Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Samstag 17. Februar 2018, 13:20

Havoc hat geschrieben:Selbst wenn wir man unterstellen, dass dem so ist.


Würde ich nie machen.

Havoc hat geschrieben:Eine neue Dimmu Borgir interessiert mich dann aber trotzdem noch mehr. (...) sie interessiert mich trotzdem mehr als viele Newcomer, die viellecht sogar besser sein mögen. Das ist sogesehen unfair...aber halt eine Tatsache.


:grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Siebi » Samstag 17. Februar 2018, 13:32

Schaf hat geschrieben:Wie Kubi sagt, 95% ist sehr optimistisch. Von all diesen neuen Veröffentlichungen brauche ich alle zwei Monate eine und kann mich trotzdem wunderbar mit all dem beschäftigen, was in den letzten ~50 Jahren herauskam. Man braucht einfach ein paar strengere Kriterien (an die ich mich natürlich auch nur selten halte): "Das klingt nett, aber brauche ich das wirklich? Ziehe ich das regelmäßig aus dem Schrank?" Am Ende hört man von seinen tausenden Alben doch nur hundert, oder? :-/

So schaut's aus, sehr richtig, mein wolliges Schaf.

Bewusste Selektion ist seit über zehn Jahren mein Gebot und sie wird immer enger gesteckt, denn mir gehen neben dem VÖ-Overkill die teils hohen Preise auf den Senkel. Magnum hätte ich gerne, aber ich habe derzeit keine Lust, 23 EUR für das Doppelvinyl (inkl. CD) hinzulegen, da zum einen mehr als genug Musik hier ist und zum anderen dank Stream das Album zumindest online gehört werden kann. Kommt Zeit, kommt Magnum. Wenn nicht, dann nicht.

Von 2018er VÖs wurden bisher Anvil und White Wizzard gekauft, eine ziemlich lange Watchlist zeigt alleine für 2017 und 2018 über 70 interessante Scheiben, aber... es gibt Streaming, da höre ich rein und entscheide ziemlich rasch, ob ich das benötige oder nicht.

Daneben gilt mein Augenmerk meist Firmen wie Arkeyn Steel, Divebomb, No Remorse, Heaven And Hell Records und Co., wenn es um erstmalig oder wiederaufgelegte Schätzchen geht. Oder die Suche nach fehlenden Klassikern oder schwer zu erhaltenden Pressungen aus den Bereichen Thrash, Death, Doom, Classic Metal, Hardrock, die schon lange auf der Liste stehen. Das muss nicht gleich sein, das macht das Suchen und Finden beim Sammeln UND Hören aus. Eben nicht der Mausklickmetaller, der alles immer zu jeder Zeit zur Verfügung hat, der ich aber natürlich auch bin, aber eben nicht mehr reflexartig, weil ein Song gerade geil ins Ohrenpaar huscht. Dazu das Album oder die noch verfügbare günstige Diskografie geholt und weiter zum nächsten Klickerdiklack mit Band und Alben. Nein, das ist vorbei.

Ausnahme kommt jetzt, ist der offizielle nächste Kaufstopp: Necrophobics neue, weil Lieblingsband, weil geil, weil haben muss wie Anvil, Raven und ein paar wenige andere Helden meiner Jugend. Priest, Saxon und Maiden sind bspw. nicht darunter. Die neue Priest ist mir wurscht, das bisher Gehörte haute nicht vom halfordschen Hocker, aber durch Dave Hollands Tod und Glenn Tiptons Erkrankung bin ich aktuell schwer verpriestet.

Vervollständigungsalben oder Ramschkistenkäufe sind mir seit einigen Jahren egal, es wird nur noch gekauft, was regelmäßig gehört wird, Zeug, das nur verstaubt, darf die Sammlung verlassen, wobei ich kein Auktionsmensch bin oder viele wollen das Zeug geschenkt und mosern auch noch rum. Nein danke. Wenn jemand im Gespräch was will, okay, wenn nicht, bleibt's hier. Dann dürfen meine Kinder nach meinem irdischen Ableben verfügen und behalten oder verramschen oder wegwerfen, was auch immer.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Samstag 17. Februar 2018, 16:02

Schaf hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Eine neue Dimmu Borgir interessiert mich dann aber trotzdem noch mehr. (...) sie interessiert mich trotzdem mehr als viele Newcomer, die viellecht sogar besser sein mögen. Das ist sogesehen unfair...aber halt eine Tatsache.

