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Swordbrothers Festival VII - Andernach

25.10.2008 | 11:01

13.09.2008, JuZ

Kuttenträger haben es schon lange in ihr Herz geschlossen: das Swordbrothers-Festival. Vor kurzem ging das Underground-Spektakel im JuZ Andernach in die nunmehr siebte Runde. Wir waren für euch vor Ort. Also: Bierchen kaltstellen, zurücklehnen und mitlesen. Enjoy!

Am 13.09.2008 fand die mittlerweile siebte Auflage des Swordbrothers-Festivals in Andernach in Rheinland-Pfalz statt. Die Kuttenträger hatten sich recht zahlreich versammelt, um insgesamt neun Bands, darunter die aufstrebenden Italiener HOLY MARTYR, die trinkfreudigen STEELPREACHER, aber auch altgediente Heroen wie STEEL PROPHET, die das Festival um eine satte Old-School-Show bereicherten, und die legendären OMEN zu feiern. Im Vorfeld des Festivals wurde das Billing leider kräftig durcheinandergewirbelt. RAVENSTHORN sagten ihren Auftritt zwei Wochen vor dem Festivaltermin ab, EXILED spielten ebenfalls nicht. Und OMEN? Die konnten aufgrund höherer Gewalt nicht in Andernach auftreten. Doch dazu später mehr. Und trotz einiger schmerzlicher Bandabsagen und unvorhergesehener Ereignisse - das Swordbrothers-Festival war im Jahr 2008 eine Pflichtveranstaltung für traditionsbewusste Banger. Are you really true?

Gegen viertel vor zwölf am Vormittag brechen wir zu viert gen Andernach auf. Unser PS-starker fahrbarer Untersatz bringt uns aufgrund der dicht bevölkerten Autobahn jedoch nicht wie erwartet voran, und wir geraten in stockenden Verkehr. Das Wetter mutet nach Spätherbst an, und es schüttet wie aus Kübeln. Aber was soll's? Wir fahren ja schließlich zu einem Hallenfestival.

Als wir schließlich das JuZ Andernach erreichen, ist der Auftritt der deutschen Band METALHEAD bereits im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne gegangen. CONQUEST OF STEEL stehen als nächste Formation auf dem Plan. Der Band aus Großbritannien gelingt es recht schnell, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Die Gitarrensoli sitzen, und man zeigt sich musikalisch ganz deutlich von diversen NWoBHM-Formationen im Allgemeinen und IRON MAIDEN im Besonderen beeinflusst. Die Songs knattern zumeist schnell durch die Gegend und die pumpende Bassarbeit von Tieftöner Vic Victory vermag einige spielerische Akzente zu setzen. Kollektiv in Jeanskutten gewandet, unterscheiden sich die Bandmitglieder kaum von weiten Teilen der vielleicht 250 Banger, die gegen 14 Uhr den Auftritt der Band verfolgen.

Aus dem Rahmen fällt Dan Durrant, der bewegungsfreudige Sänger der Band, der barfuß über die Bühnenbretter spurtet, während seine Bandkollegen kräftig ihre Matten durchschütteln. Stimmlich erinnert Dan übrigens an eine etwas höher singende Ausgabe von Blaze Bayley, wie ich finde. Mit Tracks wie dem starken 'In Victory Or Death' und 'Only The Devil Can Stop Us Now' sowie den kaum schwächeren Stücken 'Steel Is The Law' und 'I Am Legend' haben CONQUEST OF STEEL zumeist gutklassige Songs am Start, die vom Publikum dankbar aufgenommen werden. Lediglich das DIO-Cover 'Holy Diver' hätte man sich sparen können, denn es versprüht bei weitem nicht den Charme des Originals. Nichtsdestotrotz rocken CONQUEST OF STEEL heute Nachmittag amtlich und legen eine beachtliche Spielfreude an den Tag.
[Martin Loga]

Setlist CONQUEST OF STEEL:
- May Your Blade Never Dull
- In Victory Or Death
- Steel Is The Law
- I Am Legend
- Holy Diver (DIO-Cover)
- Only The Devil Can Stop Us Now
- Conquest Of Steel
- Can't Stop The Metal

