Imbalance - Burial Of Consciousness
- Burial Of Consciousness
- Deprivation
- Ride The Blade Of The Maneater
- Torn From My Time
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Review
Review von Wiebke Rost
Auf die Ohren gibt es relativ eingängigen und leger gespielten Thrash Metal, gepaart mit englisch-punkiger Lässigkeit. Das zum Titel passend kritische Cover-Artwork (Hand verkabelt menschliches Gehirn mit Leiterplatte) und der Gesang (zumindest stellenweise) könnten auch als Grindcore durchgehen. Größtenteils macht die Mischung richtig Spaß, rockt wie MOTÖRHEAD, groovt wie OBITUARY, hackt wie NECROPHAGIA. Erstaunlicherweise findet die Scheibe mit wiederholtem Abspielen auch immer mehr Gefallen.
'Burial Of Consciousness' ist der flotteste der vier Songs, geht ab wie ein Darmwindchen. 'Deprivation' schleppt sich langsam im düsteren Midtempo dahin, überraschend unterbrochen von jazzigen Improvisationen an der Gitarre. Dazwischen plärrt der große, bärtige Harald am Bass: "God is good, he's never wrong, he knows what is right, and when I kill, I know it's God's will?" - an kranken Lyrics mangelt es nicht. 'Ride The Blades Of The Maneater' besticht vor allem durch das abwechslungsreiche Drumming, während in 'Torn From My Time' eher die tief gestimmten Gitarren vorantreiben, schwelgend zwischen Heavy und Death Metal. Die vier Songs lassen auf jeden Fall durchblicken, dass man beim Konzert viel Spaß damit haben kann. In der norwegischen Heimat haben sich IMBALANCE diesbezüglich auch schon bewährt, das Publikum war begeistert.
Anspieltipps: Burial Of Consciousness, Torn From My Time
Note: -
Wiebke Rost, 30.9.2004




















