A Swarm Of The Sun - The King Of Everything
- Refuge
- TheKing Of Everything
- A Mind But Not A Mouth
- The Grip
- An Animal In The Shape Of God
- I Fear The End
Mehr über A Swarm Of The Sun
Review
Review von Mathias Freiesleben
Sobald der Schubladensatz da oben verdaut ist, spuckt ihn wieder aus, denn es herrscht Eigenständigkeit. Leider werden auch Freigeister von den Quergedanken an diese übermächtigen Genretitanen immer wieder angesprungen. Es ist nicht die Gewalt und Flut an Energie, die die Platte hervorhebt. Es ist das Gefühl, das transportiert wird, und das ist groß, größer, schmeichelnd, drohend, fast warnend oder einschläfernd, kurz, ambivalent empfundene Musik.
Leider nur als Kurzspielplatte. Zwischen den vier "richtigen" Songs, fulminant 'Refuge' und das Titelstück, ein aggressives 'The Grip' und ein 'I Fear The End' – was genau diese Niedergeschlagenheit in einer Weise vertont hat, das einem das Wasser über die Akne rollt. Zwei sphärische Vertonungen runden das Ganze ab – auch hierbei ist Zurücklehnen angesagt. Einordnen wollen die beiden Schweden ihr Debüt stilistisch nicht. Ich auch nicht. Zeitgemäß und zeitlos, oder reden nur Typen in einer Lebenskrise so? Die Jugend ist verblüht, fehlender Schlaf zerrt an den Nerven, Aufreibung an jedem Tag mit anderen Menschen. Aber das ist das Leben!
Die Frage bleibt, wie man an diesen Realsoundtrack nun so herankommt. Die EP erscheint Ende April 2007 als schickes Digipack – hoffentlich auch innerhalb unserer Isobaren. Ich habe die Jungs in Schweden direkt über die Website und den Myspace-Auftritt kontaktiert. Ich denke, dort gibt es auch weitere Infos. Schon hier die Hinweise auf den gesamten musikalischen Umkreis vor allem um und mit Erik Nilsson: AORIA, COME SLEEP, LINGUA oder die brachiale ROVFITTA TERROR SQUAD! – alles sehr hörenswerte tonale Granaten. Aufgenommen wurde das meiste hier Genannte wie auch "The King Of Everything" in Eigenregie im schwedischen Version Studio – was der Eigenständigkeit und Unabhängigkeit nur zuträglich ist.
Großes wächst in Schweden!
Note: -
Mathias Freiesleben, 5.5.2007













