Jacobs Dream - Jacobs Dream
- Kinescope
- Funambulism
- Scape Goat
- Mad House Of Cain
- Tale Of Fears
- Crusade
- Black Watch
- Love & Sorrow
- The Gathering
- Never Surrender
- The Bleeding Tree
- Violent Truth (Bonus Track)
Mehr über Jacobs Dream
Review
Review von Alex Straka
"Jacobs Dream" ist übervoll mit hymnischem Breitwandmetal ('Kinescope'), gradlinigen Headbangern ('Scape Coat'), düsteren Teppichen ('Mad House Of Cain') und mächtigen Ohrwürmern ('Never Surrender'). Allesamt sind sie in bester Achtzigertradition gehalten und sprühen nur so vor liebenswertem True-Flair. Dazu passt die absolut oldschoolige Produktion, die, obwohl die Scheibe im Jahr 2000 aufgenommen wurde, klingt, als wäre sie fünfzehn Jahre früher auf den Markt gekommen. Was jetzt nicht heißen soll, dass sie schlecht klingt. Tut sie auf keinen Fall, nur etwas antiquiert. Der Druck ist aber da, keine Angst!
Manchmal lassen JACOBS DREAM leicht amerikanische Power-Metal-Einflüsse aufblitzen ('The Gathering'), verbinden diese aber leichtfüßig mit dem Kraftstahl Europas und schaffen eine kleine eigene Nische, die sie nach diesem starken Debüt nie mehr ausfüllen konnten. Ständige Line-up-Wechsel machten der Band einen Strich durch die Rechnung und der Nachfolger verkam so zu einem extrem durchschnittlichen Staubfänger, den so schwach wohl niemand erwartet hätte. Zumindest nicht nach dem sehr guten und irgendwie zeitlosen Erstling "Jacobs Dream". Leider Gottes ist dieses Werk eine Eintagsfliege geblieben. Allerdings eine, die zu entdecken sich lohnt. Jeder Metaller zwischen ICED EARTH und IRON MAIDEN, zwischen HELLOWEEN, MANOWAR und JAG PANZER darf also Ausschau nach "Jacobs Dream" halten und sich die Scheibe klemmen. Empfehlenswert!
Anspieltipps: Kinescope, Scape Coat, Love & Sorrow, Never Surrender, The Bleeding Tree
Note: -
Alex Straka, 16.12.2004




















