PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Dienstag 27. Mai 2025, 21:50

Vorabgruppe 17:




1.
Porcupine Tree - Collapse The Light Into Earth - 2002 https://youtu.be/4tfr83nmp4k

Diesen Song brauche ich nur wieder zu hören, und schon kann ich ihn fast spüren, selbst ohne wirklich etwas spüren zu können. Seltsam? Aber so steht es geschrieben! Weiter unten dazu mehr...
Warum das so ist:
Erinnerungen sind eine mächtige Waffe, besonders wenn sie durch Wiederholungen über lange Zeiträume hinweg immer wieder eingeübt und geschärft worden sind. Rituale sind wichtig. Im Gegensatz zu Religionen, die bloß vom Wesentlichen ablenkendes doofes Beiwerk sind. Wahre Spiritualität liegt in der Musik.
Was für eine schöne Kathedrale dieser Song doch ist.
Ich bin nicht mal Fan von PORCUPINE TREE. Ich höre "In Absentia" seltenst am Stück durch. Aber allein dieser Song war die Anschaffung schon wert. Im Übrigen ist das Album allerdings abwechslungsreich, bevor hier wer auf falsche Gedanken kommt, weil ich diesen Song als einzigen heraushebe. Für mich ist es eben mit Abstand der tollste. Er ist aber auch mit Abstand der ruhigste. Nicht, dass ich hier noch falsche Erwartungen wecke.




2.
Gates Of Slumber, The - To Kill And Be King - 2008 https://www.youtube.com/watch?v=iAXpoWNy3Zw

Doombass ist wie Massage, und Massagen sind gut. Sonst ist Doom meist mindestens okay. Besonders Mühlsteingroovedoom ist gut, auch kosmischer Doom, pechschwarz tiefschlürfender Doom, Death-Doom, Gothic Doom, Dronedoom, bluesiger Doom, psychedelisch abgefahrener Doom sind gut, Kifferdoom oder anderweitig monotoner Doom zur Not auch, jedenfalls alles besser als Heroendoom, Gniedeldoom, Doomdeedoom, kitschiger Doom oder dummer Doom. THE GATES OF SLUMBER bedienen ja beide Seiten, Grummelgroovedoom und Gniedeldidoom, eine ganz seltsame Spagatspinatwachtelband ist das, doch hier fallen sie mal wieder auf der richtigen Seite des Grats herunter. Und das trotz Soloabdriften zum Ende raus fast schon wie eine Gerölllawine. Gut so.


