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von Oliver Passgang » Dienstag 16. Februar 2010, 22:57
Es gibt Momente, da ist Metalcore mit das geilste überhaupt. Mittlerweile ist der große Trend zwar (zum Glück) vorbei und großteils existieren nur noch die wirklichen guten Bands, aber gerade von denen haben sich auch einige dem Death Metal zugewandt. Besonders gut gefallen mir in letzter Zeit UNEARTH, bei denen mir allerdings noch das Live-Erlebnis fehlt; folgt hoffentlich bald mal. Und: Drumtier hat geschrieben:[...]hab irgendwo die Antigone von Heaven Shall Burn als mp3 und das is durchaus ganz okay!
... ist mal die Untertreibung des noch äußersten jungen Jahres. Meiner Meinung nach das vielleicht beste, moderne Metalalbum überhaupt!
Oh you ironic pop-rock fucks DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
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Oliver Passgang
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von Basti » Dienstag 9. März 2010, 22:54
Find eigentlich nicht, dass nur noch die "guten" Bands existieren. Metalcore 2004 klingt doch auch ganz anders als Metalcore 2009. Damals war man halt echt noch Metal, also Bands wie KsE, As I Lay Dying, Unearth oder so. Heute ist da weniger Metal, dafür mehr Breakdowns wie The Devil Wears Prada, Bring Me The Horizon oder Architects. Ich mag ehrlich gesagt die neuere Strömung einen Hauch mehr. Das klingt für mich irgendwie packender, obwohl ich halt auch das alte zeugs richtig gut finde und nicht nur den A-Klasse Metalcore, sondern auch Bands aus der zweiten Reihe wie It Dies Today, Haste The Day oder alte Eighteen Visions, die leider nie so bekannt wurden wie sie hätten sein sollen.
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von Stephan Jegust » Sonntag 21. März 2010, 15:35
Also ich finde, dass sich gerade die von dir genannten Bands mehr in Richtung DeathCore weiter entwickelt haben. "Früher" (omg, wir reden über 2004, ist gerade mal 6 Jahre her! Was ein junges Genre...) war es wirklich noch mehr Metal. Ich denke aber, dass dieser neue Trend namens Deathcore sich bald im Sande verlaufen wird. Da bleiben dann auch noch die handvoll bekannten Bands übrig und dann kommt das nächste, Nintendo-Hasen-Core oder sonstwas. 
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von Basti » Sonntag 21. März 2010, 21:47
Naja TDWP, architects, letzte BMTH oder Parkway drive find ich sind nicht wirklich Deathcore.
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von Eike » Montag 22. März 2010, 00:43
Mit dem meisten Kram kann man mich jagen, bzw. ich find's einfach belanglos. Metal + Hardcore oder Hardcore + Metal, das klingt in meinen Ohren vielleicht noch gut, wenn's aus der Zeit ist, als das einfach noch Crossover hieß, also irgendwann vor der Jahrtausendwende. Da bin ich gerne Dinosaurier. Oder halt, wenn's progressiver wird, wie bei THE NUMBER TWELVE LOOKS LIKE YOU. Aber der gängige Metalcore wird wohl nie meins sein.
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von Stephan Jegust » Montag 22. März 2010, 12:30
@Basti: Ich meinte, dass sie mehr zum Deathcore tendieren als zum "klassischen 2000er Metalcore". Vielleicht was blöde von mir ausgedrückt, dazu tendiere ich schonmal. Ich denke schon, dass Sachen wie BMTH oder PD viel mehr Death(core) haben, als Killswitch Engage oder God Forbid. So als Beispiel.
