Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Montag 30. April 2018, 23:18

PLAYLIST APRIL 2018


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Adramelch
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Agent Steel
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AAA
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Argus
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Sabs
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Candlemass
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Chemicaust
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Control
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Dautha
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DH
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Eudoxis
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Exodus
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Flotzis
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Hades
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Hittman
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Maiden
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Ironflame
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Priest
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Lanfear
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Last Vision Black
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Live
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Lord Vigo
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Nemesis
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Nevermore
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PoS
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https://www.musik-sammler.de/cover/1064000/1063728_1416936559_300.jpg
Persian Risk
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Portrait
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Powerlord
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Rush
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Satan
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Scorpions
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Seven Sisters
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Siren
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Slough Feg
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Stormtrash
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Tanith
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Tank
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The Gates
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Tea Paty
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Lizzy
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Threshold
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Tygers
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Tcide
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Voivod
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WHW
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Whitesnake
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Witchaven
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Summa summarum: Eine ziemlich mainstreamige Liste mit Scorpions, Priest, Sabbath, Thin Lizzy und Whitesnake. Da muss ich wohl an meinem Undergroundfaktor feilen.


Die Statistik für den Monat:
Total : 181 Spins

Bands :
01. Siren (20/5)
02. Scorpions (13/6)
03. Portrait (12/3)
04. Whitesnake (10/3)
05. Tygers Of Pan Tang (9/5)
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 1. Mai 2018, 00:52

STATISTIKEN ZUM STICHTAG 30. APRIL 2018:

I.
Meine Hörzeiten sind recht konstant, nur im Februar hatte ich einen mächtigen, fast unerklärlichen Knick nach unten (Spins pro Monat) - der April ist Spitzenreiter:

Januar = 140
Februar = 57
März = 134
April = 146


II.
Meistgehörte Bands im April:

1. OSSIAN (24/8)
2. VENOM (10/5)
3. STORMWITCH (7/1)
4. SODOM (6/2)
5. CRUACHAN (6/1)

Klarer Monatssieger ist also OSSIAN.


III. Meistgehörte Bands (2018 total):

01. JUDAS PRIEST (33/3)
02. PANTERA (23/5)
03. OSSIAN (22/8)
04. LOUDNESS (20/5)
05. VENOM (19/12)
06. CRUACHAN (14/1)
07. ACCU$ER (12/6)
08. OMEN (HUN) (11/5)
alias Hugin der Rabe.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 1. Mai 2018, 16:42

Aufgelaufenes Jahr:
Januar : 174
Februar: 211
März: 182
April : 185

Alben :

PERSIAN RISK - Rise Up 12
EUDOXIS - The Gathering 12
HOWLING SYNCAMORE - Howling Sycamore 10
VICIOUS RUMORS - Vicious Rumors 8
PORTRAIT - Crimen Laesae Majestatis Divinae 8
VICIOUS RUMORS - Welcome To The Ball 8
WHITESNAKE - Ready and Willing 8
STORMTHRASH - Systematic Annihilation 7
RIOT - Fire Down Under 7
DOOMSDAY KINGDOM - Doomsday Kingdom 7
DETENTE - Recognize No Authority 7

Bands:
Whitesnake 32
Riot 28
Vicious Rumors 24
Persian Risk 22
Siren 20
OverKill 20
Holocaust 20
While Heaven Wept 17
Diamond Head 17
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 4. Juni 2018, 22:23

STATISTIKEN ZUM STICHTAG 31. MAI 2018:

I.
Im Mai ein bisschen weniger Hörzeit als in den Monaten zuvor... warum? Nun, Rock Hard Festival, viel Stress...

Januar = 140
Februar = 57
März = 134
April = 146
Mai = 115


II.
Meistgehörte Bands im Mai:

Nachdem ich im April einigen Bands wirklich sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet habe (Ossian 24x, Venom 10x), gab es dieses Mal keine Band-Trips, insbesondere auch keine Band mit nennenswertem "Airplay", die mit mehr als einem Album in der Anlage gelandet wäre. Schade. Ansonsten: Die neue Cruachan hielt sich einen weiteren Monat in Heavy Rotation,

1. GHOST (8/1)
2. CRUACHAN (6/1)
2. DIMMU BORGIR (6/1)
2. HADES ALMIGHTY (6/1)
5. EXHORDER (5/2)
6. RIOT V (5/1)

Monatssieger ist GHOST, wenn auch nicht sonderlich eindrucksvoll. Kam aber auch spät und wird im Juni sicher noch ein bisschen laufen.



