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Tanzwut - Kiel

29.10.2000 | 05:07

12.10.2000, Traumfabrik

Klasse, mal wieder ein Konzert, bei dem die Anfahrtszeit 12 und nicht 120 Minuten beträgt. Einziger Wermutstropfen: am gleichen Tag spielten SUBWAY TO SALLLY im nicht weit enfernten M.A.X, was sicherlich beide Bands Besucher gekostet hat. Immerhin waren 200 bunt gemischte Besucher (von der Gothic-Schönheit im roten Samtkleid bis hin zum langhaarigen Headbanger.......) erschienen, um trotz der viel zu hohen Bühne ihren Spass zu haben.

Als erste betraten WEISSGLUT mit ihrer Gothic-Metal-Elektro Mischung die Bühne und schlugen sich achtbar. Die Songs knallten gut und der Sound war auch in Ordnung, bloss etwas mehr Bewegung hätte es schon sein dürfen. Trotzdem Songs wie „Wie Es Niemals War“ oder andere Kracher der zweiten CD „Zeichen „ kamen gut rüber und as Publikum applaudierte auch ordentlich, aber WEISSGLUT litten auch unter dem mangelnden Kontakt zum Publikum. In einem kleineren Club käme die Band bestimmt noch intensiver. Und Jungs, warum hat ihr das geniale „Unschuldsengel“ nicht gespielt???????????

TANZWUT hatten schon mit dem Opener „Ekstase“ die Menge auf ihrer Seite, dass die Band ordentlich bejubelte und auch mehr in Bewegung war, sieht man mal von dem Typen im Schottenrock ab, der sich meistens mit verschränkten Armen kaum bewegte, aber Coolness ist wohl alles....... Naja wie dem auch sei, der Rest des Publikums feierte die Band jedenfalls ordentlich ab, die immer dann am besten kam, wenn die coolen Dudelsäcke zum Einsatz kamen. Sehr cool kamen die Einlagen, wenn sich alle fünf Mann vorne am Bühnenrand aufstellten und mit ihren Dudelsäcken, unterstützt vom treibendem Schlagzeug, eine auch soundtechnisch mordsmäßige Abfahrt starteten. Ansonsten kamen Songs wie „Exkremento“, „Der Wächter“ , „Gigolo“ , „Labyrinth“ oder andere Kracher der beiden Studioalben verdammt gut rüber und wurden von der Meute vor der Bühne begeistert aufgenommen. Sehr cool kam auch das ÄRZTE-Cover „Bitte, Bitte“, das den Stimmungspegel nochmals in die Höhe trieb. Der Cocktail aus moderner Dudelsack-Power, harten Riffs und elektronischen Elementen kam einfach verdammt gut rüber. Natürlich wurden die Jungs noch für drei Zugaben zurückgebrüllt, darunter „Götterfunken“ mit der bekannten BEETHOVEN-Melodie, nochmals „Laybrinth“ und einer weiteren Dudelsack-Einlage. Ein verdammt geiles Konzert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Redakteur:
Herbert Chwalek

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