Ritual Steel - Invincible Warriors

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ab EUR 16,71
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- 25. 5.2007
- Karthago Records / Twilight
- Heavy Metal
- http://www.ritualsteel.net
- Riders From Space
- Invincible Warriors
- The Witch
- No One Can Bring Us Down
- Killer Attack
- Can't Stop Rockin'
- A Hell Of A Knight
- Che
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Review
Review von Martin van der Laan
Stellt sich also die Frage: Kann das neue Line-up an alte Glanztaten anknüpfen? Um es gleich vorweg zu nehmen, die Antwort lautet: ja und nein. Die Platte startet ganz grandios mit der supergeilen Speed-Metal-Nummer 'Riders From Space', die alles am Start hat, was wir Achtziger-Fanatiker zur Seligkeit brauchen: alles wegreißende Riffs, mächtig treibende, muntere Basslinien und einen Chorus zum Niederknien. John Cason gibt wie schon bei den großartigen EXILED eine hervorragende Figur ab. Die folgende Midtempo-Hymne 'Invincible Warriors' wird live mit Sicherheit eine Granate, ein toller Mitgröl-, Fäustereck- und Sich-'Nen-Wolf-Bang-Song. 'The Witch' ist dann irgendwie ungewollt komisch mit seinen galoppierenden Marsch-Parts mit "Spiel-das-Lied-von-Tod"-artiger, klagender Gitarre. Der Rest hat etwas von MERCYFUL FATE und CIRITH UNGOL, kommt eigentlich sehr gut, nur ein klein wenig langatmig. Das etwas zu einfach gestrickte, an ganz frühe MAIDEN erinnernde 'No One Can Bring Us Down' kann das bisher extrem hohe Niveau nicht halten, der Finger will recht schnell zur Skip-Taste zucken. Und das völlig zu Recht, denn das folgende 'Killer Attack' ist wieder ein überaus packender Song, der seinem Namen alle Ehre macht, stark an frühen US Metal erinnert und damit den perfekten Stoff für John Cason und seine charismatische Stimme darstellt. Anschließend verflacht die Platte allerdings zusehends. Das schlappe 'Can't Stop Rockin' gibt mir irgendwie gar nichts. 'A Hell Of A Knight' soll wohl den Bezug zum legendären Debüt herstellen, doch der Song zündet irgendwie nicht recht und stampft ziemlich monoton vor sich hin. Das abschließende 'Che' fängt total spannend und cool an mit bombigen Riffs und tollen Vocals. Doch warum man diesen Titel künstlich auf zwölf Minuten aufblasen musste, bleibt mir ein Rätsel, denn nach vier Minuten ist der Song eigentlich rum, was dann folgt, ist zwar nett anzuhören, aber nicht wirklich zwingend oder essenziell.
Unterm Strich betrachtet, ist "Invincible Warriors" sicherlich ein sehr gelungenes Comeback geworden, das eine ganze Reihe großartiger Songs enthält, die jeder Old-School-Metaller wohl kennen sollte. Wer sich sonst noch vorstellen kann, eine Mischung aus altem IRON MAIDEN-Stoff und urtümlichen US Metal zu mögen, sollte diese Scheibe auch unbedingt mal antesten. Dennoch mischt sich auch etwas Enttäuschung in die Freude über die Rückkehr von RITUAL STEEL, weil es halt auch einige schwächere, unausgereift wirkende Nummern auf der Platte gibt.
Anspieltipps: Riders From Space, Invincible Warriors, Killer Attack
Note: -
Martin van der Laan, 26.5.2007



















