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SCREAMER, PROFESSOR BLACK - Hamburg

12.03.2019 | 21:26

28.02.2019, Bambi Galore

Warm Up für das diesjährige HELL OVER HAMMABURG Festival!

Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es auch dieses Mal eine Warm-Up-Show zum HELL OVER HAMMABURG Festival. Zu bewundern gibt es PROFESSOR BLACK und SCREAMER. Während Chris Black und seine Mannen auch Bestandteil des Festivalprogramms sein werden, sind SCREAMER dort nicht zugegen. Das coole Package lockt etliche Fans ins Bambi Galore, welches traditionell diese Warm-Up-Veranstaltung ausrichtet und auch sonst in Sachen Heavy Metal zu einer wichtigen Größe in der Hamburger Liveszene geworden ist.

So ist der gemütliche Kellergewölbe proppenvoll, als die schwarzen Professoren die Bühne entern. Sofort merkt man den Burschen den Spaß an ihrer Sache an, denn nach 'Get It On' gibt es mit 'Doctor Rock' erstmal eine saftige MOTÖRHEAD-Coverversion. So etwas ist der Stimmung immer zuträglich und da stören auch die extremen Feedbacks nicht mehr so stark. Weil es so schön war folgt dann auch der Klassiker 'Stay Clean', der standesgemäß von allen Anwesenden mitgesungen wird. Im weiteren Verlauf wird zwar leider der Sound nicht besser, dafür aber die Stimmung vor und auf der Bühne. Kein Wunder, wenn man fröhlich SUPERCHRIST-Nummern mit Lemmy-Tunes spielt. Da darf der eine Klampfer dann auch mal mit einer Kapuze den Black Metaller mimen und alle haben trotzdem Spaß. Von Onkel Ian gibt es noch 'Nothing Up My Sleeve', 'Bomber', 'Ace Of Spades' und als Zugabe eine grandiose Version von 'Overkill'. Obendrein zocken die Jungs auch noch 'Emergency' von GIRLSCHOOL. Kurzweiliger Auftritt!

Setliste:Get It On; Dr. Rock; Stay Clean; Black Is Beautiful; Metropolis; Dance Of Death; Too Punk To Fuck; Sewer Snake; Nothing Up My Sleeve; Infernal City; Strangers In The Night; Emergency; Bomber; Ace Of Spades; Overkill

Nach einer kurzen Umbaupause folgt traditioneller Metal mit den schwedischen SCREAMER, die gleich als Einstiegstrippel von jedem Album eine Nummer spielen. Auch wenn die Menge gleich gut mitgeht, fällt auch hier der Sound etwas suboptimal aus. Den meisten scheint dies wenig auszumachen, denn die Stimmung ist ausgesprochen ausgelassen. Vor allem, wenn Nummern des sensationellen "Phoenix"-Albums gespielt werden, öffnen sich etliche Wohnzelte und die Begeisterung kennt keine Grenzen. Die Musiker scheinen sich über die Qualitäten dieser Scheibe im Speziellen sehr bewusst zu sein, spielen sie hiervon gleich mehrere im Mittelteil ihrer Show, um so den Adrenalinpegel schnell auch Hochtouren zu bringen. Da auch auf der Bühne die Post abgeht und man den Jungs ansieht, dass sie noch immer mit Feuereifer dabei sind, ist die ganze Angelegenheit eine runde Sache. Man merkt ihnen die immer höhere Bühnenerfahrung an, ohne dass irgendwas zu routiniert wirken würde. Geboten wird eine verschwitzte Rock 'n' Roll-Show, die Laune macht. Was will man mehr von so einem Abend?

Setliste: Demon Rider; Adrenaline Distractions; Hell Machine; Slavegringer; Lady Of The Night; Monte Carlo Nights; Ride On; No Sleep Til Hamilton; No Regrets; On My Way; Phoenix; Warrior; Highway Of Heroes; Keep On Walking; Can You Hear Me, Rock Bottom, Screamer

 

Alle Photos: Thomas Düllmann

Redakteur:
Holger Andrae

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