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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Eike » Montag 30. April 2012, 03:00
Ich war Fr./Sa. auf dem "Metal Inferno Festival".
- Highlights: TRÄUMEN VON AURORA (Atmosphäre), DUST (abgespacet!), IS LOVE ALIVE? (Atmosphäre)
- Auch gut: FARSOT, OPHIS, EARACLE, B.S.T.
- Live voll in Ordnung: LAY DOWN ROTTEN, THE VERY END
- Seltsame Auftritte: BLAZE BAYLEY (irgendwie divenhaft), ALPHA TIGER (Poser-Freakshow), PORTRAIT (Geisterbahn-Metal), COMMUNIC (stinklangweilige Mischung aus Stumpfgeriffe und Pathosgesäusel)
War gut besucht aber nicht zu voll, bis auf Soundprobleme bei BURDEN (Sänger kaum zu hören, aber sonst ganz gut) und dadurch erfolgte Verzögerung top organisiert, und auch von der Stimmung her erste Sahne, da durchweg friedlich und familiär bei angenehm bunten und bekutteten Publikum. Alles easy, lässig, gut gelaunt. Am Stand noch TOTENMONDs "Reich in Rost" abgegriffen, sehr zufrieden heimgegangen.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Eike
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von 123_7 » Mittwoch 2. Mai 2012, 22:10
Gestern ANATHEMA in Pratteln. AMPLIFIER als Vorband waren cool und werden weiter verfolgt.
Danach hieß es zwei Stunden lang versinken in den endlos tiefen Kompositionen der Briten. Sogar die neuen Songs haben merklich gewonnen und unheimlich viel Spaß gemacht, lediglich 'Internal Landscapes' hat den Fluss des Konzerts etwas gestört. Highlight war aber ganz klar, das schier nicht enden wollende 'Emotional Winter'... beste Konzert-Gänsehaut aller Zeiten. Magie pur, was jeder einzelne der ca. 300 anwesenden Gäste mit offenen Mäulern und Augen im Nachhinein bestätigt hatte.
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123_7
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von Holger Andrae » Mittwoch 2. Mai 2012, 22:19
Ja, live können sie es immer noch. HH vor einem guten Jahr war auch total großartig. Wenn sie nur 25% die Intensität auf Platte retten könnten, würde ich nicht immer Kaffee trinken müssen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Mittwoch 2. Mai 2012, 22:24
Holger Andrae hat geschrieben:Ja, live können sie es immer noch. HH vor einem guten Jahr war auch total großartig. Wenn sie nur 25% die Intensität auf Platte retten könnten, würde ich nicht immer Kaffee trinken müssen.
Aber das tun sie doch! Jetzt mehr denn jemals davor. Was hat nur so deine Ohren ruiniert Ich beiß mir in Arsch, daß ich am Sonntag ned noch nach Ludwigsburg bin, aber nach dem KIT war mir ein Tag Ruhe im Ohr und Lego-Spielen mit meiner Nichte doch wichtiger als zwei meiner Lieblinge zu sehen... 
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 3. Mai 2012, 01:22
salisbury hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Ja, live können sie es immer noch. HH vor einem guten Jahr war auch total großartig. Wenn sie nur 25% die Intensität auf Platte retten könnten, würde ich nicht immer Kaffee trinken müssen.
Aber das tun sie doch! Jetzt mehr denn jemals davor. Was hat nur so deine Ohren ruiniert
Die zu stellende Frage ist eher: Warum haben die Jungs von Anathema ihre Ohren verkauft, und was zum Teufel haben sie sich dafür einbauen lassen. So war das richtig: http://www.youtube.com/watch?v=8IV7LbMqk6g 
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von Amareon » Donnerstag 3. Mai 2012, 13:09
Ich war gestern am Abend im Reigen in Wien - Subsignal + RPWL.
Da das ganze als Co-Headliner-Gig bezeichnet wurde gab es keine Vorband und es ging fast pünktlich mit Subsignal los.
Setlist Subsignal: Echoes of Eternity My Sanctuary The Sea Walking with Ghosts Lifespan of a Glimpse Size of Light on Earth (acoustic) Eyes wide Open (acoustic) Where Angels fear to tread Embers Part 1 - Your secret is safe with me Paradigm ------------ Touchstones The Trick is to keep Breathing
Habe gestern nachmittag noch zufällig über Facebook mitbekommen dass der Drummer ausgewechselt wurde. Statt dem Riesen Roel van Helden saß der vergleichsweise winzige Danilo Batdorf hinter den Drums. Zusätzlich war noch eine Sängerin (Name vergessen - Shame on me) mit von der Partie die mit Arno "Lifespan of a Glimpse" zum besten gab und anstatt Roel die Backing Vocals übernahm. Insgesamt agierte die Band wie gewohnt auf hohem Niveau.
