Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 21. Dezember 2010, 10:20

Ich finde 'Rotten To The Cuore' besser ;)
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Martin van der Laan » Dienstag 21. Dezember 2010, 12:52

Ich stimme Firestarter zu: An 'Rotten to the core' kann man sich kaum satt hören. Ein gigantischer Song. Die Live-Version auf der "Fuck You!"-EP ist auch grandios, vielleicht sogar noch fetter! :gitarre:
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 21. Dezember 2010, 15:28

Joa, wenn schon Thrash, dann gerne Overkill. Leider mag ich den Stil als Ganzes nicht sonderlich, also im Teich nichts neues.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 21. Dezember 2010, 23:14

Wie meine Liste schon aussagte, auch meine liebste Over Kill. Obwohl, von dir könnte da ja noch was kommen.

Ach, und natürlich Lichtjahre mehr mein Geschmack als Manowar. :grins:
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Frozen » Mittwoch 22. Dezember 2010, 13:11

Holger Andrae hat geschrieben:Wie meine Liste schon aussagte, auch meine liebste Over Kill. Obwohl, von dir könnte da ja noch was kommen.

Ach, und natürlich Lichtjahre mehr mein Geschmack als Manowar. :grins:


Gute Einschätzung, von Overkill habt ihr bei mir noch nicht das letzte gehört. Inzwischen hätte ich wohl 3 Alben die sich alle etwa am gleichen Ort tummeln würden, aber das sieht man dann vielleicht in einer weiteren Liste die irgendwann mal kommen könnte.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Frozen » Sonntag 9. Januar 2011, 23:23

Endlich gehts weiter:

Platz 35

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EDGUY - Hellfire Club
Jahr: 2004
Genre: Melodic Metal, Power Metal, Heavy Metal

Meine liebste Edguy, ohne Diskussion. "Hellfire Club" ist die Mischung aus den alten, schnellen, verspielten Edguy und den modernen Stadion-Rockern und bringt als solches eine unglaublich sympathische Atmosphäre und Partystimmung in jedem einzelnen Song.

Tatsächlich gibt es nur wenige Songs die bei mir nicht eingeschlagen haben. Bereits der schnelle Opener "Mysteria" zeigt schnelles, melodisches Riffing, Tobi's hohe und doch starke Rockstimme, wobei ich mir oft wünschen würde er würde etwas mehr in die Mittleren Regionen gehen, und dynamische Drums immer mal wieder mit Doublebass. Fast alle Songs sind um einen bombastischen, eingängigen Chorus aufgebaut, was ja für mich kein Abturner ist. So schafft es auch Mysteria, mich immer wieder zu beeindrucken.

Es folgt das 10 Minütige Epos "The Piper Never Dies" und ein weiterer Highspeed Track mit "We don't need a Hero". Vor allem in letzterem beeindrucken mich Tobi's Vocals, für einmal sind die hohen Passagen absolut passend, während er sich während den Strophen tatsächlich etwas zurückhält. Passt. "Down To The Devil" setzt auf die starke Melodie und einen etwas rockigen Rhytmus und starke Lyrics.

"Forever" dient dem Album wohl als Ballade. Cleane Gitarren über weite Strecke und sehr variable Vocals zeichnen den Song aus. Weiss gar nicht was alle gegen die "Pflichtballaden" haben, ich kenne mehr Highlights als Ausfälle in der Hinsicht. Starker Song und Tobi's beste Leistung. Für mich der stärkste Song des Albums.

Mit "Lavatory Love Machine" folgt dann wieder ein typischer Edguy Track, der länger brauchte, um bei mir wirklich zu zünden. Wirken die Vocals etwas eintönig brauchte ich eine Weile um hinter die Gitarren zu kommen. Ein Song der schon eher in Richtung neuere Edguy geht, vielleicht ein Grund warum er länger nicht zünden konnte, denn ich stehe nunmal eher auf die schnellen, melodischen Power Metal Songs..

