L'estard - Baptized In Blood
- The Demon Awakes
- Enshrining Insipidity
- Melody Of Withering
- Call From The Graves
- Baptized In Blood
- Heretic
- Warmageddon
- Trail Of Blood
- Embraced By Death
- Infected
Mehr über L'estard
Review
Review von Carsten Praeg
Los geht's mit einem fiesen Schrei, der selbst den "Legacy"-Rezensenten das Blut in den Adern gefrieren ließ. Dann wummert der Bass schweinefett aus den Boxen und wird nur selten wie in 'Enshrining Insipidity' von Blastbeats unterbrochen. 'Melody Of Withering' und 'Call From the Graves' grooven nach einem ruhigeren Anfang so richtig SFU- oder DISBELIEF-mäßig nach vorn, zusätzlich mit einer ordentlichen Portion Melodien versehen. Schade, dass bei 'Melody Of Withering ' hier und da mal kurz das Schlagzeug etwas aus dem Takt hinkt. Dafür kommt der Titelsong noch gewaltiger: Wieder ein ruhiger, melodischer Anfang, dann kommt eine mörderische Midtempo-Walze und nach einem kurzen Zwischenstück eine richtig geile Doublebass. In der zweiten Hälfte des Albums wird's zwar phasenweise weniger groovig und fast zu zähfließend, aber gerade noch rechtzeitig bauen die Süddeutschen noch den einen oder anderen Rhythmuswechsel ein. Und mit 'Infected' gibt's zum Abschluss noch mal ein fettes Groovemonster, in dem Marius zur Abwechslung neben seinen tiefen Growls auch mal keift.
So viele "fetts" und "groovigs" kamen bisher sicher noch in keiner Rezi von mir vor. Liegt daran, dass sich der Sound von L'ESTARD einfach nicht anders beschreiben lässt. "Baptized In Blood" ist - um den Kreis wieder zu schließen - genau das richtige Appetit-Häppchen vor der neuen CANNIBAL CORPSE. Letztere bollert dann allerdings vermutlich mit einigen Umdrehungen mehr aus den Boxen...
Anspieltipps: Melody Of Withering, Baptized In Blood, Infected
Note: -
Carsten Praeg, 24.3.2006