III. Meistgehörte Bands (2018 total):

01. JUDAS PRIEST (34/3)
02. OSSIAN (26/9)
03. PANTERA (25/5)
04. LOUDNESS (20/5)
05. CRUACHAN (20/1)
06. VENOM (19/12)
07. STORMWITCH (14/4)
08. ACCU$ER (12/6)
09. OMEN (HUN) (11/5)
10. SOLSTICE (UK) (11/3)

OSSIAN geht an PANTERA vorbei, CRUACHAN macht einige Plätze gut. STORMWITCH steigt bedingt durch Alben- und Konzerteuphorie gut ein.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Montag 4. Juni 2018, 23:10

STATISTIKEN ZUM STICHTAG 31. MAI 2018:

Januar = 174
Februar = 211
März = 182
April = 185
Mai = 193

II.
Meistgehörte Bands im Mai:
1. DIAMOND HEAD (10/4)
VIO-LENCE (10/2)
DAUTHA (10/1)
4. UFO (8/4)
WITCHAVEN /MAZE OF TERROR (8/1) (SPLIT)
6. QUEENSRYCHE (7 /2)
7. ANGEL WITCH (6/2)
LANFEAR (6 /3)
MERCYFUL FATE (6 /1)


III. Meistgehörte Bands (2018 total):

01. WHITESNAKE (32/8)
02. RIOT (V) (29/9)
03. DIAMOND HEAD (27/7)
04. VICIOUS RUMORS (26/6)
HOLOCAUST (24/6)
06. PERSIAN RISK (22/3)
07. SIREN (20/5)
OVERKILL (20/10)
09. NEVERMORE (19/6)
10. SCORPIONS (17/6)
WHILE HEAVEN WEPT (17/5)
BLACK SABBATH (17/8)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 10. Juni 2018, 22:47

Heute mal eine prosaische Playlist:

Was hat die heute ablaufende Kalenderwoche in den Player gespült? Nun, die Story ist recht schnell erzählt, denn vor ein paar Tagen war Soundcheckabgabe, und morgen ist Reviewabgabe für den Soundcheck. Daher lief vor allem was? Ja, richtig, Soundcheck! Glücklicherweise war der Juni wirklich sehr gut besetzt, und es war da durchaus die eine oder andere Scheibe dabei, die man sich auch freiwillig gerne anhört und nicht nur, um ihr eine Pflichtnote zu verpassen. Noch dazu sind die Namen einiger persönlicher Lieblinge in der Aufstellung, die natürlich dann auch mal etwas länger den Player blockieren. Allen voran Stormwitch, denn die Band schickt sich an, mit ihrem neuen Album doch nochmal einige Nörgler ein wenig zu überraschen. Dann kommt der gemeine norwegische Pandabär dieses Mal ohne Front-Crabwalker Abbath aus der Reserve, dafür aber umso old-schooliger, brachialer und härter. Definitiv eine Kante, die ich so nicht erwartet habe!

Was gibt's noch? Nun, unser aller Peavy hat RAGE im klassischsten aller Line-ups reformiert und dann aber in REFUGE umbenannt. Nichts Neues, ist live ja schon seit bald vier Jahren unterwegs, aber ob die Scheibe die hohen Erwartungen erfüllen würde, war dann doch eine sehr heiß diskutierte Frage, und ich sage einfach mal: Ja, das tut sie, und zwar richtig. Daneben ist MARDUK gewohnt militaristisch unterwegs, Meister Aldrahn vertont mit URARV einmal mehr seine beklemmenden Erlebnisse in der geschlossenen Abteilung und macht das so gut, dass man als begeisterter Hörer fälschlicherweise fast meinen könnte, dass es erstrebenswert sein könnte, seine Erfahrungen zu teilen. Ist es sicher nicht, aber wenn man "Argentum" so anhört, dann weiß man wenigstens, dass auch aus Unbill manchmal noch was Schönes erwachsen kann.