3.
Coldplay - Fix You - 2005 https://www.youtube.com/watch?v=k4V3Mo61fJM

OK, krass.
Timing, Leute.
Timing wird unterschätzt im Leben. Wir bilden uns zu viel auf unseren Verstand ein. Auf Glück. Auf Freunde. Auf Familie. Auf Macht. Und auf Geld. Auf die richtigen einflussreichen Leute kennenlernen. Auf emotionale Intelligenz. Soziale Kompetenz. Resilienz. So viel ist einfach timing. Richtiger Ort, richtige Zeit.
Dieser Song kommt genau richtig für mich. Er kommt genau falsch für dieses Spiel.
Wenn die gegenwärtige depressive Episode keine schwere wäre, dann läge ich jetzt schluchzend, wimmernd, heulend, am ganzen Körper zitternd in Embryostellung auf dem Boden und würde mir das Ding in ohrenschädigender, alles wegwaschender Lautstärke wieder und wieder geben, bis ich leergeheult und todmüde wäre.
Tatsächlich bin ich zu gefangen in der emotionalen Panzerung, im Zombiemodus dafür. Das ist eine Selbstschutzfunktion, die einen einerseits gefährlich entrückt vom Leben macht, andererseits aber noch gefährlichere Gefühle, Gedanken, vor allem Handlungen verunmöglicht. Da kann man einfach nur aushalten, ausharren, abwarten, atmen. Aber es ist lähmend und kräftezehrend und beunruhigt den Organismus, auf Autopilot komplett abgeregelt zu werden ist körperlicher Dauerstress.
Aber etwas dringt jetzt doch durch, nicht bloß ins Hören und Denken, auch ins Fühlen. Dieser Song berührt mich, auch ohne dass ich ihn ganz spüren kann. Es beruhigt mich zu wissen, dass er an einem anderen Tag, in einem anderen Grundzustand mich hätte so treffen können, dass er etwas gelöst hätte. Er erinnert mich daran, dass ich grundsätzlich doch noch etwas tieferes zu fühlen imstande wäre als jetzt gerade. Und das beruhigt. Der Song wird mir dadurch heute Abend vermutlich ein bis zwei Zigarillos, drei bis vier Ouzos, ein bis zwei Tavor und eine Zopliclon ersparen, die ich sonst noch gebraucht und zu mir genommen hätte, damit ich (hoffentlich) ein und durchschlafen kann. OK, und jetzt wird es Zeit für die Dominal. Damit könnte ich aber tatsächlich schon durch die Nacht kommen. Das ist sehr gut. Der Gin bleibt erstmal zu.
Es ist schon komisch, dass was einen im einen Moment bis ins Mark erschüttern könnte, einen im anderen Moment "nur" beruhigt. Die Seele ist eine dumme Pottsau. Aber beruhigt zu werden, und sei es nur um ein Grad, ist schon sehr, sehr viel wert. Und Musik das wertvollste im Leben - besonders dann, wenn Mitmenschen gegenwärtig einfach zu viel wären.
Danke an wer auch immer den Song nominiert hat. Er kam genau richtig. Falls es dir jemals richtig mies gehen sollte, wünsche ich dir, dass irgendetwas in dein Leben kommt, das es ein wenig erträglicher macht. Manchmal muss man nur darauf hoffen (wenn vertrauen nicht geht).



4.
Iron Maiden - The Wicker Man - 2000 https://www.youtube.com/watch?v=-sQ3Af3DpeM

Netter Maiden-Rocker mit knusprigem Bassriff und tighter Gitarrenarbeit. Gesang etwas routiniert runtergemuckt und schunkelig. Insgesamt noch solide, aber halt mainstreamig kantenlos. Gäbe einen guten Kirmessoundtrack zur Autoscooterkarambolage ab: Sicher eingehegte, TÜV-geprüfte Stimmung von Wildheit mit Bühnennebel, echten elektrischen Funkenschlägen und echtem Schweißgeruch in der Luft. Achtzigerjahrenostalgie. Kinderstaunen. Was wirkte das doch alles mal groß, als es noch neu war...


5.
Pagan's Mind - Through Osiris' Eyes - 2002 https://www.youtube.com/watch?v=atv-05_aZ48

Das ist die Art von Würfelmetal, bei dem ich beinahe nostalgisch werde. Viel Potential nach oben höre ich hier. Schlagzeugspiel etwas dynamischer gestalten, Gesang etwas kerniger und kraftvoller und tiefer, Produktion deutlich erdiger, und man könnte mich einfangen damit. Etwas überlang, etwas saftlos, aber charmant.


