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Eure letzten Live-ErlebnisseRe: Eure letzten Live-ErlebnisseGerade eben das auf jeden Fall bisher beste Konzert des Jahres, das definitiv auch eine Chance haben wird, in meiner Jahresliste aufzutauchen. Ein Konzert mitten in Stuttgart, bei ca. 300 Besuchern maximal 20 Schwaben anwesend, keine Ansage auf Deutsch, völlig entspannte und euphorische Stimmung in der Halle, und auf der Bühne eine Band, die in ihrer russischen Heimat völlig zurecht riesige Stadien füllen kann. Irgendwo zwischen IRON MAIDEN und den SCORPIONS findet sich der Stil von ARIA (Ария). Toll eingespielte Truppe, brillanter Sound, feiner Sänger, tolle Hymnen, auch ohne die Texte zu können oder zu verstehen. Würde ich mir jederzeit wieder anschauen.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Die seh ich am Di auch ![]() Realer Name: Thomas Becker
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Echt? Du gehst in München in die Theaterfabrik zu Ария? Voll geil! Ehrlich. Du darfst dich ganz arg drauf freuen. Wie kommt's so plötzlich? alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Nette russische Begleitung . Die hat mich gefragt ob ich mitkomm...Realer Name: Thomas Becker
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseLohnt sich auf jeden Fall. Hier mal ein Teaser:
http://www.youtube.com/watch?v=eXyaat5s ... re=related alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
klingt nach einer Band, in die ich mal reinhören sollte ![]()
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseVor drei Wochen war ich, unverhofft, doch noch bei Graveyard (eigentlich war ausverkauft, aber eine Freundin hatte sich noch eine Karte organisiert und konnte dann doch nicht, so kam ich in den Genuß). Ein Genuß war es auch, die Vorband war schon ziemlich stimmig, Graveyard selbst dann absolut toll, nur leider etwas kurz der Auftritt. Trotzdem eine sehr schöne Erfahrung und hat mir bei meinem aktuellen Stresslevel wirklich mal wieder gut getan "richtig" raus zu kommen und dann gleich bei einem feinen Konzert.
Am Samstag ging es mit meiner Freundin dann zu Obscura. Dank besagter besserer Hälfte waren wir dann auch wirklich zur ersten Vorband (insgesamt spielten vier Gruppen) da, was sich als echter Glücksfall erwies. Ich hatte mich vorher gar nicht damit beschäftigt, wer da sonst noch spielt, sonst hätte ich mich insgesamt noch eine gute Ecke mehr gefreut als so. Eigentlich war es für mich so gut wie klar, dass Obscura die technisch beste Band an dem Abend sein dürften, auch wenn sich (wieder) bewiesen hat, dass J.P. Thesselings Abgang ein ziemliches Loch hinterlassen hat. Der neue Basser ist zwar beileibe nicht schlicht und die Herren Kummerer, Muenzner und Großmann haben auch nicht plötzlich verlernt ihre Geräte zu spielen, ganz im Gegenteil, die kniedeln, bzw. dreschen, schon richtig fein, aber wäre schon toll, wenn der Fretless Bass mit einem solchen ersetzt worden wäre, so ist da, für mich, irgendwie ein Loch im Sound, viele Momente, die ich auf CD besonders mag, fehlen jetzt einfach. Aber nochmal zur Vorband. Ich war etwas befremdet, als Excivious auf die Bühne kamen, vier Kerle in Unterwäsche mit merkwürdigen Kopfbedeckungen, Sonnenbrillen, einer mit falschem Bart, einer mit falschen Dreads etc. Das wurde im Laufe des Auftritts damit erklärt, dass es ja Tradition sei, beim letzten Auftritt einer Tour irgendwas bescheuertes zu machen (das zog sich dann auch durch die anderen Sets, die Bands scheinen sich untereinander sehr gut verstanden zu haben). Jedenfalls habe ich durch die Verkleidung auch nicht gleich gemerkt, dass mir einer der Gitarristen und der Bassist (der einzige ohne Bünde an diesem Abend ) irgendwoher bekannt waren. Irgendwann dämmerte es mir dann, dass da