SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

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SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Julian Rohrer » Mittwoch 27. Juni 2012, 15:42

Es geht los, schmucklos, drucklos, hüllenlos, mehrlos!
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Re: SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Julian Rohrer » Mittwoch 27. Juni 2012, 15:44

1. 7:32

Schwärze, Leere, Disharmonie, Soundmonument, schräge Lead-Gitarren, rhythmischer Gesang, Hass und Gewalt, irgendwie läuft alles auseinander, droht zusammenzubrechen, stolpert, walzt, drückt, fällt nicht, steht dennoch auf, verstört, knuspert, knackt, scheint aus mehreren Einzelleistungen zu bestehen, Puh. Hat einen ganz eigenen, zunächst für mich kaum entschlüsselbaren Charme. Irgendwie klingt das so, wie ich mir eine Mischung aus Progressive Drone und Sensible Noise vorstelle... Im zweiten Drittel zerfällt der Song völlig in seine Bestandteile aus Einzelnoten, gezerrtem Surren und Drums, die sich wie Findlinge in der musikalischen Landschaft verirren. Wahrscheinlich soll mir dieser Song zeigen, dass Doom auch unheimlich variantenreich sein kann? Ich habe irgendwie Angst vor den nächsten Songs ;)
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Re: SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Loenz » Mittwoch 27. Juni 2012, 16:08

Scheinbar nur ein Song auf der CD drauf, oder Julian ist so dermaßen verschreckt das er die CD direkt ausgemacht hat.
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Re: SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Jesus » Mittwoch 27. Juni 2012, 16:11

Ausgehend vom ersten Song stammt der Sampler wohl von mir :D
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Re: SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Loenz » Mittwoch 27. Juni 2012, 16:12

Dann lös mal auf!
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Re: SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Jesus » Mittwoch 27. Juni 2012, 16:15

Ohne Gummibärchen? Nö :P
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Re: SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Julian Rohrer » Mittwoch 27. Juni 2012, 16:38

Ich mach das hier schön Stück für Stück, in meiner ganz eigenen Geschwindigkeit...

2. 10:17

Metallisches Klingen... Deutsche Texte? "Meine Hände, meine Arme, meine Beine, mein Körper, mein Kopf". Faszinierend. Lyrik-Performance. Als würde Ben Becker in den Siebzigern ein Jointventure mit Rome machen oder so. Das klingt auf jeden Fall unheimlich spannend, es ist eine Art expressionistischer Rap, sehr rhythmisch, sehr anders. Plötzlich - und das meine ich wirklich so - kommt gegen Minute 3 eine kurze NDH-Eskapade, bevor es wieder zurückhaltend wird, diesmal allerdings mit vorsichtigem Synthie-Teppich versehen. Der Text ist mantrenhaft, gefällt mir sehr gut. Zum Hineinvertiefen. Willkommen bei den Einstürzenden Neubauten. Oder?
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Re: SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Jesus » Mittwoch 27. Juni 2012, 16:43

Julian Rohrer hat geschrieben:Willkommen bei den Einstürzenden Neubauten. Oder?


Genau. Das ist 'Redukt' von der "Silence Is Sexy".
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Re: SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Julian Rohrer » Freitag 6. Juli 2012, 14:53

Sehr spannendes Stück. Übrigens genau wie der Rest, den du mir da drauf gepackt hast. Nachher gehts auf jeden Fall weiter!
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Re: SW 2012 - Leere, Lehre, L'Ehre

Beitragvon Julian Rohrer » Freitag 6. Juli 2012, 22:23

3. 7:10

Nicht weniger abgedreht, aber anders geht es weiter. In der Sonne bratende Gitarren weisen auf eine texanische Herkunft hin, vielleicht auch Tennessee. Eine jungendliche, männliche Stimme versteckt sich fast schüchtern hinter den schwirrenden Sounds und lassen an einen einsamen Autofahrer auf der Intestate denken, Fahrt in den Sonnenuntergang inklusive. Wäre da nicht der Hang zu angejazzten Breaks, mit Klarinette, Saxophon und 60er Psychedelics, die etwa in der Mitte des Songs die Führung übernehmen und in ein völlig neues Genre lenken. Mantrenhaft wiederholt das Sax eine Melodie, über die die Stimme - könnte jetzt auch eine Frau sein - fast melancholisch süß unter dem Kirschenbaum schaukelt. Toll! Instrumental ist das jetzt eine manische Version von Moondogs Minimal-Experimenten, im Gesamtklang aber fast chansonhaft. Doch wir verweilen nicht lange, vielmehr nimmt der Song dann mit der neueinsetzenden Schlagzeug-Melodie - und ich nenne das ganz bewusst so - wieder an Fahrt auf und übergibt an einen zusammenfassenden Schlussteil. Sehr anders, sehr schön!
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