6.
Of The Wand And The Moon - Gal Anda - 2001 https://youtu.be/_m8AEIdgrkI?si=OR8zMmyn1g_t5Yob

Oh, schade. Hier hatte ich die komplett falsche Herangehensweise und erst nach knapp der Hälfte des Stücks realisiert, dass das kein Intro sondern das ambiente Hauptwerk darstellt. An sich mag ich ja (weitgehend) instrumentale, ruhige Stücke mit Flöte. Ich scheine indes in der falschen Stimmung dafür zu sein, oder irgendwas fehlt. Vielleicht bringt mich auch das Gesprochene in für mich unverständlicher Sprache raus. Schade. An sich klingt das nämlich gut, ich empfinde es momentan nur als etwas zu statisch, um meine Aufmerksamkeit ganz einnehmen zu können. Ich weiß nicht, ob hier jemand die wirklich wunderschöne Computerspielserie "Trine" kennt (Jump, Run, Fight, Charakterwechsel für praktische Rätsel, jeder hat besondere Fähigkeiten). Die besticht durch herrlich verzauberte, detailreiche, liebliche Hintergrundlandschaften. Dazu passt diese Musik stimmungsmäßig sehr gut. Der "Trine"-Soundtrack allerdings auch. Tolle Spiele, mir ist Grafik sonst gar nicht so wichtig, aber bei "Trine" wird einfach rundum Atmosphäre aufgebaut, das ist wirklich toll, das spricht meine kindliche Seite an, oder das daran, was noch nicht verdorrt ist. Empfehlung an alle, die diese Musik mögen!


7.
Ensiferum - Token Of Time - 2001 https://www.youtube.com/watch?v=BGpb1vv8hjo

Verschwörungsthese #1: Da stand ein echter Mensch im Kriegerkostüm Modell für das Artwork. Und die Band probte live dazu, während er gemalt wurde. Der Schunkelfaktor der Songs wurde genau daraufhin optimiert, dass die Kriegerfigur gerade so nicht mehr aus dem Boot kippte.
Verschwörungsthese #2: Bekannten, die mir mit diesem ganz besonderen, einzigartig befremdet-neugierigen, ethnologisch forschenden Gesichtsausdruck die Frage stellen, warum man eigentlich Metal hört und was einem das gibt, wurde von IHNEN™ telepathisch eine Bildmontage von betrunkenen, heiseren Wackengruppen, die Met aus Hörnern trinken und Slayer schreien in den Kopf gespielt, während genau dieser Song läuft, damit egal, was ich antworte, es automatisch nach peinlich berührter Ausrede oder absurder Schutzbehauptung klingt.
Verschwörungsthese #3: SIE™ haben auch telepathischen Zugang zu meinem Gehirn, denn ich finde das gar nicht mal so schlimm, solange ich mich auf die Folkelemente konzentriere und mir dazwischen schunkelnde und doch steif stehende Kriegerkostümträger mit durchnässter Kleidung im Kippelboot vorstelle. Slaaaayer! Ups, falsche Montage.
Verschwörungsthese #4: SIE™ senden diese telepathischen Transmissionen nur aus, damit ich meinen keinen Metal hörenden Mitmenschen AMORPHIS nicht schmackhaft reden kann, weil statt meiner Euphorie beim jeweiligen Gegenüber nur die Vorstellung hiervon unterlegt mit aufdringlichen Wacken-Vandalen-Bildmontagen und Alkoholfahnen ankommt.


8.
Timelord - Slaves - 2007 https://www.youtube.com/watch?v=RwGLmbVMsF4

Solange ich den Rachendrachen nicht hören muss ist das ganz okaye Maidenhuldigung mit einem Schuss 'tage. Wenn der singt, wird's schnell anstrengend.



9.
Rise Against - Collapse (Post-Amerika) - 2008 https://www.youtube.com/watch?v=nk91Yo7Jt1A

Unterhalb der Zweieinhalbminutengrenze geht generischer Melocore als einzelner Song meist klar, und dass ich mir dessen Sänger dazu immer als typische Highschoolfilmjocks mit Justintimberlakeeinheitsgesicht vorstelle ist meine ganz persönliche Zwangsstörung, für die die Bands wohl eher wenig können. Oberhalb der Zweieinhalbminutengrenze verliere ich meist die Geduld und werde latent gereizt ob der einfallslosen Generik.