Obwohl wir einen Metal-Soundcheck haben, verirren sich auch bisweilen mal poppige Töne zu uns, und die bedienen dieses Mal GHOST aus Schweden, was man von Melodienschmeichler und Hookline-Papst Forge ja nicht anders gewohnt ist. An seiner Seite finden wir indes dieses Mal einen viel älteren und natürlich auch viel kultigeren Meister des Gruselrocks, namentlich LIZZY BORDEN, der mit "My Midnight Things" ebenfalls sein Faible für etwas kitschigen Achtziger-Pop nicht verleugnen kann und will. Manche Lizzy-Fans toben, andere finden es schön; ich geselle mich freudig zur letzteren Gruppe. Doch auch Abseits der eigenen Faves können im Soundcheck diesen Monat einige Sachen richtig überzeugen; so etwa die NYHC-Veteranen von MADBALL, mit denen ich mich dann wohl doch mal noch intensiver befassen sollte, oder auch ATROCITY (weit weniger gothikitschig als früher hin und wieder), an der doomig-epischen Front KHEMMIS und BATTLEROAR oder im klassischen Stahlschmiedhandwerk SIGN OF THE JACKAL und WOLFEN oder die Sogndal-Opulenz-Blackies von COR SCORPII.

Der Rest von Soundcheckfest geht weitgehend an mir vorbei, gerade auch nach wie vor und immerdar das viel gelobte NIGHT FLIGHT ORCHESTRA, das bei mir einfach nicht viel auslöst, außer vielleicht die Frage, was daran nun so besonders toll sein soll. Auch die melodischen Hardrocker lassen mich dieses Mal eher kalt; gleich ob Veteranen wie TNT oder Nachgewachsene wie KISSIN' DYNAMITE. Es kann halt nicht jeder eine Gottesanbeterin sein.

Ein klein wenig Zeit für die private Sammlung hat mir der Soundcheck aber dann trotz seiner heißen Phase dann doch noch gelassen, und die wurde weitgehend klassisch verbraten. LEATHERs Solo-Comeback hat einige Durchläufe bekommen, und kann mich nach wie vor überzeugen; die neue RIOT V findet trotz Klickerklackerdrums wegen ihrer doch beachtlichen feinen Hooklines immer wieder mal den Weg in den Schacht. Dazu die VENOM-Singles der ersten Hälfte der Achtziger; die endlich, endlich von Witching Hour Productions angekommene MASTIPHAL-Anthology (Polen-Black-Metal so alt wieder Wald) und zu guter Letzt auch die ganz passabel gewordene neue CANDLEMASS-Single "House of Doom".

Da der aktuelle Monat einige Pflichtkäufe als Neuveröffentlichungen hinterlässt, werden diese wohl auch in den nächsten Wochen immer mal wieder in der Playlist auftauchen, was ja eine feine Sache ist.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Schaf » Freitag 29. Juni 2018, 20:00

Der gesamte Monat Juno:

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CULT OF LUNA - diverse
Mondkult ist Entspannungsmusik für die Sonnentage auf der Wiese am Wannsee. Einfach Augen zu, chillen und zu den Riffs mit dem Kopf nicken.
>Finland (live)

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COCTEAU TWINS - Treasure
Auch dazu lässt es sich wunderbar entspannen und man wird weit weg fortgetragen von fluffigen rosa Wölkchen...
>Persephone

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NECROS CHRISTOS - Domedon Doxomedon
Cooles Konzept. Drei CDs sind zugegebenermaßen etwas umständlich für 9 Songs, aber tolle Atmosphäre und auch sehr schöne Instrumentalstücke.
>Tombstone Chapel

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CHARON - Sulphur Seraph (The Archon Principle)
Irgendwie bin ich beim Durchklicken von NECROS CHRISTOS' Metal-Archives-Seite bei CHARON gelandet und musste diese Scheibe einfach mal wieder ausgraben, weil die ziemlich stark ist. BEHEMOTH meets TEITANBLOOD off säggsch aus Zwiggaou, nu wa. Komisch, gerade stelle ich mir Walter Ulbricht growlend vorm Mikro vor... :hmmm:
"Noboodyyyy innnteeeeaaaarrrghhh!!! To buuuiirrrrrggghhh! A wooooaaaaaaarrrrgghhh!!!"
>Flagellum Horribilis

