Angel - Don't Wanna Run (Single)
- Don't Wanna Run
- Mother
- Heaven
- Darkness
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Review
Review von Björn Backes
Fernab von ihrer Karriere in Gothic- und Death-Metal-Bands widmet sich die hübsche Sängerin hier eher symphonischen und in dieser Hinsicht auch eher poppigen Klängen, die man grob mit TORI AMOS und KARI RUESLATTEN vergleichen kann, nur dass die Intensität eben noch nicht ganz so extrem gegeben ist. Aber Helena hat nun mal auch eine herrlich schöne Stimme und weiß diese auch einzusetzen. So klingt sie beim düster-melancholischen, nur von einem Piano begleiteten Titelstück ihrer neuen Single 'Don't Wanna Run' sehr traurig und schafft es im Handumdrehen, diese Stimmung auch auf den Hörer zu übertragen. Erste Gänsehaut. Das fast noch beklemmendere 'Mother' (hier in einer rein akustischen Version enthalten) bohrt sogar noch ein ganzes Stück tiefer in die Seele des schmachtenden Hörers. Erneut Gänsehaut! 'Heaven' geht dann schließlich in eine ähnliche Richtung, bringt aber trotzdem etwas Optimismus und Veränderung hinein, was dem knapp viertelstündigen Release auch sehr zugute kommt. Das letzte Stück, 'Darkness', ist hingegen das abgedrehteste und wirrste Stück und wirkt äußerlich sehr zerfahren, zeigt aber auch, dass Michaelsen bemüht ist, mit verschiedenen Grundstimmungen des menschlichen Seelenlebens zu arbeiten - und das ist ihr auf diesem Vorab-Release schon einmal sehr, sehr gut gelungen.
Man darf also bereits sehr auf das in Kürze erscheinende Album "A Woman's Diary - Chapter 1" gespannt sein. Wer jetzt schon Blut geleckt hat, sollte sich mal bei Black Lotus umsehen; die Single ist nämlich nur hier erhältlich.
Anspieltipps: Don't Wanna Run, Mother
Note: -
Björn Backes, 12.5.2005




