10.
Protest the Hero - Bone Marrow - 2008 https://youtu.be/fcQbw4zUoE0?feature=shared

Metalcore und ich werden wohl keine Freunde mehr werden in diesem Leben, anscheinend auch nicht, wenn dieser progressiv daherkommt, jedenfalls nicht so.
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Chris Staubach » Mittwoch 28. Mai 2025, 08:16

Gruppe16: Für mich wieder eine zweigeteilte Gruppe. Sieger ist ganz klar SYSTEM OF A DOWN. Ein wirklich starker Song mit allen Trademarks der Band. Dahinter landen DEATH ANGEL. Ebenfalls ein cooler Song, der zeigt, dass die Amis auch in der Neuzeit echt tolle Nummern und Alben veröffentlicht haben. LAMB OF GOD scheint hier tatsächlich ein Streitthema zu sein. Mir gefällt auch nicht alles von ihnen, aber dieser Songs groovt wie die Hölle. Geht mir auch mit GOJIRA so. Insgesamt eine coole Band, aber mit vielen Höhen und Tiefen auf ihren Alben. 'Flying Whales' gehört zu den besseren Songs, die Franzosen haben aber deutlich stärkeres Material. Den Abschluss meiner ersten Hälfte bildet RED HOT CHILLI PEPPERS. Höre ich nicht privat, rockt aber. Die B-Seite wird angeführt von MONSTER MAGNET und COC, die mich beide nicht final überzeugen können. Diese Art von Stoner Rock mag ich durchaus, hier fehlt mir aber etwas. FALCONER hatten wir auch schon häufiger. Und wie bereits in früheren Runden: ich werde mit der Band nicht warm. KATATONIA mag ich durchaus, aber dieser Song hat mich gelangweilt - und HOLLENTHON ist nix für mich.
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Mittwoch 28. Mai 2025, 08:49

Chris Staubach hat geschrieben:[...] groovt wie die Hölle. Geht mir auch mit GOJIRA so. Insgesamt eine coole Band, aber mit vielen Höhen und Tiefen auf ihren Alben. 'Flying Whales' gehört zu den besseren Songs, die Franzosen haben aber deutlich stärkeres Material.
Was kannst du denn empfehlen von GOJIRA?
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 28. Mai 2025, 11:09

Gruppe 10:

01. Portishead - Magic Doors
Die Alben habe ich tatsächlich sogar alle, hatte so eine starke Massiv Attack/Portishead Phase, wobei ich da auch viel wieder vergessen habe, war nicht so super nachhaltig, ausser dass ich beide immer noch in wohliger Erinnerung habe. War der Sound auf der CD auch so übersteuert? Das Klavier hat mich gerade tatsächlich etwas abgetörnt...


02. Cave, Nick - Fifteen Feet Of Pure White Snow
Schonmal hier begegnet, gefällt wieder sehr gut!


03. Green Day - Boulevard Of Broken Dreams
Ich mag das Ding einfach, heute noch mehr als früher, glaube ich. Damals war es mir tatsächlich etwas zu langsam im Vergleich zum Titelsong des Albums bspw.
Ja, Radio-Pop-Punk, aber der, für mich, coolen Sorte. Dazu ist dieser Tremolo-Effekt mit dem Square-Wave-Sound bei Laien wie mir vermutlich auf alle Zeit an den Song gekoppelt.


04. Neurosis - The Tide
Bei Antimater unten beschwere ich mich, dass ich mit dem ruhigen melancholischen Sound zur Zeit nicht gut klar komme. Ist aber wohl doch nicht generell so, denn das hier funktioniert bei mir echt gut. Gefällt mir aber von der gesamt Klangfarbe/Instrumentierung auch einfach besser. Feines Stück!


05. Jacobs Dream - Kinescope
Hier wollte ich mich eigentlich ein bisschen über den Gesang auslassen, der für mich auf Messers Schneide balanciert mit dieser Tonhöhe und Stimmfarbe... Aber wenn ich ehrlich bin, der Track fasziniert mich etwas... und das auch wegen der Stimme. Famos!

