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Black Metal - Der Drachenhort!Re: Black Metal - Der Drachenhort!Blut Aus Nord sind schon ein Chamäleon im Black Metal, das Debüt zum Beispiel ist recht traditionell, die Memoria Vetusta Reihe ist melodischer, die 777 Reihe ist das das sperrige, avantgardistische Wesen für das BAN vor allem bekannt sind, die Hallucinogen ist passend zum Namen catchy-psychedelisch und die beiden Disharmonium Alben sind vertonte Fiberträume aus dem Lovecraft-Universum. Die neue höre ich heute zum ersten Mal und bin selber gespannt wo die Reise hingeht.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Alles gut, ist ja nicht so das wir die Diskussion gefühlt schon nicht x-mal hatten und ich deine Standpunkte stellenweise nicht teile aber grundsätzlich komplett nachvollziehen kann. Für mich steht im BM halt der emotionale Aspekt an allererster Stelle, alles andere ist ein netter Bonus, mir fehlt aber auch nichts wenn das nicht gegeben ist. Zum Beispiel ich gehe gerne auf Konzerte mag aber genauso gerne Bands wie Artists die darauf keinen Bock haben und ich finde Bühnenshows cool, mag aber auch Bands die sich anonymisieren wollen. Vor allem kann bei aller Langweile eine Band mit Lappen im Gesicht und null Stageacting nicht unagenehm performen, das hatte ich zum Beispiel bei Chaos Invocation beim Zappenduster, da haben mir die Ansagen die für mich eher gewungen als natürlich eine negative Gäneshaut bescherrt.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!''Gezwungen als natürlich wirkten'' sollte es heißen.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!ALLMACHT und ISOLATION eventuell? Wenn es um weltweiten Post-Black geht eben die "üblichen Verdächtigen" AGALLOCH, ALCEST, CULTES DES GHOULES, FEN, KATLA, ORANSSI PAZUZU, PENSÉES NOCTURNES, SÓLSTAFIR, WOODS OF YPRES, ... Verdammt zum Leben...
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Wo sind CDG und Pensees Nocturnes Post BM, erstere verbinden Einflüsse der 80er und 90er und letztere sind Avtgarde BM, auch Oranssi Pazuzu werden von niemanden den ich kenne als Post BM bezeichnet. Ich wurde für Post BM Kram wie Ultha, Sun Worship, Ellende, Sunken, Afsky, Altar Of Plagues, Lantlos, Abstract Void u.a. empehlen
Re: Black Metal - Der Drachenhort!LANTLÔS ist wahrlich keine schlechte Empfehlung.
Verdammt zum Leben...
Re: Black Metal - Der Drachenhort!alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Die hab ich irgendwann komplett aus den Ohren verloren, nach ihrem "Popalbum" Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask
Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Neue Musik von NARGAROTH: https://www.youtube.com/watch?v=bJXSTkS_Cww
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Auf Dead_Guys Anregung hin, habe ich mir dann mal die neue A FOREST OF STARS angehört und kann überwiegend sehr positive Eindrücke vermelden.
Um die von Dead_Guy sehr konkret angeführten viktorianischen Vibes zu erfassen bin ich im Zweifel noch nicht tief genug eingestiegen, insbesondere nicht in die Lyrik. Was aber unmittelbar gefällt ist das sehr dynamische, reduzierte, teils fast fragile, gläserne Klangbild. So etwas habe ich sehr, sehr gerne. Die Königin der Geister scheint eine ganz wichtige Komponente im Bandgefüge zu sein. Die zarte und doch omnipräsente Violine, die hintergründigeren Flötenparts, aber auch ihre tolle, ätherische Leadgesangsrolle z.B. bei 'Sway...'. Der Song ist beim ersten Durchlauf am stärksten hängengeblieben. Ich höre da durchaus sehr alte, wie auch sehr britische Vibes, die mich etwa ein wenig an SPRIGUNS OF TOLGUS erinnern, in den doomigen Momenten aber auch an MY DYING BRIDE (nicht nur der Geige wegen), sondern auch Herrn Fluchs härteren Gesangsmomenten wegen. Die progressive Dynamik erinnert mich hier etwas an ORANSSI PAZUZU, dort ein wenig DØDHEIMSGARD, doch weniger kaputt-psychotisch als man es von Vicotnik und Aldrahn kennt. Richtig lässig sind dann die groovenden 70s-Rock-Elemente, die auch hier und da durchbrechen, gerade im Kontrast und Wechsel mit postrockigen oder spacigen Elementen, die eine HAWKWIND- oder gar FLOYD-Note nicht ganz verhehlen können. In den hysterischeren Scream-Parts grüßen gar Erinnerungen an FLEURETY. Das ist, was der erste Durchlauf so hinterlässt, an Eindrücken. Wer selbst hineinhören möchte: https://a-forest-of-stars.bandcamp.com/ ... -interface alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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