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GRAVE MIASMA - Odori Sepulcrorum
Muahaha, euer Albumname ist euer Bandname in einer anderen Sprache! Ihr seid so clever! Schönes Schleichtodesblei aus der tiefsten Gruft, voller Schimmel, Spinnweben und stickiger Luft.
>Seven Coils

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ESOCTRILIHUM - Pandaemorthium (Forbidden Formulas To Awaken The Blind Sovereigns Of Nothingness)
Eines meiner liebsten Labels, I, Voidhanger, liefert etwas, was entfernt an die experimentelleren, industrieller angehauchten Alben von BLUT AUS NORD erinnert. Wenn ich jetzt noch den Bandnamen schreiben und aussprechen könnte, ohne jedes Mal nachgucken und kopieren zu müssen...
>Prison of Flesh

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FIONA APPLE - The Idler Wheel Is Wiser Than the Driver of the Screw usw.
In den weisen Worten von Officer Barbrady: If you ain't Fiona Apple, I don't give a rat's ass!
>Anything We Want

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KHRAGKH - Ersatz
Auch Weißrussland kann polnischen Black Metal. Sogar auf Polnisch statt auf Weißrussisch! MGŁA, BATUSHKA und PLAGA schauen über die Grenze und wundern sich, wer im Nachbarland ihren Sound klaut.
>Šlach Anihilacyi

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THE RUINS OF BEVERAST - Exuvia
Neben der letzten GORGUTS das Album, dessen kuriose Platzierung im Soundcheck mich immer noch völlig irritiert :hmmm: ;)
>Towards μαλακία

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HUMAN SERPENT - For I, the Misanthropist
Wie eine Kreuzung aus ICE-Zug und Vernichtungslager.
>Seven Billion Slaves

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TRIPTYKON - Eparistera Daimones
Ohne den grausig glattpolierten Sneap-Klang, mit einer Prise Gerödel auf den Plastikklampfen, wäre das vielleicht sogar eine 10.
>Goetia (live)

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SWANS - The Glowing Man
Kein Metal und auch nicht hart, aber Michael Gira weiß zumindest, wie eine Gitarre zu klingen hat. Lief viele dutzend Male in den letzten Monaten und kann sich problemlos mit "The Seer" messen.
>Cloud of Forgetting (live)

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THE OCEAN - Pelagial
Jaques-Costeau-Metal von der ruhigen Wasseroberfläche zu den Schwarzen Rauchern der lichtlosen Tiefe. Im Großen und Ganzen find ich "Precambrian" immer noch am besten, aber die Band bzw. das Klangkollektiv liefert seit Jahren kontinuierlich abwechslungsreichen qualitativ hochwertigen Stoff und man weiß nie genau, wie das nächste Album klingen wird. Tolle Sache.
>Hadopelagic II: Let Them Believe

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LED ZEPPELIN - Houses of the Holy
Wer's nicht kennt...
>No Quarter

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LED ZEPPELIN - Physical Graffiti
...ist ein Wimp und Poser und sollte die Hall leaven.
>Kashmir

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LYKKE LI - I Never Learn
Etwas minimalistischer und in sich gekehrter als auf dem Vorgänger, mit weniger Breitwandsound. Akustikklampfen und Piano dominieren, verursacht also etwas weniger Diabetes. Ich weiß nicht, ob Frau Li einen auf TORI AMOS machen wollte und es würde womöglich Holg echauffieren, wenn ich behaupte, dies wäre der Skandinavierin gelungen, aber nichtsdestotrotz hat mich der eine oder andere Moment etwas an die amerikanische Rotschopfin erinnert.
>Just Like a Dream

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IMMORTAL - All Shall Fall
Weit hinten in der bandinternen Discographie, aber für 'nen Appel und 'ne Schwarzwurzel kann man bei den nun zerstrittenen Brüdern von und zu Doom Occulta nicht allzu viel falsch machen. Angeschwärzter Crab Walk Metal mit dem einen oder anderen beinahe an Black Metal erinnernden Moment.
>All Shall Fall

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AKHLYS - The Dreaming I
Amerikanischer BM muss nicht immer nur von Baumknutschern und Körnerfressern kommen, sondern kann auch tatsächlich tiefschwarz und kalt wie aus Skandinavien sein. NIGHTBRINGERs Kyle Spanswick ist ein sehr geschäftiger Mann und mit diesem Projekt auf einem fast schon entspanntem Drogentrip in die tiefsten Tiefen der Hölle.
>The Dreaming Eye

