälliger Beschilderung ist das Festival gut zu finden und zu erreichen. Die Ordner arbeiten freundlich und zügig die Anreisenden ab, so dass annehmbare Wartezeiten entstehen.

Hierbei wird parallel nach Glas gesucht, Müllpfand kassiert und das Festivalband, sowie ausreichend Müllsäcke verteilt. Ohne Ticket wird man übrigens nicht auf den Platz gelassen. Bereits in der Warteschlange zum Campingplatz trifft man auf gut gelaunte Metalheads, das Wetter ist (noch) gut. Das Fest kann beginnen!

Camping mit rund 8000 Metalfans in einer wunderschönen Landschaft. Man wird von den Ordnern freundlich in den Campingplatz und die Parkplätze eingewiesen, auch das Freihalten für nachzügelnde Freunde stellt kein Problem dar. Gecampt wird direkt am Auto, es ist ausreichend Platz vorhanden um gemütlich zelten zu können. Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Campingplatz um ein Feld erweitert worden, so dass noch näher am Festivalgelände gezeltet werden kann und der Weg zu den Bühnen angenehm kurz ist. Ebenfalls kurz ist der Weg zum Härtsfeldsee, leider ist das Wetter schlecht und so finden sich wenige Gäste, die sich zum Baden im See verleiten lassen. Auch das "Hang hinunter Kugeln" des verganenen Jahres wird kaum praktiziert. Trotz reichlich Regen sind überraschend wenige schlammige Bereiche zu finden. Die Hauptzufahrtswege sind geteert, allerdings gibt es Donnerstagnacht keine Platzbeleuchtung welches sich jedoch - zumindest auf den vorderen Campingplätzen - am Freitag ändert. Die Mobiltoiletten sind meist sauber und werden ausreichend oft geleert. Die Werbung in den Mobiltoiletten für den regionalen Tauchverein ist sehr gut platziert! Spültoiletten und Duschen sind an das Festivalgelände angegliedert.

Am Donnerstagabend und in der Nacht vermisst man einen Getränke- oder Würstchenstand. Durch die unzähligen freundlichen Mitcamper ist es jedoch ein Leichtes, den Bauch mit flüssiger oder fester Nahrung zu füllen. Ab Freitag ist die Verpflegung dann doch durch den Verein rund um die Uhr sichergestellt. Während der Spielzeiten wird man im Infield zu den üblichen Imbiss-Preisen verköstigt. Pizza für 3 Euro bis 3,50 Euro, Schnitzelbrötchen für 3,50 Euro, Pommes für 2 Euro.

Vorbei an den Einlassschleusen kommt man zum Metalmarkt und dem Infield. Hier kann sich der Metalhead ordentlich eindecken: Von Cowboyhüten bis zu Gummipimmeln, Piercing- und Nietenschmuck, schwarzer Klamotte und dem üblichen Festivaltand ist alles vorhanden. Der größte Ansturm ist natürlich beim CD-Dealer aus Donzdorf zu finden. Schräg gegenüber findet sich das Red-Bull-Zelt, das gegen Ermüdungserscheinungen Abhilfe schafft. Auch der nikotinsüchtige Festivalbesucher wird nicht im Stich gelassen, denn Benson&Hedges sind mit einer Raucherlounge vertreten. Zur üblichen Feuerzeuggravur haben sie dieses Jahr ein nettes Gimmick dabei: Ein Videozelt.

Dort kann man kostenlos sein eigenes 40-sekündiges Metalvideo in einer Greenbox drehen, inklusive Gitarren und gefährlichem Flammenhintergrund. Das Video bekommt man danach auf einem schicken USB-Stick zum Mitnehmen, eine sehr würdige Festivalerinnerung für den gediegenen Metalhead! Auch der festivaleigene Merchstand ist gut besucht und die Festivalshirts gehen weg wie warme Semmeln. Wer am Samstag noch keins hat, kommt leider zu spät. Im Festzelt selbst findet der offizielle Bandmerch, sowie natürlich flüssige und feste Verpflegung. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr positiv erwähnenswert ist hier, dass das Zelt linker Hand großzügig geöffnet ist und somit zumindest etwas mehr Luft zirkulieren kann. So hält sich der Kondensschweiß-Regen vom Zeltdach etwas in Grenzen.

Die Rettungskräfte haben ihr Zelt direkt am Einlass zum Infield und wirken sehr freundlich. Die meiste Arbeit haben sie während des FREI.WILD-Auftritts.

Redakteur:
Stefan Brätsch

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