The Power Of Metal, Rock And Gothic

Jag Panzer - Thane To The Throne

Ätsch

  1. Thane Of Cawdor
  2. King At The Prize
  3. Bloody Crime
  4. The Premonitions
  5. Treachery´s Stain
  6. Spectres Of The Past
  7. Banquo´s Final Rest
  8. Three Voices Of Fate
  9. Hell To Pay
  10. The Prophecies (Fugue In D Minor)
  11. Insanity´s Mind
  12. Requiem For Lady MacBeth
  13. Face Of Fear
  14. Fall Of Dunsinane
  15. Fate´s Triumph
  16. The Downward Fall
  17. Tragedy Of MacBeth

Mehr über Jag Panzer



Review

Review von Stefan Lang

Jag Panzer - so klingt Power Metal. Diese Band ist wie geschaffen für unsere Seite und jeder, der sich damit oder mit der Musik identifizieren kann sollte sie kennen. Schon 1984 brachten sie ihr erstes komplettes Album heraus (nach der 83er EP "Tyrants"). Dann machte man nach 10-jähriger Pause wieder mit "Dissident Alliance" auf sich aufmerksam. Damals wie heute können sie sich aus der Szene hervorheben durch herausragende Musiker, insbesondere der tollen Stimme von Harry Conklin - die hervorragend zu der Musik passt, sowie das tolle Gitarrenspiel der Axtmänner, wo vor allem die filigranen Solis von Chris Broderick auffallen. Durch ihre Eigenständigkeit und ihre Abwechslung in den jeweiligen Songs, sowie dem progressiven Touch haben JP den meisten emporgestiegenen Bands einiges voraus. Das neue (und mittlerweile 5. - ohne die EP) Album ist jedoch nicht ganz so leicht zugänglich wie das letzte. Dazu trägt bestimmt das Konzept des Albums bei - es dreht sich um Shakespeares Figur MacBeth. Aber das mehrmalige hinhören lohnt sich, entfaltet sich so der Song mit der Zeit und man kann die klare Struktur in den Liedern erkennen. Tolle Refrains, schöne Chöre, eine noch besser als zuletzt eingesetzte Geige und die Power des Songs - die in Harry´s Röhre und den fetten Gitarren ihren Ursprung hat - das alles ergibt ein Werk, welches über längeren Zeitraum genossen werden kann. Dafür spricht die Abwechslung der Songs: Beispielsweise "King At A Price" mit seinem Refrain ist so ziemlich der Hit auf der CD. Bei "Bloody Crime" werden zwischendurch die schweren, fetten Riffs angeschlagen und bilden mit dem darauffolgenden hohen Gesang einen angenehmen Kontrast. Bei "Three Voices Of Fate" kann ein THERION-mäßiger Chor überzeugen. "Fall of Dunsinane" beginnt mit Trommelwirbel und wunderschönen Gitarren, die zu meiner Freude auch am Ende nochmal aufspielen. Zweifellos ist dies hier eine zeitlos herausragende Heavy Metal Scheibe und jeder Fan dieser Musik wird mir zustimmen. Bei JP kommt nämlich herüber, daß sie diese Musik nicht einfach nur so spielen, es steckt die Liebe zu der Musik in diesem Album, was man merken kann. Diese Band hat also alles, was das Metal Herz begehrt und die CD ist so abwechslungsreich, daß eigentlich jeder zugreifen sollte und sich damit beschäftigen - es wird sich lohnen und man wird an andere Bands höhere Erwartungen stecken !

Anspieltip: King At A Price, Thane Of Cawdor


Note: -
Stefan Lang, 7.11.2000

 
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