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Excrementory Grindfuckers - Headliner Der Herzen

Ätsch

  1. Wer Will Grindcore Hören
  2. Schnaps
  3. Grindcore Blitz
  4. Und Jetzt Schön Crack
  5. Theologisches Manifest
  6. Schnick Schnack Schnuck
  7. Schlussmachgrund
  8. Geld Oder Krise
  9. Wohn-Haft
  10. Du Hast Den Grindcore Vergessen
  11. Taschengeld
  12. An Meine Nachbarn
  13. Wheels Of Grindcore
  14. Flummi, Das Reh
  15. A++
  16. Heroin
  17. Penispropeller
  18. Hinnerk, Der Grindfucker
  19. Veganerweibchen
  20. Bohemian Schnapsidee
  21. Kranker Als Krank
  22. Grindcore ABC
  23. Grindcore Gibt Es Immer Wieder
  24. Gynäkologie
  25. Zu Cool
  26. Schnitzel Von Gestern
  27. Verzweifelung
  28. Grindcore Vibes
  29. Fäkalkardinals Rückkehr: Der Kot Ist Rot
  30. How To Grind 4 Health: Grind Gym
  31. Die Schönste Frau Der Welt
  32. Sekundenschaf
  33. Schnapsflash
  34. Roadkill BBQ
  35. Grindcorelied
  36. Hack Hack
  37. Party In Moll

Mehr über Excrementory Grindfuckers



Review

Review von Marcel Rapp

Genau das, was man erwartet. Herrlich!

Am vergangenen Wochenende wurde mir die Ehre zu Teil, auf dem Dong Open Air die EXCREMENTORY GRINDFUCKERS bewundern zu dürfen und wie es der Zufall so will, flattert mir ihre neue Scheibe "Headliner der Herzen“ ins Haus. Und um ehrlich zu sein, hatten sie diesen Titel auf dem Dong Berg definitiv inne. Doch kommen wir nun zum aktuellen Meisterwerk und um es bereits vorweg zu nehmen: Bei unserer Lieblings-Fun-Metal-Band aus Hannover hat sich gar nichts verändert. Dies ist jedoch durchaus positiv zu sehen, denn auch anno 2010 stehen die EXCREMENTORY GRINDFUCKERS auf den folgenden 80 Minuten für witzigen, thrashigen und dämlich-genialen Grindcore gepaart mit bekannten Schlager- und Popsongs, die dadurch einmal mehr ein komplett neues Image erhalten.

Dass sich die GRINDFUCKERS auch auf "Headliner der Herzen" nicht eine einzige Minute ernst nehmen, merkt man von der ersten bis zur letzten Sekunde, was die Band in meinen Augen so sympathisch macht. Hier werden einmal mehr Szenegrößen wie MANOWAR ('Wheels Of Grindcore’, einfach genial), QUEEN ('Bohemian Schnapsidee’ und 'Schnapsflash’), SWEET ('Grindcore Blitz’) oder sogar Katja Ebstein mit 'Grindcore gibt es immer wieder’ gekonnt durch den Grindkakao gezogen, ohne auch nur ein trockenes Auge zu hinterlassen.

Die andere Hälfte des Albums ist gespickt mit genialen Eigenkompositionen, wie man sie von dieser Band nicht anders erwartet. Sicherlich gibt es bei dieser Fülle auch Songs, die diesen Titel eigentlich nicht verdienen und beim Durchhören im Nirwana verschwinden. Die restlichen stellen sich jedoch als absolute Highlights heraus. Insbesondere bei 'Wohn-Haft’, 'Flummi, das Reh’, und 'Penis-Propeller’ erreicht der humoristische Anteil klar seinen Höhepunkt.

Sicherlich spaltet diese Art von Humor die geneigte Hörergemeinde, doch dies ist bei jeder anderen Fun-Metal-Band ebenso der Fall. Ob wir es hier nun mit KNORKATOR, J.B.O. oder eben den GRINDFUCKERS zu tun haben; Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich, wodurch es auch Menschen geben würde, die "Headliner der Herzen“ nicht einen einzigen Punkt gönnen würden.

Doch auch bei den Hannoveranern werden die Grindwitze langsam aber sicher langweilig, da man zwar genau dies erwartet hat, man aber keinerlei Weiterentwicklung seit dem 2007er Werk "Bitte Nicht Vor Den Gästen" bemerken kann. Ob dies nun positiv oder negativ zu verzeichnen ist, muss jeder Fan für sich beantworten. Fest steht allerdings, dass auf dieser Scheibe klar der Spaß im Vordergrund steht und wir hier einen gelungenen Mix aus witzigen Coversongs und Eigenkompositionen geboten bekommen, wodurch das Album in keiner einzigen Sekunde langweilig wird. Und wenn wir ehrlich sind, kommt es auch nur darauf an.

Anspieltipps: Bohemian Schnapsidee, Schnapsflash, Wheels Of Grindcore, Wohn-Haft, Penis-Propeller, Grindcorelied


Note: 8.0 / 10
Marcel Rapp, 28.7.2010

 
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