Auf Platte konnten mich STEELPREACHER mit ihrer jüngsten Veröffentlichung "Drinking With The Devil" nur mäßig begeistern. Live gestaltet sich die Sache jedoch anders, und der Partyfaktor, den die Mucke des Trios hat, ist merklich stärker ausgeprägt als bei CONQUEST OF STEEL. Etliche STEELPREACHER-Anhänger haben sich im Jugendzentrum Andernach eingefunden, und die Band aus der Nähe von Koblenz kann hier fast schon einen Heimvorteil verbuchen. Mit 'Start Raising Hell' vom aktuellen Album rockt das Trio amtlich los, ehe Tracks wie 'Hell Bent For Beer', 'Drinking With The Devil' oder 'Hammer 'Em Down' für ordentlich Stimmung in der Bude sorgen. Das schmissige 'D.O.A. (Drunk On Arrival)' verlangt nach einer zünftigen Ansage: "Der Tag ist ja nicht mehr so jung. Wer von euch ist schon richtig besoffen?", will Frontmann Jens 'Preacher' Hübinger vom Publikum wissen. Eine ordentliche Bier-Druckbetankung erhält Schlagzeuger Hendrik Beerkiller, der mit freiem Oberkörper auf der Bühne stehend von links und rechts aus zwei Bierdosen kräftig Gerstensaft in den Rachen gegossen bekommt, was für breites Grinsen im Publikum sorgt.

Weiter geht es im Set mit 'Metal Hangover', bevor mit 'Let The Blood Run Red', ein ungewöhnliches Cover der kanadischen Formation THOR gezockt wird. In dieser Live-Verfassung können sich STEELPREACHER sehen lassen. Weite Teile des Publikums haben jedenfalls ihren Spaß – meine Wenigkeit eingeschlossen.
[Martin Loga]

Wer ein derart mächtiges Debütalbum wie "Vengeance" am Start hat, der muss den Weg auf die Bühnen nicht scheuen. So war für mich bereits im Vorfeld des Festivals die bayerische Epik-Truppe CROM einer der Hauptgründe, den weiten Weg nach Andernach anzutreten, und ich sollte nicht enttäuscht werden. Zwar merkt man Bandkopf Walter Grosse und seinen drei Mitstreitern an, dass die Band noch recht neu formiert und nicht absolut perfekt eingespielt ist, doch das fällt überhaupt nicht negativ ins Gewicht, weil die tollen Stücke des Studioalbums einfach würdig und emotional rübergebracht werden. Des Frontmannes Stimme funktioniert bei Hymnen wie 'Wings Of Fire' oder 'The Restless King' auch ohne die von der Platte gewohnten Chöre (O-Ton: "Die sind zu Hause geblieben.") hervorragend und ganz egal, ob weitere Perlen des neuen Albums ('Vengeance', 'The Stars Will Fall') gespielt werden oder sich die Band dem eher unbekannten Frühwerk widmet ('The Hunter Is Back') - die faszinierende Mischung aus Epik und Eingängigkeit wird vom Publikum doch ziemlich abgefeiert, und im Gespräch mit zahlreichen Besuchern wird sich herausstellen, dass CROM heute etliche neue Fans hinzugewonnen haben.
[Rüdiger Stehle]

Nach dem gelungenen Auftritt von CROM entern die Nordlichter RITUAL STEEL die Bühne. Am Mikro steht jedoch nicht EXILED-Fronter John Cason, sondern ein mir bis dato unbekannter Sänger, der seinen Job am Mikro jedoch sehr ordentlich macht. Obgleich ich generell gesprochen mit vielen Formationen, die sperrige Musik machen, warm werde: Bei RITUAL STEEL bin ich zwiespältig. Auf der einen Seite sind da coole Tracks wie 'Tribute To Rock'n'Roll' oder 'I Am Free', die Spaß machen, während Titel wie 'Victory' oder gerade das ausladende 'The Witch' nur bedingt zünden. Insofern kann ich der Performance der Hamburger nicht übermäßig viel abgewinnen. Eine saftige US-Metal-Abreibung in Form der im Vorfeld angekündigten EXILED wäre mir anstelle von RITUAL STEEL jedenfalls deutlich lieber gewesen.
[Martin Loga]

