In Flames - A Sense Of Purpose
- The Mirror's Truth
- Disconnected
- Sleepless Again
- Alias
- I'm The Highway
- Delight And Angers
- Move Through Me
- The Chosen Pessimist
- Sober And Irrelevant
- Condemned
- Drenched In Fear
- March to The Shore
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Review
Review von Carsten Praeg
Alte Fans wird’s freuen, dass der Härtegrad wieder deutlich angezogen wurde. Anhänger neueren Materials werden sich eher auf die groovigeren Songs stürzen, diesmal jedoch den zuletzt typischen Tanzflächenhit vermissen. Mit 'Sleepless Again', 'Alias', 'Delight And Angers' oder 'Move Through Me' gibt es zwar gleich mehrere pontenzielle Kandidaten dafür, inklusive kurzen Keyboard- und Akustikgitarren-Einsätzen. Allerdings erschließen sich einem die Melodien nicht immer beim ersten Hinhören, und manche Refrains zünden erst beim zweiten Durchlauf. Einige werden die Ballade 'The Chosen Pessimist' anführen – aber wenn sich IN FLAMES schon an einen achtminütigen Song wagen, hätte ich doch etwas mehr erwartet, als die ersten drei Minuten immer wieder ein und die selben Gitarrennoten zu wiederholen.
Dennoch: "A Sense Of Purpose" ist wieder ein grooviges, bisweilen recht vorwärts walzendes Album geworden. Mit sehr vielen versteckten Details, die tatsächlich wachsen, wenn man ihnen ein paar Durchläufe mehr als gewohnt gönnt. Wer den Vorgänger "Come Clarity" mochte, wird auch beim Neuling zugreifen. Und alte Fans, die – nicht immer grundlos – "Clayman" nachtrauerten, werden glücklich sein, dass IN FLAMES die Experimente seit "Reroute To Remain" und "Soundtrack To Your Escape" wieder deutlich runtergefahren haben. Und des öfteren sogar alte Stärke aufblitzen lassen.
Noch mehr Meinungen zu "A Sense Of Purpose" findet ihr in unserer Gruppentherapie.
Anspieltipps: Alias, I'm The Highway, March to The Shore
Note: -
Carsten Praeg, 28.4.2008




















