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THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA und BLACK MIRRORS - München

06.02.2019 | 18:39

14.12.2018, Backstage

Cooler Jahresabschluss 2018 mit großartigem Support.

Einen so ausführlichen wie euphorischen Bericht zum THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA-Konzert habt ihr vor Kurzem ja schon von gelesen (hier geht es zu Marcel Rapps Bericht). Anders als der NIGHT FLIGHT-Orchester-Anbeter Marcel kommen wir (Fotodame Nives und ich) aber zunächst einmal hauptsächlich wegen des Support-Act BLACK MIRRORS ins Münchner Backstage. Die Band hat uns letztens im Vorprogramm von THE VINTAGE CARAVAN sehr überzeugt und im Vorfeld des Konzerts steht ein Interview mit diesen sympathischen Belgier(inne)n an, welches ihr demnächst hier lesen könnt.

Black Mirrors - München 2018Auf Bühne sind die BLACK MIRRORS heute sogar noch überzeugender. Das mag auch daran liegen, dass die Songs des Debüts "Look Into The Black Mirror" jetzt im Ohr sind, denn die CD lief die letzten Monate im Wohnzimmer Becker häufig. Man kennt die Materie also auswendig. Energiebündel Marcela di Troia hat eine Stimme mit großem Wiedererkennungswert und schreibt Melodien, die sich einfräsen. Einen ähnlichen Effekt beschreibt Kollege Marcel ja für THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA, doch die BLACK MIRRORS-Show ist weniger Glamour und mehr schweißtreibende Rock 'n' Roll-Arbeit. 'Funky Queen', 'Shoes For Booze' oder 'Lay My Burden Dow' heißen hier die Hymen, die von der hungrigen Band heißblütig vorgetragen werden und vielen im Publikum in Kopf und Bauch gehen. BLACK MIRRORS, das war super, und ich denke, der ein oder andere neue Fan konnte hier eingesammelt werden.

Night Flight Orchestra München 2018Das THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA-Konzert ist dann für uns eher ein Jungfernflug, denn ganz so überragend wie manch anderer finde ich die Studiowerke der Schweden und Schwedinnen nach den ersten Eindrücken bislang nicht, weshalb uns das Liedgut auch relativ unbekannt ist. Von einem kurzen Auftritt auf dem Rock-Hard-Festival 2017 weiß ich aber, dass die Band live viel Spaß mit sich bringt. Und ja, es ist schon schwer beeindruckend, was Strid und seine Kollegen hier abreißen. Angefangen vom Bühnenbild über die Outfits der Musiker inklusive der beiden charmanten Flugbegleiterinnen bis hin zur musikalischen Darbietung wird hier höchster Standard und vor allen Dingen jede Menge Spaß und Humor geboten. Es ist ein Weltraum-Flug in die 80er, in denen Bands wie FOREIGNER und JOURNEY so richtig groß geworden sind. Strids Orchester hat aber eine ganz eigene Handschrift im Songwriting, das vor allem auf eines zielt, nämlich die schmissige Melodie. Hier ist Marcel ja schon durch die Tracklist geflogen, und ich muß das nicht mehr wiederholen. Fakt ist aber, daß fast jeder Song zum ekstatischen Rocken und Mitsingen animiert, wenn man denn die Lyrics kennen würde. Lalala und yeah yeah tun es aber auch. Deshalb ist es nicht allzu erstaunlich, daß es Strid gelingt, am Ende des Gigs fast jeden Anwesenden zu einer Polonaise quer durch die Halle zu animieren. Jawohl, das war ein gelungener Abschluss eines sehr guten Konzertjahres 2018.

Redakteur:
Thomas Becker

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