Man sieht, ich kann dem Album einige Highlights abgewinnen. Tatsächlich sind viele Songs stark, leider ist aber in meinen Augen lediglich "Mysteria", "We Don't Need A Hero" und "Forever" auf wirklich hohem Niveau. Und „stark“ reicht leider nicht, um ganz oben in die Liste zu kommen.

MYSTERIA

WE DON'T NEED A HERO

FOREVER
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Havoc » Sonntag 9. Januar 2011, 23:37

Ich bin zwar auch ein Anhänger der "Mandrake", aber ich denke "Hellfire Club" könnte wirklich ihre beste Scheibe sein. "Rocket Ride" fand ich dann deutlich schwächer.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Jhonny » Montag 10. Januar 2011, 09:44

Frozen hat geschrieben:"Hellfire Club" ist die Mischung aus den alten, schnellen, verspielten Edguy und den modernen Stadion-Rockern


sehr gut auf den Punkt gebracht.
Ich mag die Scheibe auch sehr gern - war übrigens Soundcheck-Sieger in meinem ersten RockHard-Heft.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 10. Januar 2011, 09:59

Ich oute mich mal als EDGUY-Anhänger. "Hellfire Club" ist schon sehr knackig und knusprig. Am liebsten sind mir aber die alten, schnellen, verspielten EDGUY (wie Frozen es nennt) auf Alben wie "Vain Opera Glory" oder besonders "Theater of Salvation". Aber es dürfte ja inzwischen bekannt sein, dass ich eh ein Faible für Gute-Laune-Metal habe.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Frozen » Samstag 22. Januar 2011, 14:18

Platz 34:

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DEATH ANGEL - Relentless Retribution
Jahr: 2010
Genre: Thrash Metal

So muss moderner Thrash klingen. Habe ich ja bereits in meiner Auflistung zu 2010 gelobt, kann hier nur noch einmal sagen, dass mir das Album sehr gut gefällt und immer mal wieder rotiert. Bin ich übrigens der einzige, der den Albumtitel als Zungenbrecher ansieht? Habe bisher erst einen gefunden, der ihn mir nachsprechen konnte, und auch ich musste üben ^^

Relentless Revolution beginnt bereits sehr hart, mit treibenden Riffs und starken Vocals, die mir aber teils etwas zu wenig Rauh erscheinen. Das Solo drückt dann ein wenig auf die Bremse, was gut passt, denn das Album hat deutlich mehr Uptempoteile als ruhephasen. Die Gitarrenlose Brücke lässt noch einmal Marks doch starke Stimme aufblitzen.

Mein klarer Favorit ist River of Rapture. Hier sind die hohen Screams absolut passend, Das Tempo wird je nach Wunsch angezogen oder leicht gedrosselt, wobei man zu fast jedem Zeitpunkt gedämpftes Geshreddere im Ohr hat, während die Riffs eine sehr geile Melodie präsentieren. Ein kraftvoller Chorus und noch mehr angezogenes Tempo im Mittelteil runden das ganze ab. Hart, schnell und zum Abschluss ein filigranes Solo.

Mit Volcanic gefällt mir aber auch der klar ruhigste Song sehr gut. Eine Ballade auf diesem Kracher? Ja, das passt, denn dank starken Vocals wird der Song sehr charismatisch, auch wenn die Gitarren spätestens nach der Hälfte repetitiv wirken, nachdem sie anfangs noch eben jene Abwechslung vom Uptempo boten, der hier genau richtig steht. Trotzdem gibts von mir hier Anhörempfehlung.

Die Relentless Retribution war der richtige Einstieg in DEATH ANGEL für mich. 2010 hat mich endgültig auch zum Thrash gebracht, und dieses Album ist mitverantwortlich.

RELENTLESS REVOLUTION

RIVER OF RAPTURE

VOLCANIC
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