Dream Theater - Images And Words
- Pull Me Under
- Another Day
- Take The Time
- Surrounded
- Metropolis, Pt. I
- Under A Glass Moon
- Wait For Sleep
- Learning To Live
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Review
Review von Peter Kubaschk
Und auch hier stehen dem Rezensenten schon beim Tippen die Freudentränen in den Augen!! Denn auch diesmal schafften es DREAM THEATER ein gottgleiches Werk zu schaffen, welches im gleichen Maße an Komplexität und Eingängigkeit nicht zu überbieten ist.
Und genau das ist ja auch die eigentliche Faszination, die DREAM THEATER ausmacht. Keine andere Band versteht es so perfekt ihre musikalische Genialität in für alle Hörer nachvollziehbare Songs zu packen. Denn obwohl jedem Musiker bei den Soli eines Herren Petrucci, Moore oder Portnoy die Kinnlade runterklappt, können auch ‚einfache’ Hörer den roten Faden innerhalb eines Songs oder eines Solos erkennen.
Auf "Images And Words" stehen die Hooks dabei noch stärker im Vordergrund und sorgen dafür, dass Songs wie der Opener "Pull Me Under" sich ewiglang in die Gehörgänge festsetzen. Da wundert es kaum noch, dass dieser Song sogar zum Single-Hit avancierte und der Band den Durchbruch auf breiter Ebene bescherte.
Viel mehr Hit-Potential hatte man dabei der wunderschönen, mit Saxophon-Einsätzen veredelten Ballade "Another Day" vorhergesagt. Wurde zwar kein Radio-Hit, ist aber absolut Radio-kompatibel!! Das besondere an diesem Song ist, dass er trotz Sax & Keys die Klippen des Kitsches locker umschifft und stattdessen dem Hörer eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagt.
"Take The Time" ist dann wieder einer dieser 8-Minuten-Epen, die mit wahnwitzigen Soli, überraschenden – aber nie verwirrenden – Breaks und traumhaften Melodien bestechen.
"Surrounded" ist ein Melodic-Metal-Hammer. Vor allem die Keyboards von Kevin Moore stechen hier hervor.
Was die Herren dann bei "Metropolis – Part I" im 5-minütigen Frickelpart anstellen, kann man gar nicht beschreiben. Da war sogar der „Ytse Jam“ noch easy-listening. Unglaubliche Breaks, völlig überdimensionale highspeed Soli aller Beteiligten und trotzdem mit erkennbarer Melodie. Wahnsinn!!!!!
Auch "Under A Glass Moon" wuchert mit Melodien, wunderbaren Gitarrenläufen, tollen Keyboards, einer grandiosen Rhythmus-Abteilung und dem gefühlvollen Gesang von James La Brie. Hmmm... den habe ich ja bisher noch gar nicht wirklich erwähnt!! James La Brie ist im Vergleich zu seinem Vorgänger etwas souliger, wobei auch er die höheren Lagen bevorzugt ohne dabei die Ohren in Angst und Schrecken zu versetzen, sondern stattdessen eine angenehme Wärme ausstrahlt. Klasse!!!
Den Schlusspunkt bei diesem Geniestreich setzt dann der 14-minütige Zweiteiler "Wait For Sleep/Learning To Live". Hierfür fehlen mir jetzt endgültig die Superlative. Aber davon habe ich ja jetzt auch mehr als genug verwendet, denn auch dieses Album ist – wie das Debüt – eines der besten, die ich jemals zu hören bekommen habe.
Demnach gilt hier also, dass der Besitz von diesem Album für absolut jeden (Prog-)Metaller Pflicht ist. Ausreden gibt’s nicht, da auch "Images And Words" mittlerweile für kleines Geld zu erwerben ist.
Anspieltips: Alles!!!
Note: -
Peter Kubaschk, 26.3.2001




