Tymon Kruidenier an der Gitarre und Robin Zielhorst am Bass vor mir Standen und ein rein instrumentales Set darboten. Beide waren bis vor kurzem bei Cynic mit dabei, vor allem als Live-Verstärkung, aber auch auf der Retraced-EP. Dementsprechend hochklassik war auch die Musik, auch wenn es schon irgendwie etwas "krass" war, gleich nach ein paar Sekunden ziemlich verspielten Prog auf die Mütze zu bekommen, dem Publikum hat man auch angemerkt, dass es teilweise etwas überfordert war (mein Eindruck). Spitze fand ich es jedoch trotzdem.Danach kamen dann Gorod auf die Bühne, die sich an dem Abend den Hauptpreis für Spiellaune und Abgehen anheften durften. Ob mir Herren auf CD soviel Spaß machen würden wie live, bezweifel ich, aber so war das schon sehr unterhaltsam. Insgesamt eine gute Portion heftiger als Excivious, aber immernoch "spannend" angeproggt/technisch. Die Krönung war hier jedoch der Bassist. Der Mann muss (a) einfach ein zufriedener Mensch sein und (b) eine LIebesbeziehung zu seinem Spielgerät unterhalten. Der warf dem Langholzin seiner Hand ständig lustige bis verträumte Grimassen zu, schien ihm gut zuzureden (kein Witz, er bewegte seine Lippen während er ständig auf das Griffbrett starrte), irgendwann gab es sogar einen Kuss und nach Aussage meiner Freundin hat er ihn zwischendurch auch abgelegt, aber das habe ich nicht gesehen. ![]() Die dritte Band waren dann Spawn Of Obsession und für mich definitiv die schwächste des Abends. Das war sehr viel mehr geknüppel, zwar immernoch technisch, aber ausser einem der Gitarristen schienen die Herren doch arg steif/verkniffen. Vor allem der andere Gitarrist hat sich sogut wie gar nicht gerührt hatte ich den Eindruck und auch der Frontmann wirkte sehr unmotiviert. Nochmal zum Thema "Unsinn am letzten Tourtag". Besagter erster Gitarrist schien sich im Laufe der Tour mal geäussert zu haben, auch blind spielen zu können, als Tymon eines Abends sein Griffbrett kaum erkennen konnte, das hatte zur Folge dass Herr Kruidinier seinem Kollegen für einen Song die Augen verbunden hat. Zuletzt kamen dann noch für eine gute Stunde Obscura auf die Bühne (die Vorgänger spielten jeweils gut eine halbe Stunde). Zur Darbietung habe ich mich ja schon geäussert, gut, aber für mich deutlich weniger spannend, Schade, dass ich sie nicht im vorherigen Line-Up gesehen habe. Die Songauswahl war jedoch prima, sogar mein bisheriger Lieblingssong, das Instrumental "Orbital Elements" von Cosmogenesis war mit dabei. Ansonsten kokettierte Herr Kummerer etwas damit, dass die Band aus Bayern kommt ("in Köln ja nicht so beliebt"(?!?!?)) und mit seiner nach 30 Tagen durchtouren strapazierten Stimme. Seine Stimme musste der gute Mann bei der Zugabe dann jedoch nicht mehr strapazieren, denn nun kam das (überraschende) Highlight des Abends. Obscura an den Instrumenten gaben mit Tymon am Mikrofon Deaths "Flesh And The Power It Holds" zum Besten. Da ich Death nie sehen konnte, war das für mich natürlich ein absolutes Sahnehäubchen, zumal Herr K. auch recht nah an Chuck ran kam (nur sein Mikro war leider etwas leise beigemischt). Zuletzt kamen dann nochmal die anderen Bands auf die Bühne, bedankten sich artig und tanzten als Schlussgag zu einer Hardcore-Techno-Version von Obscuras "Hit" Anticosmic Overload, wovon der Headliner offensichtlich nichts geahnt hatte. ![]() Ach ja, Drumsolos sind bei nur einer Stunde auftritt noch unnützer als eh schon (Obscura). Auch wenn es ganz lustig war, dass währenddessen ein "Besoffener" mit Hose auf dem Kopf über die Bühne stolpert (ich konnte nicht erkennen, von welcher Vorband der kam, bevor er von Herrn Zielhorst wieder herunter geleitet wurde. Alles in allem ein spassiger Abend, kein Highlight, aber immerhin habe ich Excivious kennen gelernt (und danach noch deren CD gekauft) und vor allem mal etwas von Death in einer sehr guten Darbietung live genießen dürfen. ![]()