Auf die mir weitgehend unbekannten Engländer SNAKE EYES freue ich mich heute mit Abstand am meisten. Grund der Vorfreude: Die auf der MySpace-Seite der Band hochgeladenen Tracks des aktuellen Albums "Soul Stealer" lassen einiges hoffen. Live klingen die NWoBHM-lastigen SNAKE EYES jedoch erheblich biederer als auf den zum Probehören verfügbaren Songs. Recht früh im Set, bereits als drittes Stück, stimmt die Band den JUDAS PRIEST-Klassiker 'Living After Midnight' an, was schon einiges aussagt über die Selbsteinschätzung der Musiker hinsichtlich ihres eigenen musikalischen Schaffens. Der Oberkoffer ist allerdings die hundsmiserable Umsetzung dieses Krachers. Gitarrist Wizard Oz verhext sich etliche Male bei einem der einfachsten, aber effektivsten Gitarrenriffs aller Zeiten. Diese Coverversion avanciert aus meiner Sicht zu einer Lachnummer, die mir als bekennendem PRIEST-Aficionado die Zornesröte ins Gesicht treibt. Das geht mal gar nicht! Ich statte also flugs der Bier-Zapfstelle einen Besuch ab und kühle mein Gemüt mit wohltemperiertem Gerstensaft. Nachdem ich mich wieder beruhigt habe, sehe ich mir den Rest der Performance der Inselmenschen an. Wie schon zu Beginn des Auftritts ist die Gitarre noch immer viel zu leise, und die Songs, die die vierköpfige Formation am Start hat, überzeugen abgesehen von den gutklassigen Stücken des neuen Albums nicht. Fazit: für mich persönlich so ziemlich die schwächste Performance des diesjährigen Swordbrothers-Festivals.
[Martin Loga]

Für die italienisch-griechische Formation HOLY MARTYR gibt es heuer etwas zu feiern, markiert der Auftritt der Band auf dem Swordbrothers doch die Veröffentlichung des neuen Studioalbums "Hellenic Warrior Spirit". Der Empfang der Band auf der Bühne ist herzlich und lautstark. Shouter Alex Mereu lehnt sich hinsichtlich des Outfits heute überdeutlich an "Uns Udo", Udo Dirkschneider, an und kommt im schicken US-Tarnanzug auf die Bühnenbretter. Bereits nach kurzer Zeit zeichnet sich ab, dass der heutige Auftritt für die Mailänder Band ein Triumphzug werden wird. Allerorts werden Fäuste gen Bühne in die Höhe gereckt, während Alex Mereu beschwörend und voller Hingabe Hymnen über die siegreichen Heere Spartas zelebriert. HOLY MARTYR sind gut aufeinander eingespielt, und man sieht den Musikern die Freude über den Auftritt ganz deutlich an. Immerhin vier Stücke des bis dato unveröffentlichten aktuellen Albums gibt die Band heute Abend zum Besten. Überraschenderweise feiern die Zuschauer diese Stücke genauso frenetisch ab wie beispielsweise den Göttersong 'Ave Atque Vale', der mir eine flächendeckende Gänsehaut verschafft.

Shouter Alex Mereu wirkt mit seiner martialischen Gestik und seinem übermotivierten, immer auf evil getrimmten Gesichtsausdruck etwas überkandidelt, aber nichtsdestoweniger charismatisch. Der Job des Sängers wird leider durch sehr ungeschickt eingestellte Schweinwerfer, die Alex permanent blenden, erschwert. Dieser Umstand hat jedoch keinerlei Einfluss auf die sehr gute gesangliche Leistung des Mikrofon-Trägers. Lediglich die in sehr holprigem Englisch vorgetragenen Ansagen sorgen bei mir für einige Fragezeichen.