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BESTIA ARCANA - Holókauston
Hier hat Mr. Spanswick genug vom LSD und spielt stattdessen seine Interpretation von War Metal, um selbst die Hölle auf Erden zu kreieren. Nicht ganz so stumpf wie Genrekollegen à la GOATWHORE, ARCHGOAT, GOATVERMIN, WEREGOAT, GOATCULT oder GOATPENIS (bin ich der einzige, dem hier ein gewisses Muster auffällt...?) und mit einer Prise INQUISITION im Riffing, aber eben auch deutlich brutaler und todesbleilastiger als AKHLYS und Spanswicks Hauptbetätigungsfeld NIGHTBRINGER.
>Obscurator

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FUNERAL MIST - Salvation
Der Urgroßvater der dritten BM-Welle.
>Sun of Hope

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FUNERAL MIST - Hekatomb
Brings back the FUN in FUNERAL! Mortuus liefert sowohl mit seinem Projekt als auch als Teil von MARDUK immer wieder Qualitätsware.
>Cockatrice

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LUNAR AURORA - Andacht
Liebstes Album der Bajuwaren. Schwarz, rockend, eingängig und kuschelig.
>Geisterschiff

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STARKWEATHER/OVERMARS Split
Heutzutage veröffentlichen Bands nur noch Splits, Splits und noch mehr Splits. Und dann hört man eh bloß die eine Seite, weil die andere Seite in den meisten Fällen saugt. Splits sollten verboten werden. Grauenvolles Format. STARKWEATHER hatten zwar später ihre Seite noch mal als EP veröffentlicht, aber limitiert auf 50 Einheiten. Ehe ich davon erfahren hatte, waren die natürlich alle weg. Wahrscheinlich hat ein Fan 49 davon gekauft und verhökert die jetzt für dreistellige Beträge auf eBay.
>Nightmare Factory

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STARKWEATHER/CONCEALMENT Split
Die Seite von CONCEALMENT interessierte mich zwar nicht die Bohne, bietet aber nach einmaligem Anhören überraschend soliden Tech Death. Die Seite von STARKWEATHER ist knapp eine halbe Stunde abartig fieses Prog-Gefrickel in schlurfender Geschwindigkeit konzentriert auf einen einzigen Song. Würde der noch einmal als separate EP veröffentlicht werden, würde ich diese sofort kaufen, obwohl ich den Song schon habe ;)
>Divided by Zero

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SLOWDIVE - Pygmalion
Eines der besten Alben ever. Obwohl ich mit der Meinung wahrscheinlich nicht auf immens viele Gleichgesinnte treffen werde und die Ansicht möglicherweise stark von Nostalgie beeinflusst ist, weil die Scheibe vor etwa zwanzig Jahren (Zwanzig Jahre? OH GOTT, ICH WERDE ALT!) die Haltung des pubertierenden Schäfchens zu nichtmetallischer Musik beeinflusste. Plötzlich war nicht mehr alles schlecht, was nicht wie "Reign in Blood" oder "Pleasure to Kill" klang und einem mit schrammelnden Gitarren in die Fresse schlug, sondern gute Musik durfte ab und an auch mal ruhig sein.
>Crazy for You

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HOWLS OF EBB - Cursus Impasse: The Pendlomic Vows
Unvorhersehbar und bizarr, aber im Vergleich zu den beiden Vorgängern fast schon straight, wenn auch nur auf den ersten Hör. Hat man sich durch die Klangwand gewühlt, fühlt den kuriosen Basslines, schiefen Riffs und eigenwilligen Strukturen auf den Zahn, bekommt man eher das Gefühl, dass irgendwo ATHEIST und DEMILICH eine Geburtstagsparty für Cthulhu veranstalten. Ärgerlich, wenn sich so eine Band grundlos nach drei Alben auflöst und das zudem einfach nur nebenbei erwähnt im Booklet einer Split. Noch ein Grund, warum ich Splits hasse! Tod allen Splits!
>Cabals of Molder

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HOWLS OF EBB - The Marrow Veil
Kann sich nicht nur mit den beiden Full-Lenghts messen, sondern übertrifft beide und stellt den bandeigenen Opus Magnum dar.
>Standing on Bedlam, Burning in Bliss

