Annihilator - Alice In Hell
- Crystal Ann
- Alison Hell
- W.T.Y.D.
- Wicked Mystic
- Burns Like A Buzzsaw Blade
- Word Salad
- Schizos (Are Never Alone) Parts I & II
- Ligeia
- Human Insecticide
Mehr über Annihilator
Review
Review von Rainer Raithel
Doch genug der bildhaften Ausdrucksweise, wir wollen es ja schließlich nicht übertreiben, oder? Wie auch immer, mit "Alice In Hell" lieferten ANNIHILATOR eines der besten Debuts der Speed/Thrash-Geschichte ab, daran besteht kein Zweifel. Für damalige Verhältnisse gigantisch produziert, bot die auch heute noch frisch und unverbraucht klingende Scheibe einen außergewöhnlich abwechslungsreichen Parforce-Ritt, der mit dem gnadenlosen Brecher 'Human Insecticide' sein Alles vernichtendes Ende fand.
Neben Bandkopf Jeff Waters, der sich auf Anhieb in der absoluten Weltklasse der Gitarristen und Songschreiber etablieren konnte, brillierten vor allem Schlagzeuger Ray Hartmann mit seinem virtuosen Spiel und der ehemalige D:O:A-Bassist Randy Rampage mit kraftvollem, ziemlich räudigem Gesang.
Völlig zurecht wird dieser unverwüstliche, in der Bandgeschichte nach wie vor unübertroffene Klassiker denn auch als eines der absoluten Highlights des Genres gehandelt und sollte auch heute noch jeden Thrasher rundum zu begeistern wissen. Jüngere Zeitgenossen also, welche dieses Juwel bis dato nicht ihr Eigen nennen, erhalten von mir den dringenden Rat, sich "Alice In Hell" schleunigst zu organisieren und dem guten Stück einen Ehrenplatz in ihrer Sammlung zukommen zu lassen. Amen!
Anspieltipps: Crystal Ann/Alison Hell; W.T.Y.D.; Human Insecticide
Note: -
Rainer Raithel, 4.8.2001




















