Kerbenok - Der Erde entwachsen (Gewollte Wunden)
- Das kalte Feuer
- Der Erde entwachsen
- Der Fall
Mehr über Kerbenok
Review
Review von Rüdiger Stehle
Die CD, welcher bereits diverse Eigenpressungen vorangegangen sind, enthält drei Stücke mit einer durchschnittlichen Spielzeit von acht Minuten, die sich dem abwechslungsreichen, spannend strukturierten Black Metal widmen, der eine durchaus ausgeprägte progressive Note abbekommen hat. So beginnt der Opener 'Das kalte Feuer' mit einem schönen Intro aus cleanen Zupfgitarren und Querflöte sowie mit geflüsterten Vocals, deren Stimmung durchaus auch Fans von AGALLOCH ansprechen dürfte. Danach wird es schwarzmetallischer, wobei auch im weiteren Verlauf doomige Passagen, Ambient-Elemente und reichhaltige Stimmungs- und Rhythmuswechsel für ein spannendes Minialbum sorgen, was vor allem das finale 'Der Fall' nochmals toll unterstreicht.
Wenn im Übrigen dann noch nicht gesampelte, sondern reale Klänge von Gong und Maultrommel, Kreischen sowie cleaner Gesang und vieles mehr auftauchen, dann sind all das weitere Argumente für den geneigten Progressiv-Blackie, sich mal näher mit dieser spannenden Band zu befassen und ihrer MySpace-Seite einen Besuch abzustatten. Anspieltipps brauche ich bei einer Drei-Track-EP ja nicht zu nennen, denke ich. Hört einfach mal in ein beliebiges Stück rein, alle sind durchaus repräsentativ und jedenfalls gelungen.
Note: -
Rüdiger Stehle, 25.5.2008




