:grins:


Ja...des Interesses wegen...um das noch mal klarzustellen. :grins:

Wenn mir natürlich irgendwann ein Album einer meiner Lieblinge gar nicht mehr gefällt oder das Interesse warum auch immer verloren geht, dann kaufe ich es auch nicht. Auch nicht
aus Vervollständigungsgründen. Aber ich fand die letzte Dimmu Borgir ziemlich gut. Und auch Priest haben mich nie wirklich enttäuscht. Ich mag da auch die letzten Werke.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Montag 19. Februar 2018, 14:50

Gestern ich mir, dass mir bisher gar nicht aufgefallen war, wie sehr die letzten beiden Scheiben der Grailknights stellenweise nach Jester's Funeral (RIP) klingen.
Vorhin kam mir der Gedanke wieder und ich schau mal kurz nach, die Ähnlichkeit betrifft vor allem die letzte EP (Dead Or Alive), auf der die Grailknights ja teilweise Van Canto zu Gast hatten und gerade lese ich, dass bei Van Canto sind zwei ehemalige Bandmitglieder von Jester's Funeral sind.
Das mag nur eine kleine Erkenntnis sein, aber ich fühle mich gerade wie in einem Fincher-Film oder so. Bandception. *bamm* ;)
Wobei der Optimus auch so schon an manchen Stellen ganz schön wie Stefan Schmidt klingt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Freitag 2. März 2018, 14:34

Egal wie gut die späteren FALCONER Alben auch sind, eigentlich hatte die Band nach "Chapters From A Vale Forlorn" alles gesagt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon MarioDahl » Freitag 2. März 2018, 15:48

Raphael Paebst hat geschrieben:Egal wie gut die späteren FALCONER Alben auch sind, eigentlich hatte die Band nach "Chapters From A Vale Forlorn" alles gesagt.


Für mich ist/war eh nur die erste wirklich interessant. Die ist aber auch überragend.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Freitag 2. März 2018, 16:48

Raphael Paebst hat geschrieben:Egal wie gut die späteren FALCONER Alben auch sind, eigentlich hatte die Band nach "Chapters From A Vale Forlorn" alles gesagt.


Ich kann mir alle gut anhören. Aber im Zweifelsfall will ich eigentlich immer das Debüt hören.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Freitag 2. März 2018, 20:24

Ich finde die zweite ja noch ein Stück besser, als Album irgendwie runder und auch abwechslungsreicher, sowas wie 'Portals Of Light' hat das Debüt halt einfach nicht.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Freitag 2. März 2018, 22:46

Ich besitze noch kein einziges 2018er Album! Irgendwie krass.

Und warum schreibe ich das? Weil es nicht mehr lange möglich sein wird wohl. :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Permafrost » Samstag 3. März 2018, 11:47

Havoc hat geschrieben:Ich besitze noch kein einziges 2018er Album! Irgendwie krass.

Und warum schreibe ich das? Weil es nicht mehr lange möglich sein wird wohl. :grins:


Wollte auch gerade was zu diesem Thema schreiben.^^ Ich finde bis jetzt hatte das Jahr 2018 einige richtige Hammeralben für mich in petto und die Aussicht sieht auch unglaublich rosig aus. Glaube die letzten Jahre war das nicht so...

Bomben bis jetzt: DREAM TRÖLL (The Witche's Curse EP), SLUGDGE (Esoteric Malacology) und VISIGOTH (Conqueror's Oath)
Bomben, die bald abgeworfen werden: INFERI (Revenant), RIVERS OF NIHIL (The Silent Life), ALKALOID (Liquid Anatomy)
Und dann gibts noch diverse weitere Releases, die potentiell einschlagen könnten... Scheint für mich bereits ein gutes Jahr zu werden. :grins:
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