Type O Negative

Re: Type O Negative

Beitragvon Havoc » Dienstag 20. April 2010, 21:16

The Origin Of The Feces (1992, Spielzeit: 51:04)

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Das zweite Album der Kultband Type O Negative ist schon eine Art Unikat. Handelt es sich hierbei quasi um ein Fake-Live Album. Die (meist negativen) Stimmen und Rufe im Hintergrund stammen nämlich nicht von einem echten Live-Konzert, sondern wurden meines Wissens nach mit Hilfe von einigen Fans in einem Studio aufgenommen. Wie dem auch sei. Diese Tatsache verleiht dem Album jedenfalls eine einzigartige seltsame Atmosphäre. Sehr cool ist eine Stelle, bei der Pete Steele ruft „This will be our last Song tonight“…und die sogenannte Meute jubelt was das Zeug hält. Dies beweist mal wieder den einzigartigen Humor der Band. Etwas blöde finde ich, dass hier einige Songs bzw. Passagen verbraten werden die man bereits vom Vorgänger kennt. Aber auch dadurch denkt man natürlich, dass das hier ein echtes Live-Album wäre.
Fazit: Ein ziemlich kultiges Album welches ein wenig zerfahren wirkt und auch deswegen noch nicht den großen Durchbruch für Type O bedeutete.

8,0 / 10
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Re: Type O Negative

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 21. April 2010, 21:38

Zweiteres liest sich recht komisch. Werde ich auf jeden Fall mal reinhören, und mir meine eigene Meinung zu bilden. Aber finde ich cool, dass du das in die Tat umsetzt. :dafuer:
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Re: Type O Negative

Beitragvon Havoc » Donnerstag 22. April 2010, 21:29

Pillamyd hat geschrieben:Zweiteres liest sich recht komisch.


Das Teil ist auch seltsam. Irgendwie nicht so wirklich ein richtiges Studioalbum...und andererseits doch. Schwer zu beschreiben. Komisches Dingens in der Tat.
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Re: Type O Negative

Beitragvon Dekalog der Elemente » Donnerstag 6. Mai 2010, 12:33

Origin of the Feces war doch das Album mit dem Paranoid Cover oder?
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask

Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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Re: Type O Negative

Beitragvon Havoc » Dienstag 18. Mai 2010, 20:19

Bloody Kisses (1993, Spielzeit: 73:31)

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Mit ihrem dritten auch kommerziell extrem erfolgreichen Album „Bloody Kisses“ gelang Type O Negative ein Album für die Ewigkeit. Auch dieses besticht wieder durch seine typische düstere Atmosphäre, mit der aber immer mal wieder gerne gespielt wird. Dieses Album ist vielleicht das vielseitigste ihrer gesamten Karriere. Neben den Klassikern wie „Christian Woman“und „Bloody Kisses“ sowie dem Übersong „Black No. 1“ tummeln sich harte Songs („Kill All The White People“), Gothic-Nummern („Summer Breeze“) und Spaßmacher („We Hate Everyone“). Einer meiner Favoriten wäre da z.B. noch das sehr coole „Too Late : Frozen“. Ausfälle, Mittelmaß oder „nur“ gute Songs sucht man hier vergebens. Hinzu kommt noch, dass dieses Album damals in meiner Jugend unentwegt lief. Selbst meine Nicht-Metal Kumpels fuhren darauf ab. Kaum ein Album weckt bei mir dermaßen nostalgische Gefühle. Und dann diese unvergleichlichen Texte. „She´s in love with herself, she likes the dark...”. Gänsehaut pur!
Fazit: Ein Klassikeralbum wie es in der Metal-Bibel steht. Selbst nach nun unglaublichen 17 Jahren seit dem Release hat das Album nichts an seiner Wirkung verloren. Ich behaupte mal, dass es in diesem Genre noch immer den absoluten Zenit darstellt! Höchstnote…ohne wenn und aber!

10/10 Punkte
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Re: Type O Negative

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 18. Mai 2010, 23:14

Schön geschrieben gefällt mir gut!

Heute habe ich einen in dieser Rock Hard DVDs angeschaut. Und Pete Steele war ein Prophet. Zumindest behauptete er das:

Ein anderer Song, den ich gerne ansprechen würde, ist "The Profits Of Doom". Wer sind die Propheten und Profiteure?
Peter Steele: "Ich bin der Prophet"
Du profitierst also, oder sagst du etwas voraus?
Peter Steele: "Ich warne"
Du warnst die Menschen vor welchen Fehlern?
Peter Steele: "Die Menscheit muss ihren Weg verändern. Am Freitag, den 13. des Jahres 2029 wird ein Astreoid namens Apophis unterwegs sein. Wir werden uns anstrengen und etwas finden müssen, um ihn von seiner Flugbahn abzulenken. Er wird nicht die Erde treffen, aber den Mond- und dann beginnt der Spaß erst richtig. Das wird, als wenn man mitten in einem Science-Fiction-Film steht, und ichwerde mit euch dabei sein."

Das kriegt er jedenfalls nicht mehr mit :-S
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Re: Type O Negative

Beitragvon Havoc » Freitag 25. Juni 2010, 20:16

October Rust (1996, Spielzeit: 72:58)

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Dem absoluten Klassiker „Bloody Kisses“ ein ebenbürtiges Album zur Seite zu stellen war sicherlich eine Mammutaufgabe für Type 0. Auch wenn dieses Unterfangen nicht komplett gelungen ist, so muss man doch den Hut vor diesem Album ziehen. Auf "October Rust" wurden alle typischen in den anderen Reviews bereits zur Genüge angesprochenen Trademarks beibehalten. Und dennoch entwickelte sich die Band weiter und klingt anders. „October Rust“ ist zurückhaltener, geschliffener, gothischer, poppiger. Der Band hier „Ausverkauf“ vorzuwerfen finde ich allerdings mehr als lächerlich angesichts dieses songschreiberischen Niveaus. Zudem ist das hier absolut keine in Form gepresste Einheitsware. Nein. Dieses Album ist Pflichtstoff für jeden Type 0..ja eigentlich sogar für jeden Metalfan. Songs wie „Love You To Death“, „My Girlfriends Girlfriend“ oder meinen Favoriten “Wolf Moon” muss man einfach kennen. Dieses Album ist wahrscheinlich zusammen mit dem Vorgänger mein meistgehörtes Type 0 Album. Dies liegt sicherlich auch daran, dass hier ein Rädchen ins andere greift. Hier wurden nicht wahllos Songs aneinander gereiht. Für mich kommt das alles wie aus einem Guss…es klingt wie ein Konzeptalbum für den „Oktober“. Dies wird auch im Booklet durch schöne Herbstlandschaften vermittelt. Grandios!

9,5 / 10 Punkte
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Re: Type O Negative

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 25. Juni 2010, 22:04

Auch wieder eine Band, deren Soundgewand mir jegliche Hörfreude nimmt. Kurz vor unerträglich. Die Sabbath Coverversion macht es noch schlimmer.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Type O Negative

Beitragvon Havoc » Freitag 25. Juni 2010, 22:55

Holger Andrae hat geschrieben:Auch wieder eine Band, deren Soundgewand mir jegliche Hörfreude nimmt. Kurz vor unerträglich. Die Sabbath Coverversion macht es noch schlimmer.


Sorry, aber das kann ich einfach absolut nicht nachvollziehen. :-/ :? :jaja: O_o
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Re: Type O Negative

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 25. Juni 2010, 22:57

Was davon?
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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