06. King Diamond - Magic
Zu King Diamond habe ich keinen Bezug, was mir bei solchen Legenden immer etwas leid tut. Der fand während meiner formativen Zeit einfach gar nicht statt in meinem Umfeld. Heute höre ich das und denk mir "ja schon cool", aber es zieht mich jetzt auch nicht krass. Trotzdem allein aus historischen Gründen wohl mal etwas, was ich irgendwann gerne mal ausweiten würde. Mal sehen, ob das irgendwann klappt.


07. Farmer Boys - Here Comes The Pain
Ich war als Jugendlicher echt etwas kleinlich, ich erinnere mich nämlich noch, dass ich die Band mehr oder minder alleine aufgrund des Namens links habe liegen lassen. Zu der Zeit war ich halt noch stark in der Power Metal Schiene, und langsam Melodeath etc. Jetzt beim hören kommt es mir sogar ganz leicht bekannt vor, andererseits klingt der Anfang halt dermaßen nach dem Jahrtausendwechsel... (Damit meine ich vor allem, dass es klingt, als wäre es auf dem Matrix-Soundtrack. ;) ) Aber auch nicht übel das Ding.


08. Joyce Hotel - Take Me Home And Kill Me
Echt schwierig in der dieser Gruppe. Auch das gefällt mir prinzipiell recht gut, ist mir nur für die aktuelle Stimmung etwas zu ruhig. An anderen Tagen geht hier auch mehr.


09. Antimatter - Leaving Eden
Doof ist das auch nicht, aber es berührt mich gerade leider gar nicht, und dafür passiert dann einfach zu wenig.


10. Transatlantic We All Need Some Light
Nicht wirklich meine Musik und lässt mich auch ziemlich kalt.
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Mittwoch 28. Mai 2025, 12:07

Feamorn hat geschrieben:01. Portishead - Magic Doors
Die Alben habe ich tatsächlich sogar alle, hatte so eine starke Massiv Attack/Portishead Phase, wobei ich da auch viel wieder vergessen habe, war nicht so super nachhaltig, ausser dass ich beide immer noch in wohliger Erinnerung habe. War der Sound auf der CD auch so übersteuert? Das Klavier hat mich gerade tatsächlich etwas abgetörnt...
Übersteuert wüsste ich jetzt nicht, aber der Klang ist sehr kalt und hart, wie Glas frisch aus dem Eisfach geholt. Fand ich damals sehr ungewohnt für PORTISHEAD, da war ich wärmere Klänge gewohnt, und sowas fand sich auf "Third" auch an anderen Stellen, das Album klang kantiger, teils technoider, teils rockiger, ohne jetzt gleich NINE INCH NAILS-Vibes zu bedienen. Dafür ist dann doch das Trip-Hop-Element und manche jazzig oder psychedelisch angehauchte Passage zu prominent, und eben auch der häufige Schleichgang. Aber die Klang-Ästhetik ist wirklich kühler und zackiger.
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 28. Mai 2025, 13:16

Eike hat geschrieben:
Feamorn hat geschrieben:01. Portishead - Magic Doors
Die Alben habe ich tatsächlich sogar alle, hatte so eine starke Massiv Attack/Portishead Phase, wobei ich da auch viel wieder vergessen habe, war nicht so super nachhaltig, ausser dass ich beide immer noch in wohliger Erinnerung habe. War der Sound auf der CD auch so übersteuert? Das Klavier hat mich gerade tatsächlich etwas abgetörnt...
Übersteuert wüsste ich jetzt nicht, aber der Klang ist sehr kalt und hart, wie Glas frisch aus dem Eisfach geholt. Fand ich damals sehr ungewohnt für PORTISHEAD, da war ich wärmere Klänge gewohnt, und sowas fand sich auf "Third" auch an anderen Stellen, das Album klang kantiger, teils technoider, teils rockiger, ohne jetzt gleich NINE INCH NAILS-Vibes zu bedienen. Dafür ist dann doch das Trip-Hop-Element und manche jazzig oder psychedelisch angehauchte Passage zu prominent, und eben auch der häufige Schleichgang. Aber die Klang-Ästhetik ist wirklich kühler und zackiger.


