Feamorn hat geschrieben:Vielleicht interessiert es wen, habe gerade mal fix gesucht, mir war doch so, als hätte ich vor vier Jahren einen Diskographie-Abriss gemacht (im Zuge dessen auch einiges nachgeholt und die Band bei mir komplettiert).
Wäre durchaus interessant mal zu gucken, wie ich das heute sehen würde... Hm...
Da der Beitrag zu lang zum Zitieren ist, hier nur der Deep-Link:
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Zunächst einmal: Grandiose Aufarbeitung. 5 Jahre (!!!) ist das schon her. Da du es so schön hervorgekramt hast, werde ich da jetzt auch mal darauf antworten
Absolut nachvollziehbare Gedankengänge. Das kann man auch meiner Meinung nach ruhig so sehen. Ich bin jetzt kein Alt-Fan oder so. Aber bei mir hat alles angefangen mit der "Thrash Altenessen" und der "Extreme Aggression". Das Album war das einzige Album, dass ich zu meiner Hochphase im Thrash käuflich erwerben konnte. Alle anderen waren nie aufzutreiben. Die Doku ist hängengeblieben. Das Album auch. Allerdings wurde das Album von den Alben zuvor und danach recht schnell abgehängt.
Wenn du mich fragen würdest, wie die "echten" Kreator klingen? Hmm...dann würde ich schon sagen, so wie auf den ersten 4 oder 5 Alben. Wobei ich die Scheiben "Extreme Aggression" und "Coma Of Souls" als einen krassen Sprung nach vorne in Sachen Komposition/Songwriting sehe. Man merkt also, in der Frühphase ist eine klare Grenze zu ziehen auch schon irgendwie schwierig. Trotzdem bleibt das für mich einfach das Original. "Coma Of Souls" zum Beispiel ist deutlich melodischer und vielleicht auch das Album, das als Fokus für "Violent Revolution" herangezogen wurde. Mir gefallen ja auch die vom Hardcore beeinflussten Alben "Renewal" und "Cause For Conflict" ganz arg. Das ist eine spannende Phase in der Diskographie. Mit "Outcast" und "Endorama" wurde weiter rumexperimentiert. Aber in eine Richtung die mir umgesetzt einfach nicht so mundet wie davor.
Wie gesagt, wenn ich die Phase der Rückbesinnung beachte, gefällt mir die "Hordes Of Chaos" einfach am Besten. Weils dann doch wieder der pursten Form, der Kreator wie ich sie mag nahekommt.
Danach wird es halt schwierig. Zunächst hat mir die "Phantom..." eigentlich gut gefallen. Aber ich bin relativ schnell auch wieder satt geworden. Und seit der "Gods Of Violence" ist das einfach nicht mehr meins und ich höre beide Alben noch weniger als die Endphase der 90er.
Feamorn hat geschrieben:Kommentare zu den einzelnen Alben und eine fixiertere Rangliste hoffentlich in nicht zu ferner Zukunft!
Kommt das noch?


Hat viele bandtypische Trademarks, ist aber mal wieder etwas ungestümer. Das Gitarrensolo ist das I-Tüpfelchen 