The Power Of Metal, Rock And Gothic

Uncut Despite - Evolution Reverse

Ätsch

  1. Network
  2. Life Of Scorn
  3. Friendly Foe
  4. Conscious Fear
  5. Liberty Is A Sold Soul
  6. Der Schmetterling
  7. Plutocracy
  8. N.D.M.K.
  9. Plan B
  10. I´m The Dead You Need
  11. Mass Amnesia
  12. Das spielende Eichhörnchen
  13. Evolution Reverse

Mehr über Uncut Despite



Review

Review von Herbert Chwalek

Wären UNCUT DESPITE ein Patient beim Zahnarzt, dann würde der Folgendes sagen "Bitte jetzt ganz tapfer sein, es dauert auch nicht lange." Das Debütalbum der Jungs aus Kassel kombiniert nämlich Deathgrind mit doomigen Passagen und jazzigen Einsprengseln, für die vor allem das Keyboard verantwortlich ist.
Aber das auf eine Art und Weise, die sofort das vernichtende Urteil "Schülerband" in den Sinn ruft. Gut, der Sound ist recht mittelmäßig, aber für eine Eigenproduktion tolerierbar. Der Rest allerdings nicht. Vor allem das Schlagzeug spielt so billige Sachen, dazu noch langweilig wie nichts Gutes, das es einen graust.

Sorry, aber das ist leider gar nichts. Stumpf rumknüppeln kann jeder! Dazu kommen unmotiviertes Gegrunze und völlig unpassende Keyboardeinsätze, wobei die Keys dabei auch nicht originell klingen. Resultat sind dann Nummern wie 'Schmetterling', wo nach dem ruhigen Part mit cleanem Gesang der Drummer das Break auch noch anzählt. Oder das zum Einschlafen animierende Doomgeschrubbe 'I`m The Dead You Need'. Oder das völlig zusammenhangslose 'Mass Amnesia'. Über die eingestreuten Jokes breiten wir besser den Mantel des Schweigens, Sechs-Sekünder sind spätestens seit AGORAPHOBIC NOSEBLEED Grindstandard.

Tja, selbst beim besten Willen ist "Evolution Reverse" eine CD, die allenfalls die engsten Freunde der Band gut finden und ernst nehmen können, da das hier tiefstes Demo-Niveau ist. Braucht kein Mensch!

Anspieltipps: Nichts.


Note: -
Herbert Chwalek, 16.10.2005

 
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