Ich muss zu Hause mal in meine Flacs (evtl ist das noch ogg, hab die Alben schon lange...) oder gleich mein Album rein hören. Für mich ist der Sound so tatsächlich etwas "kaputt" im Eindruck vorhin. Kann theoretisch auch am Kopfhörer hier liegen, aber eigentlich sind die schon ziemlich gut. Wenn auch eher für Sprache gedacht.
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 28. Mai 2025, 13:53

Feamorn hat geschrieben:Gruppe 10


09. Antimatter - Leaving Eden
Doof ist das auch nicht, aber es berührt mich gerade leider gar nicht, und dafür passiert dann einfach zu wenig.


Gut ok, aber dass da zu wenig passiert, kann ich in keinem Fall nachvollziehen. Aber wundern tut mich in dem Spiel hier nur noch wenig :grins:

Würde mich ja interessieren ob dir da die Musik der ersten Alben mehr geben, weil trippig hoppiger.
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 28. Mai 2025, 15:02

Gruppe 9

Was für eine starke Gruppe, tut mir leid für alle, die unter der Fünf bleiben mussten!


01. Iron Maiden - Paschendale
Bester Song des Albums und einer der besten der Reunion-Inkarnation.


02. Opeth - Heir Apparent
Das ganze Album war ja unglaublich wichtig für mich. Mein Opeth-Rosetta-Stein (genau genommen halt Lotus Eater, aber das ganze Ding funktionierte dann endlich für mich, als erste Opeth-Scheibe). Daher natürlich auch ganz wichtig für mich. Liebe! <3 Denke die Herren dürfte mittlerweile auch eine meiner meistgesehenen Live-Bands sein, wenn nicht die, nehme ich auch immer mit, wenn es geht.


03. Primordial - Fallen To Ruin
An anderer Stelle bereits ausgeführt, absolute Top-Stimmungs-Musik für mich. Das Ding fehlt mir tatsächlich als einziges Album noch.


04. Queens Of The Stone Age - Burn The Witch
Die waren quasi seit jeher auf meiner "gefällt mir"-Liste, so auch jetzt wieder. Ist trotzdem nur bei der "Songs For The Dead" geblieben, aber immer wieder mit weiteren Scheiben geliebäugelt, ohne konkret zu werden, dann irgendwann abgehakt. Das find ich jetzt wieder richtig toll.... Hmmm....
Mit HHexen geht bei mir ja quasi immer! ;)


05. Deadsoul Tribe - Some Things You Can't Return
Alter fliegender Holländer! Die hat der Arjen aber viel gehört als er Human Equation gemacht hat, oder anders herum?
Krass. Habe da nie rein gehört und hatte den Namen jetzt auch nicht mehr direkt mit Devon Graves in Verbindung, der war ja auch auf der Gleichung. Bin gerade total von den Socken!
(Man nehme mal Day Three: Pain (ebenfalls mit Devon am Gesang) und lege die beiden nebeneinander. Also den Anfang jeweils.)


06. P!nk - Sober
Immer eine meiner "lieblings" Radio-Künstlerinnen gewesen. Kann ihre Sachen oft gut hören, dass hier kenne ich natürlich vom hören einigermaßen gut, und gefällt mir auch einigermaßen.
Zu einer CD hat es nie gereicht, was andere Kolleginnen ja durchaus schon geschafft haben. Trotzdem eine der "Guten" auf meinem Zettel!


07. Kamelot - Ghost Opera
Das geht mir heute tatsächlich eine ganze Ecke besser rein als damals! Ich hab die auch immer mal wieder in jüngeren Zeiten kurz angeschaut, weil ich Tommy Karevik so schätze, der hier ja noch nicht dabei war, aber es konnte mich nie überzeugen. Das hier dürfte bisher das gefälligste sein. Vielleicht hat sich mein Geschmack auch verändert. Zur Wiedervorlage gemerkt.


