The Power Of Metal, Rock And Gothic

Various Artists - Deep Roots Of The Ramones

Ätsch

  • 8.00 / 10
  • < 5 Wertungen.

  • 7. 2.2012
  • Sireena Records
  • Punk Rock
  1. FLAMIN' GROOVIES - Shake Some Action
  2. JOHNNY THUNDER & THE HEARTBREAKERS - I Love You
  3. THE TROGGS - I Can't Control Myself
  4. LINK WRAY - Rawhide
  5. NEW YORK DOLLS - Personality Crisis
  6. CARL PERKINS - Everybody's Trying To Be My Baby
  7. MC5 - Looking At You
  8. IGGY & THE STOOGES - I Got A Right
  9. GENE VINCENT - Hey Mama (Say Mama)
  10. SKY SAXON - You Gotta Right
  11. KIM FOWLEY - Night Of The Thunder
  12. THE TEEN KINGS & ROY ORBISON - Ooby Dooby
  13. JACK SCOTT - The Way I Walk
  14. ACTION PACT WITH THE NEUROTICS STEVE DREWETT - Rockaway Beach
  15. WALTER LURE & THE RAMONES - Street Fighting Man

Mehr über Various Artists



Review

Review von Marcel Rapp

The Kings Of Queens

1974 war nicht nur für uns Deutsche ein bezüglich der gewonnenen Weltmeisterschaft glorreiches Jahr, sondern gilt auch als Geburtsjahr einer bis zum heutigen Tag unerreichten Punk-Rock-Legende, die ihres Gleichen sucht. Als sich somit vor beinahe 40 Jahren Joey, Johnny und Dee Dee zusammenrauften und die THE RAMONES im New Yorker Stadtteil Queens aus dem Boden hievten, ahnten die drei Burschen wahrscheinlich nicht, welche Großtaten und Granaten sie für zukünftige Bands, Zeiten und Generationen in petto haben.

Doch auch eine Legende kam nicht mit jenem Ruf auf die Welt, sondern muss sich diesen erst mühsam erarbeiten. So hatten auch THE RAMONES ihre Einflüsse, die sich hörbar in ihren rohen, wüsten und unbekümmerten Sound manifestierte. Die tiefen Wurzeln der RAMONES werden hier mit Grips und Geschmack mühevoll zusammengeschustert und wird so der gewollte Zweck vom starken Opener ('Shake Some Action' von FLAMIN' GROOVIES) bis zum abschließenden 'The Way I Walk' von Jack Scott vollstens erfüllt.

Jeden Beitrag hier im Einzelnen auseinander zu pflücken, würde den Rahmen erheblich sprengen, worauf hier nur auf die interessantesten und bewegendsten Stücke eingegangen werden sollte: Darunter fällt die mitreißende Live-Version von ROY ORBISONs 'Ooby Dooby' sowie das intensive und bärenstarke 'I Got A Right' von niemand Geringerem als IGGY POP. Aber auch 'You Got A Ride' von THE SEEDS-Vokalist Sky Saxon oder das instrumentale 'Rawhide' wissen zu glänzen. Als zusätzliches Bonbon, neben all den verschiedenen Interpretationen und Versionen, bekommt der geneigte Fan hier zwei Bonusstücke um den Latz geknallt. Zum einen das gelungene 'Rockaway Beach' und zum anderen der ROLLING STONES-Klassiker 'Street Fighting Man', den die RAMONES zusammen mit Walter Lure erarbeiteten, auf den man im Endeffekt aber auch hätte verzichten können.  

Dennoch: Die vorliegende Compilation macht nicht zuletzt aufgrund ihres starken Facettenreichtums erheblichen Spaß, wurde mit enormer Liebe fürs Detail zusammengestellt und bestrahlt die New Yorker Urgesteine aus einem besonderen Blickwinkel. Man achtet nicht auf die Truppen, die sich von THE RAMONES beeinflussen ließen, sondern jene, durch die Joey, Johnny und Dee Dee erst mit diesem wilden und leidenschaftlichen Musizieren anfingen. Hier hinterlassen die verschiedensten Genres gitarrenlastiger Musik der 50er -, 60er - und 70er-Jahre ihre immensen Spuren: Rockabilly, Rock'n'Roll, Proto-Punk-Rock, Psychedelic-Rock, Garagen-Klänge und swingender Ur-Rock sind die Einflüsse der Punk-Rocker, die durch den Mix der verschiedensten Subkategorien ihre ganz eigene Welt schufen. Interessant ist es für Fans und Musikliebhaber allemal, weil man solch eine abwechslungsreiche Zusammenstellung nicht häufig in den CD-Regalen finden wird.


Note: 8.0 / 10
Marcel Rapp, 4.2.2012

 
POWERMETAL.de präsentiert:


























Besuche
POWERMETAL.de bei










Mitmachweb

Add to Google