Eine Überraschung im Set ist das CIRITH UNGOL-Cover 'Frost And Fire', mit dem die Band Geschmack demonstriert. Auch wenn Alex nicht wirklich in der Lage ist, die Einzigartigkeit der gesanglichen Präsentation von Tim Baker auch nur ansatzweise zu reproduzieren und auch die beiden Gitarristen die Magie des Spiels des leider verstorbenen CIRITH UNGOL-Gitarristen Jerry Fogle nicht aufleben lassen können: Diese Coverversion rockt trotzdem amtlich, und das Publikum hat sehr wohl seinen Spaß. Mit üppigem Applaus werden HOLY MARTYR schließlich von etwa 500 Fans verabschiedet. Ein musikalischer Sieg auf ganzer Linie, so viel steht fest.

Da HOLY MARTYR ihre Fans lieben - besonders die weiblichen :) - verschwinden zwei der Bandmitglieder nach dem Gig aus der Halle, um sie auch abseits der Bühne glücklich zu machen.
[Martin Loga]

Setlist HOLY MARTYR:
- Spartan Phalanx
- Lakedaimon
- Hellenic Valour
- From The North Comes The War
- Medley (The Shadow Over Innsmouth/Hatred Is My Strength/Warmonger)
- The Call To Arms
- Ave Atque Vale
- Vis Et Honor
- Frost And Fire (CIRITH UNGOL-Cover)

Obgleich ich die US-Metal-Legende OMEN in den letzten paar Jahren schon drei Mal live gesehen habe, so freue ich mich im Vorfeld des Swordbrothers auf die Performance von Kenny Powell und seinen Mitstreitern am meisten. Doch leider durchkreuzt ein gefährlicher Hurricane namens "Ike" den Auftritt der Texaner in Andernach. In einem per E-Mail versandten Statement von Bandboss Kenny Powell, das im JuZ aushängt, betont die Band, dass sie alles versucht habe, um doch noch spielen zu können. Doch selbst in den an Texas grenzenden US-Bundesstaaten ist zum Zeitpunkt des Festivals jeglicher Flugverkehr eingestellt. Das ist zwar jammerschade, aber eben nicht zu ändern. Immerhin werden OMEN ihren Auftritt auf dem Swordbrothers 2009 nachholen. Ich freue mich drauf!

Da derart kurzfristig selbstverständlich kein Ersatz für OMEN zu finden ist, nimmt der schwedische Rock-'n'-Roll-Verein BULLET den Platz im Billing der Texaner ein. Bei BULLET füllen sich die Reihen vor der Bühne schlagartig. Auf Anhieb verwandelt sich das JuZ bei Krachern des Kalibers 'Heading For The Top' und 'Roadking' sowie der Mitbrüllnummer 'Turn It Up Loud' in einen siedenden Kessel mit Luftgitarrespielern und Mattenschwenkern, und das Stimmungslevel könnte wirklich nicht besser sein. Mit ihrem treibenden Sound im Stile AC/DCs und ACCEPTs treffen die Schweden exakt den Nerv des Publikums. Derart ausgelassene Stimmung ruft natürlich auch etliche Crowdsurfer und den einen oder anderen Stagediver auf den Plan.

Im Vergleich zum coolen Auftritt auf dem Keep It True VIII im Jahr 2007 wirken die Schweden heute noch mitreißender, und man sieht und spürt, wie sehr BULLET die tollen Publikumsreaktionen genießen. Die Gitarristen Hampus Klang und Erik Almström entpuppen sich als Meister des extremen Posings, und man kann sich dem Charme dieser Formation nur schwer entziehen. Nach einer schweißtreibenden Stunde ist die Party dann leider zu Ende, und Shouter Hell Hofer und seine Mitstreiter verneigen sich artig vor dem Publikum. BULLET haben hier und heute jedenfalls mächtig gerockt. Die strahlenden Gesichter im Publikum sagen mehr als Worte. Geil!
[Martin Loga]

Setlist BULLET (unvollständig):
- Rock Us Tonight
- Rock'n'Roll Remedy
- Heading For The Top
- One Deal With The Devil
- Bite The Bullet
- Waste My Time
- Dusk Til Dawn
- Rambling Man
- Turn It Up Loud
- Nailed To The Ground
- Roadking
- Rebels Return
- Bang Your Head

