Moonsorrow - Voimasta Ja Kunniasta
- Tyven
- Sankarihauta
- Kylän Päässä
- Hiidenpelto including Häpeän Hiljaiset Vedet
- Aurinko ja Kuu
- Sankaritarina
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Review
Review von Andreas Jur
Schon der instrumentale Opener "Tyven" lässt die Erwartung auf das Nachfolgende erwachen, wenngleich die harmlos klingend lieblich Melodei dieses Stückes nicht wirklich darauf vorbereitet, dass hernach das Trommelfell nach Strich und Faden verprügelt wird. Abgesehen von diesem kurzen Intro lassen sich die Krieger des Nordens auf den fünf eigentlichen Stücken dieses Werkes ausladend Zeit, um ihre musikalischen Welten zu erschaffen - erwähnt sei hier nur der fast schon monumentale letzte Song, der mit seinen 13:50 Minuten jeden Fan komplexer Produktionen zu Begeisterungsstürmen hinreißen dürfte und nicht weniger als ein Meisterwerk epischen Pagan Metals ist. Zwar ist die CD nur knapp 50 Minuten lang, aber dafür bekommt man statt übermäßig Quantität die volle Packung Qualität ins Haus. Diese Mischung aus Black Metal, epischem Bombast-Metal und nordischen Folk-Einflüssen ist Freude pur, trotz der aggressiven Grundstimmung. Vielleicht bekommt der Kenner einen vagen Eindruck von der Stilrichtung, wenn ich verrate, dass die meisten Songs aus der Feder von Henri Urponpoika Sorvali stammen, dessen Band FINNTROLL, wo er ebenfalls die Keyboards bearbeitet, geläufiger sein dürfte als der Name MOONSORROW, obwohl letztere bereits einige Jahre länger bestehen. Dass er beruflich als Musiklehrer an einer Oberschule tätig ist, dürfte einiges über sein Vermögen im Umgang mit Harmonien sagen - oder auch die Tatsache, dass er bereits im Alter von vier Jahren damit begann, tastenmusikalisch aktiv zu werden.
Sehr gelungen ist übrigens auch das Booklet selbst, das neben den Originaltexten mit englischen Übersetzungen aufwartet - die Texte könnten irgendwie auch aus der Feder von MANOWAR stammen, hat man den Eindruck - und überdies sehr gelungenes und blutig-kitschiges Band-Portrait zu bieten hat.
Ach ja - und bei so viel Pathos dürfen natürlich auf der CD sorgsam eingestreute Samples von klirrenden Schwertern, wiehernden Pferden und saufenden Kriegern nicht fehlen.
Diese Scheibe gehört definitiv zum Besten, was mir aus dem Bereich des Viking Metal unter die tintenbeklecksten Schreiberlingsfinger gekommen ist, und wer hier nicht zugreift, der hat einiges verpasst. Da fällt es wirklich verdammt schwer, einen oder zwei Songs besonders herauszuheben, aber versucht es einfach mit folgenden
Anspieltipps: Sankaritarina; Aurinko Ja Kuu
Note: -
Andreas Jur, 14.1.2002




