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IRKALLIAN ORACLE - Apollyon
Kleine Empfehlung von Nuclear War Now! Productions an mich als guten Freund und fleißigen Käufer. Wie ein schnauzbärtiger Fremder mit langem Mantel flüsterten sie zu mir: "Hey, Kleiner! Du magst HOWLS OF EBB?! Magst du was Süßes? Komm in meinen Kleinbus! Du wirst diese Band lieben! *Hände reib*"
Ganz unrecht haben die Jungs von NWN! nicht, die erste Umdrehung klang sehr positiv. Halb HOB, halb PORTAL und halb ANTEDILUVIAN. Hey, dieses Orakel ist halt so fremdartig und lovecraftisch, dass es aus drei Hälften besteht! Ihr könnt das mit eurem armseligen irdischen Verstand gar nicht erfassen!
>Elemental Crucifixion

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GORGUTS - Colored Sands
So geradlinig und melodisch klangen die Kanadier natürlich nie, aber irgendwo mag ich diese "neue" Band nach ihrer Reunion mehr als ihre Klassiker, auch wenn das Trommeltier verständnislos mit dem Kopf schütteln wird. Wahrscheinlich bin ich ein Weichei, das vor "Erosion of Sanity" und "Obscura" Angst hat. Und trotzdem nebenbei Sachen wie DEATHSPELL OMEGA und PORTAL hört. Vielleicht fehlt mir nur der schwarzmetallische Anteil in den alten Alben? Luc Lemay meinte, dass neue Zeug sei weniger technisch und mehr auf interessante Strukturen ausgerichtet, wohingegen seine "alte" Band mehr auf Gefrickel um seiner selbst Willen abzielte, weil er zu viel SUFFOCATION hörte. Da Lemay und ich einen recht ähnlichen Geschmack und ähnliche Empfindungen zu moderner schwermetallischer Musik haben, scheinen sich unsere Ansichten auf "Colored Sands" irgendwo zu treffen. Abgesehen von der Schreibweise von coloured. Böse Kanadier! Ihr seid Teil des Commonwealth! Die Queen ist ganz und gar nicht amused!
>Forgotten Arrows

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GORGUTS - Pleiades' Dust
Habe ich ja schon gefühlte vierunddreißig Male dazu was getippt, was aber nicht verwundert, da ich in den letzten Monaten kein Album so oft gehört hatte wie dieses. Der Song von der STARKWEATHER/CONCEALMENT Split sollte genau wie diese EP hier separat mit allem drum und dran veröffentlicht werden.
>Luc Lemay interview on writing "Pleiades' Dust"

Ruhe in Frieden, liebes Forum. War schön mit dir. Hast mir viele Jahre Freude bereitet. :schade:
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon frankjaeger » Freitag 29. Juni 2018, 20:56

Que?
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Freitag 29. Juni 2018, 23:18

TRIPTYKON - Eparistera Daimones
Ohne den grausig glattpolierten Sneap-Klang, mit einer Prise Gerödel auf den Plastikklampfen, wäre das vielleicht sogar eine 10.


Hier wäre ich niemals auf die Idee gekommen den Sound zu bemängeln...das ist eine 10.

IMMORTAL - All Shall Fall
Weit hinten in der bandinternen Discographie, aber für 'nen Appel und 'ne Schwarzwurzel kann man bei den nun zerstrittenen Brüdern von und zu Doom Occulta nicht allzu viel falsch machen. Angeschwärzter Crab Walk Metal mit dem einen oder anderen beinahe an Black Metal erinnernden Moment.


Ich finde das Album super und nicht bedeutend schwächer als "Damned In Black" und "Sons Of Northern Darkness". Aber wahrscheinlich stehen die auch ganz unten in Deiner Immortal-Rangfolge. ;-) :D
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon mike » Samstag 30. Juni 2018, 00:08

Havoc hat geschrieben:
TRIPTYKON - Eparistera Daimones
Ohne den grausig glattpolierten Sneap-Klang, mit einer Prise Gerödel auf den Plastikklampfen, wäre das vielleicht sogar eine 10.


Hier wäre ich niemals auf die Idee gekommen den Sound zu bemängeln...das ist eine 10.


Außerdem wird der arme Herr Sneap völlig zu Unrecht diskreditiert, er hat mit der Produktion nämlich überhaupt nichts zu tun gehabt.
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