@Eike: Ich geb dir insofern recht, dass ein großer Teil leider furchtbar generisch ist. Siehe Autumn burns Red, hab ich jetzt schon 2x live gesehen und wenn ich das nicht dem Spielplan entnommen hätte, vermutlich nicht wieder erkannt, da es so dermaßen 08/15 klingt, dass es jede beliebige Truppe sein könnte. Aber das hat man ja immer, in den 90ern gab es soviele unglaublich fiese Italo Power Metal Bands, die sich alle nur marginal unterschieden, dass es für mich schnell absolut belanglos wurde. Und richtig "überlebt" hat den damaligen Hype eigtl. auch nur Rhapsody, finde ich.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 5. Mai 2010, 02:04
Viel Ahnung hab ich in dem Genre ja nicht, aber wenn mich der aktuelle Soundcheck gerade zu zwei doch recht großen Namen führt, dann muss ich sagen, dass mich bei dem typischen, kommerziell angesagten Ami-Kram der andauernde Wechsel zwischen Brüllwürfel-Riffinferno-Parts und "huch, wir haben ein Keyboard und können clean gesungen schmachten"-Passagen. Das geht mir auch auf der neuen AS I LAY DYING gehörig gegen den Strich. Ich kann das Gesinge echt nicht ertragen.
Wenn ich mir dagegen HEAVEN SHALL BURN gebe, dann macht das Laune. Kein Emo-Kram, voll auf die Zwölf, angenehme schwarzmetallisch angehauchtes Kreischen, schöne Göteborg-Leads. Jo. Wenn schon "Metalcore", dann sowas...
=)
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von Hagen Kempf » Mittwoch 5. Mai 2010, 03:03
die neue hsb is der hammer, freu mich schon total aufs interview deswegen. hsb sind aber auch ne ausnahmeband in dem metier, find ich. die sind doch zu 80% melo death mit 20% core anteilen...
ziemlich cool ist auch poison the well, aber irgendwie hab ich das gefühl, mit der meinung steh ich irgendwie allein da. die sind wesentlich vertrackter und irgendwie ein bisschen proggy. aber dann fällt mir schon keine gute band mehr ein, die üblichen verdächtigen wie caliban, underoath, cataract und wie sie alle heißen sind alle viel zu ähnlich.
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von Jhonny » Mittwoch 5. Mai 2010, 05:48
Poison The Well mag ich nich soo... von Underoath hab ich ein Album - und das ist schon sehr anstrengend. As I Lay Dying schätze ich dagegen ziemlich - trotz des Emo-Gesangs Auch Killswitch Engange und Bullet For My Valentine auf der einen, aber natürlich auch Heaven Shall Burn, Neaera, Unearth und Cataract auf der anderen Seite sind gut hörbar - wie auch die zum Thrash abgedrifteten Trivium und Shadows Fall. Also, der absolute Großteil ist absolut austauschbare Massenware, aber es gibt einige grandiose Bands, die in der Regel hier auch zurecht die Speerspitze der Szene sind.
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von frankjaeger » Mittwoch 5. Mai 2010, 08:10
Ich mag POISON THE WELL. Die letzte Scheibe ist doch wirklich klasse. Aber ich mag auch den "typischen, kommerziell angesagten Ami-Kram der andauernde Wechsel zwischen Brüllwürfel-Riffinferno-Parts und "huch, wir haben ein Keyboard und können clean gesungen schmachten"-Passagen". Ich bin bekennender Emo-Core-Möger. Liegt daran, dass ich mit den Dauer-Brüllwürfeln nicht viel anfangen kann. Der zerbrechliche Gesang bietet einen schönen Gegenpart und versorgt das ganze mit ordentlich Melodie, so mag ich das dann. Noch eine gute Metalcore-Band ohne Klargesang: UNEARTH. Ein schwaches aktuelles Scheibchen (mit Klargesang): BULLET FOR MY VALENTINE. Ziemlich langweilig. Geheimtipp für alle, die mal abseits der Metalcore-Autobahn grasen wollen: NONPOLOGY; http://www.myspace.com/nonpology - nicht umwerfend originell, aber mir gefällt das sehr gut. Der Klargesang ist eher kraftvoll, denn Emo. Ist allerdings gelegentlich eher Alternative-Core.
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