Bereits im Laufe des Nachmittags macht in Zuschauerkreisen das Gerücht die Runde, dass STEEL PROPHET ihre spezielle Old-School-Show mit nur einem Gitarristen bestreiten werden. Dieses Gerücht bewahrheitet sich. Bandboss und Gitarrist Steve Kachinsky hat offenbar keine Lust, den Headliner-Gig vor Hunderten enthusiastischer Headbanger in Andernach zu spielen. Er und seine Partnerin lassen ihre Tickets einfach so verfallen. Im Hinblick auf seine Professionalität hat sich Mr. Rockstar Kachinsky damit meilenweit ins Abseits katapultiert. Was für eine bodenlose Frechheit! Dieser Wichtigtuer fügt einem Veranstalter, der aus Enthusiasmus und Leidenschaft zur Musik das Swordbrothers-Festival ausrichtet, einen finanziellen Schaden zu, und er enttäuscht viele Fans, die gerade wegen STEEL PROPHET nach Andernach gekommen sind. Nicht zuletzt lässt er seine gesamte Band im Regen stehen. Unglaublich!

Nun zum Auftritt der Stahlpropheten, der ja hier im Vordergrund stehen soll: Die Band lässt sich von dem Eklat mit dem abgehobenen Gitarristen nichts anmerken und agiert mit Herzblut vor einem leider etwas kleiner gewordenen Publikum. Nach BULLET scheinen sich einige Leutchen nämlich schon auf den Heimweg begeben zu haben, was ein Fehler war. Denn was STEEL PROPHET hier auf die Beine stellen, ist feiner US-Stahl auf höchstem technischen Niveau. Kracher wie 'Montag', 'The Ides Of March' oder auch der Ohrwurm 'Messiah' reißen einfach unglaublich mit und gehen in Mark und Bein über. Das Fehlen der zweiten Gitarre lässt allerdings des Öfteren einige Lücken im Sound der Band aus Los Angeles aufscheinen. Dieses Loch vermag Gitarrist Horacio Colmenares mit seinen feinfühligen Gitarrensoli leider nicht zu füllen, da das Riffing der Rhythmusklampfe fehlt. Ein besonderes Lob gebührt dem zurückgekehrten Sangesmeister Rick Mythiasin, der heute eine beachtliche Performance hinlegt.

Das neue Stück 'Trickery Of The Scourge' läutet das Ende des regulären Sets ein, doch man lässt die Band natürlich noch nicht ziehen. Im Zugabenteil wird plötzlich der QUEEN-Klassiker 'Bohemian Rhapsody' angestimmt, und auch wenn die Chöre vom Band kommen: Die Stimmung dürfte nun ihren Höhepunkt erreicht haben. Kurz vor dem genialen Soloteil von Brian May beendet man das Stück jedoch, und STEEL PROPHET werden mit ordentlichem Applaus in die Nacht verabschiedet.

Setlist STEEL PROPHET:
- Intro
- Sleep Of Despair
- Montag
- Penance Of Guilt
- Parthenogenesis
- What's Behind The Veils
- The Ides Of March
- Death
- Tragic Flaws
- Mysteries Of Inquity
- Revenant
- Earth & Sky
- Messiah
- When Six Was Nine
- Strange Encounter
- Trickery Of The Scourge
----
- Bohemian Rhapsody
- Outro

Trotz des Fehlens von OMEN wegen der Unwetter über Texas und weiterer Bandabsagen (EXILED und RAVENSTHORNE) konnten die Bands des heutigen Tages - von wenigen Ausnahmen abgesehen - überzeugen. Die humanen Preise für Getränke und Essen (so gab es 0,4l Bier für zwei Euro) sprechen für die Fanfreundlichkeit des Festivals. Die Beschaulichkeit und die sehr familiäre Atmosphäre des Swordbrothers sind weitere Punkte, die auf der Habenseite zu verbuchen sind. Alles in allem also gute Gründe, dem Festival einen Besuch abzustatten. Das Billing für die achte Auflage steht im Übrigen auch schon fest: OMEN werden ihren Gig nachholen, die US-Amerikaner HALLOWEEN eine fette Horrorshow auffahren, und auch GODDESS OF DESIRE werden zusammen mit etlichen anderen für eine zünftige Metalparty sorgen. Wir sehen uns!

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Frank Hirnschal für die Konzertfotos.

Redakteur:
Martin Loga

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