Einer der Höhepunkte im Set war die akustische Variante von "Size of Light on Earth" mit David Bertok und Markus Steffen an den Saiten. Zusätzlich wurde noch der Klassiker "Eyes wide Open" akustisch und mit lautstarker Unterstützung der geschätzt 100 Anwesenden gespielt.
Aufgrund der beschränkten Zeit (die Band war ja nicht alleinunterhaltender Headliner) musste die Setlist etwas gekürzt werden. Eingeplant wären noch Songs wie "To Hope the Road is long", "Feeding Utopia" oder "Wingless" gewesen (Und ich hätte ja zusätzlich sehr gern "Tidal" oder "The Lonely Views of Condors" nochmal gehört...) Leider war kurz nach dem Konzert von der Band nicht mehr viel zu sehen da heute Abend schon in Hamburg (Entfernung 1100km) das nächste Konzert am Plan steht.
Nach einer ca 35-minütigen Umbaupause legte RPWL mit dem Intro der aktuellen CD "Beyond Man and Time" los, um ohne Unterbrechungen und ohne Ansagen das komplette Album zu spielen. Unterstützt wurde das ganze visuell durch zwei kleine und eine große Leinwand und einem Yogi Lang der sich bei jedem Song mit einem anderen Outfit auf die Bühne stellte. Nach knapp 80 Minuten war der erste Teil beendet und es folgte die erste Ansage des Abends von einem mittlerweile normal gekleideten Yogi Lang. Zusätzlich zur aktuellen CD wurden noch einige Klassiker ausgepackt und nach knapp 2 Stunden (um kurz vor 01:00 morgens) ging ein sehr entspannter Konzertabend zu Ende.
Setlist RPWL: Beyond Man and Time - komplett Sleep Time to kiss the sun Breathe in, Breathe out Roses --------------- Hole in the Sky
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von salisbury » Donnerstag 3. Mai 2012, 20:30
Hey Amareon! Neu hier? Erstmal  daß Du so ein tolles Konzert besuchst und  für den Avatar, der so ähnlich schon von einem anderen proggigen Vertreter hier gewählt wurde. Waschbären sind PROG! 
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von salisbury » Donnerstag 3. Mai 2012, 21:30
Du zerstörst grad mein Weltbild von Anathema als guter Band. Na, ja jeder fängt mal klein an...  . Die Anfänge von PARADISE LOST waren ja auch unhörbar...
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 3. Mai 2012, 22:12
Du zerstörst grad mein Weltbild von Anathema als guter Band. Na, ja jeder fängt mal klein an...  .
Jupp. Vom Doom Death zum Entspannungsmusikgeklimper für autogenes Training in der Selbsthilfegruppe für Burn-out-Patienten. Wahrlich ein Aufstieg. Zu solchem Zeug bin ich schon in einer Turnhalle auf der Isomatte gelegen und prompt weggenickt. Es sollte für gescheiterte stahlmusikalische Existenzen wie Katatonia, Anathema und dergleichen so etwas wie das KIT geben, wo sie nur spielen dürfen, wenn sie einen "classic set" spielen, damit sie merken, dass sie es mal wirklich konnten. Man muss nur den inneren Schweinehund überwinden, das Valium absetzen, "Captain Metal" zur Hilfe rufen, die Federboa einmotten und mutig progregressive Wege beschreiten, dann wird das auch wieder was mit dem Musizieren. Hab eben auf YT einen aktuelleren Liveclip angeschaut und wahrlich ich sage dir, da schlaf ich fast ein, vor er überhaupt mit dem Singen anfängt. Klimper hier, pling da, Schmachten hier, Tränchen dort, und wenn er's erst tut, dann erst recht. Das geht so was von gar nicht... fehlt nur noch ein Triangel-Solo, ein rauschender Bach und zwitschernde Vögel... http://www.youtube.com/watch?v=PDBKeNarB3Mbrrrrrr.... Die Anfänge von PARADISE LOST waren ja auch unhörbar...
Wenn du das auf die Demos beziehst, dann okay... die waren echt nicht der Hit. Ansonsten ist es eine der kopfschütteligsten Aussagen der letzten Foren-Monde. Die "Lost Paradise" und die "Gothic" sind bärenstark und "Shades Of God" und "Icon" ja erst recht und zu Recht (jaaaahaa!) Klassiker. Dann stagnierten sie erst, und dann taumelten sie, ohne richtig zu fallen, und in den letzten Jahren ging's wieder ordentlich bergauf.
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von Oliver Passgang » Donnerstag 3. Mai 2012, 22:16
Rüdiger, oh Rüger... 
Oh you ironic pop-rock fucks DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
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