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseAhhhhh, beneidenswert, wirklich! Ich hätte dafür leider nach Wien fahren müssen und das war zeitlich leider nicht möglich. Obscura konnte ich glücklicherweise einmal noch in der alten Besetzung sehen, aber die anderen drei Bands hätten mich ebenfalls sehr gereizt. Nur damits nicht untergeht, ein paar Kleinigkeiten:
Die Insturmentalprogger heißen Exivious ohne C und die Band die dir (und mir wahrscheinlich auch) am wenigsten gefallen hat Spawn Of Possession ![]()
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseSodele, ich scheine gerade im Konzertfieber zu sein. Zweites Konzert in vier Tagen, wieder ein absoluter Volltreffer der ganz besonderen Art. Die Band eines Mannes, der früher mal vor Tausenden in Stadien spielte, heute in einer winzigen Spelunke in Oberschwaben, die mit guten 50 Zuschauern schon so voll ist, dass nicht mehr alle bis zur Bühne sehen. Einerseits traurig, dass ein einstmals berühmter Musiker in so kleinen Clubs spielen muss, andererseits großartig, dass er es trotzdem tut, dass er sich dabei den Allerwertesten abspielt, und dass er dabei auch noch jede Menge Spaß an der Musik und Dankbarkeit für das wirklich tolle Feedback der Leute spüren lässt. Authentischer, ja, authentischer kann man den guten alten schmutzigen, verschwitzten Arbeiterklasse-Metal aus England wohl nicht ausleben. Danke dafür an Mr. Blaze Bayley und seine tolle Band.
SETLIST: 01. Will to Win (2004) 02. Lord of the Flies (1995) 03. The Launch (2000) 04. Dimebag (2012) 05. Ghost in the Machine (2000) 06. The King of Metal (2012) 07. Silicon Messiah (2000) 08. The Rainbow Fades to Black (2012) 09. Fate (2012) 10. The Brave (2000) 11. The Black Country (2012) 12. Leap of Faith (2002) 13. Stare at the Sun (2000) 14. The Clansman (1998) 15. Man on the Edge (1995) 16. Futureal (1998) 17. Virus (1996) 18. Faceless (2010) alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseIch bin gerade aus Hamburg zurück. Naja, was heißt "gerade"? Habe schon geduscht und gesurft, aber meine Ohren dröhnen zumindest noch. In der Markthalle waren heute Powerwolf auf ihrer ersten Headliner-Tour zu Gast. Aber vorher spielten noch drei andere Bands:
Lonewolf: Interessante Band aus Frankreich, mit viel Spielfreude und sympathischem Sänger. Eine Alternative für Running-Wild-Enttäuschte vielleicht. Stormwarrior: Ja, gut, die hatten ein Heimspiel. Wahnsinnige Stimmung, großartige Musik! Hier wurde die Markthalle das erste mal richtig heiß. Ist das eigentlich die letzte Konzerthalle ohne ordentliche Belüftung??? Mystic Prophecy: Die waren ganz okay. Deutscher Power Metal, ohne viel Geschnörkel. Sowas wird dann schnell langweilig, wenn die Band nicht die richtigen Songs am Start hat. Versteht mich nicht falsch, der Sänger ist große Klasse und die Riffs haben auch Biss, aber sonst... Schon sehr trocken und eher für den Metaller, der sich sonst nicht traut bei Gamma Ray mit zu gröhlen, weil die nicht wahrhaftig genug sind. Versteht ihr, was ich meine? Ich erkläre das sonst auch gerne noch mal mit klarem Kopf.Und dann kamen endlich Powerwolf. Einfach nur Wahnsinn. Die haben die Halle echt zerlegt. Ich habe in Hamburg schon so einige Konzerte erlebt, aber so eine gute Stimmung gab es nicht mal bei Sabaton zuletzt. Jeder, aber auch wirklich jeder, war zum Fistraisen und Mitsingen bereit. Die Band dankte es dem Publikum mit einem geradezu legendären Auftritt. Powerwolf haben sich keineswegs mit dieser Headliner-Tour überfordert! Der Versuch ging gnadenlos nach vorne los. Oder so. Ich bin immer noch etwas sprach- (und gehör-)los. ![]()
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