08. Galahad - Empires Never Last
Auch wieder gut! Zur Zeit nicht meine präferierte Kost, aber ich weiß das gebotene dennoch zu schätzen! Natürlich auch als Zucker die Bass-Passagen!


09. Tool - Parabol/Parabola
Finde Tool immer interessant, habe auch die Alben, aber so richtig verfangen haben sie bei mir. Geht bei dem Song hier im Grunde wieder genau so.


10. Ataraxia - Tango Des Astres
Hm.
Ok.
Interessant. Aber für mich zum daheim hören eher nichts? Kann ich mir gut in einem Live oder gar Kabarett- o.ä. Setting vorstellen.
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 28. Mai 2025, 15:05

Pillamyd hat geschrieben:
Feamorn hat geschrieben:Gruppe 10


09. Antimatter - Leaving Eden
Doof ist das auch nicht, aber es berührt mich gerade leider gar nicht, und dafür passiert dann einfach zu wenig.


Gut ok, aber dass da zu wenig passiert, kann ich in keinem Fall nachvollziehen. Aber wundern tut mich in dem Spiel hier nur noch wenig :grins:

Würde mich ja interessieren ob dir da die Musik der ersten Alben mehr geben, weil trippig hoppiger.


Müsste ich mal schauen.

"Zu wenig" bei sowas natürlich immer mit dem Postfix "...für mich interessantes".
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread

Beitragvon Joe » Sonntag 1. Juni 2025, 15:30

Es war ein arbeitsreicher Monat, ich muss einiges nachholen.

Gruppe 13

Insgesamt eine der schwächsten Gruppen für mich, abgesehen von…

1. God Forbid – Into the Wasteland

Kurz nach Erscheinen dieses Albums schenkte mir ein Freund ein Exemplar und meinte: „Das musst du unbedingt hören.“ Ich hörte es mir an, dachte mir nichts dabei und legte es weg. Sechs Monate später war mir langweilig und ich wollte mal was Neues hören. Also probierte ich es noch einmal und war total begeistert. Seitdem ist es mein Favorit und wird etwa einmal im Jahr gespielt. Ich weiß nicht, ob das überhaupt der beste Song auf dem Album ist, aber die Qualität ist von Anfang bis Ende ziemlich konstant. Ich finde kein anderes Album von God Forbid hörenswert, aber dieses war brillant. Ich höre eigentlich keinen anderen Metalcore. Wenn ich Lust habe, lege ich einfach dieses Album auf.

2. Brutal Hand – Amon Moloch

Es ist nett. Vielleicht etwas lang. Aber gut.

3. Powervice – Behold the Hand of Glory

Zeitreise 20 Jahre zurück, los geht’s!

4. Blindspotting – Nil By Mouth

Blindspott waren nie meine Favoriten (oder Nu Metal im Allgemeinen). Das hier war wahrscheinlich der Höhepunkt. Live waren sie aber super.

5. Dredg – Bug Eyes

Das ist wahrscheinlich der Song, der bisher am meisten nach den 2000ern klingt. Aber ich mag ihn.

6. Enslaved – Vision: Sphere of the Elements

Wild. Es fiel mir schwer zu sagen, wie sehr es mir gefiel, was normalerweise bedeutet, dass es mir sehr gefällt, ich aber mehr Zeit brauche, um es zu verarbeiten. Also habe ich ihn mehrmals gehört. Ich mag ihn. Bin mir aber immer noch nicht sicher, wie gut.

7. Fates Warning – One

Schön.

8. Pain of Salvation – Undertow

Schön, aber schnell vergessen.

9. My Chemical Romance – Famous Last Words

Ich mochte MCR nicht, als sie noch populär waren. Ich bin mir immer noch nicht darüber im Klaren, aber ich kann zumindest anerkennen, dass sie zu den Besten ihres Feldes gehörten.

10. Linkin Park / JayZ – Points of Authority / 99 Problems / One Step Closer

Nein.
Joe
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