The Power Of Metal, Rock And Gothic

Excruciation - Angels To Some, Demons To Others

Ätsch

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  1. Angels To Some ... (Intro)
  2. Golgotha
  3. Is God Diabolical?
  4. Like Hyde In Jekyll
  5. Arise
  6. Smashed
  7. Solitude Pt. II
  8. Mo(u)rning Again
  9. Devotion
  10. Black
  11. My Darkest Hour
  12. I Am
  13. One Step Further
  14. ... Demons To Others (Outro)
  15. Wardance (limited edition only)
  16. Last Warrior (limited edition only)

Mehr über Excruciation



Review

Review von Walter Scheurer

Nach ihrem ersten Lebenszeichen seit der Reunion im Jahre 2005, das den programmatischen Titel "Arise" erhalten hatte, ließen die Herren Eugenio Meccariello (V), Jose Venegas (G), George Hauser (G), Marcel Bosshart (G), D. D. Lowinger (B) und Andy Renggli (D) nicht lange auf ein weiteres Album warten. "Angels To Some, Demons To Others" setzt die Tradition dieser in den 80er Jahren nicht nur in ihrer Heimat, der Schweiz, recht bekannten Truppe fort.

Insgesamt 14 Titel wurden auf dem Album verewigt. 'Angels To Some ...' ist ein sehr verheißungsvolles und atmosphärisches Intro geworden, während 'Demons To Others' die Scheibe nicht minder beeindruckend und beklemmend mit Zitaten eines Traditionals aus dem orientalischen Raum beschließt.

Dazwischen kredenzen uns die Schweizer, wie eigentlich nicht anders zu erwarten, zwölf fette, mächtig drückende Songs, die irgendwo zwischen Doom und Death Metal anzusiedeln sind, wobei sich der Anteil des Todesmetalls in erster Linie auf den gutturalen Gesang von Eugenio bezieht, dessen Worte aber trotzdem sehr gut verständlich aus den Boxen kommen. Obwohl der Doom regiert, vergessen EXCRUCIATION aber keinesfalls, das Tempo zu variieren, und lassen mitunter gar Thrash-Metal-verdächtige Eruptionen erkennen, was der Scheibe in der Summe vor allem hinsichtlich der Abwechslung sehr gut tut.

Was die lyrische Seite dieser Band betrifft, so ist auf "Angels To Some, Demons To Others" eine satte Dosis Blasphemie zu vernehmen, doch EXCRUCIATION haben es nicht nötig, irgendwelche kindischen "Tötet Christus"-Phantasietexte von sich zu geben, sondern verstehen es geschickt, ihre persönliche Meinung zur Kirche so zu verpacken, dass die Ansichten zwar klar auf den Punkt gebracht werden, der poetische Ansatz dabei aber keinesfalls zu kurz kommt. Mit 'Arise' kommt der Titeltrack des Reunion-Scheibchens abermals zum Zuge, während der Rest der Songs offenbar brandneu ist und beweist, dass es sehr wohl auch anno 2007 Reunionalben gibt, deren musikalische Essenz keineswegs im "Aufwärmen" bekannter Smash-Hits liegt.

Anspieltipps: Is God Diabolic?, Mo(u)rning Again, Arise, Devotion


Note: -
Walter Scheurer, 13.1.2007

 
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