|
|
von Peter Kubaschk » Mittwoch 19. Mai 2010, 11:36
Enrico Ahlig hat geschrieben:mmhhh...Fanboy? wat soll das denn? sag bloß, du bist von keiner der Bands hier Fan?
Ich bin sicher, dass das keine negative Aussage sein soll. Es ist ja okay, dass du Fan bist. Enrico Ahlig hat geschrieben:Und das Sonata, Sabaton, Rhapsody in ihren jeweiligen Soundchecks am unteren Ende herumspuken, ist ja wohl Fakt - das im Soundcheck Power Metal nicht gerade der populärste Stil ist, kann man wohl kaum bestreiten (Gut, einmal hat UDO gewonnen - warum auch immer  )
Nö, Power Metal ist eigentlich sogar ziemlich populär. RAM waren Zweiter, MANIMAL Achter, FOOL'S GAME in einem bärenstarken Monat 11. (besserer Schnitt als UDO), VOYAGER Dritter, STEEL ASSASSIN Vierter, RAGE Neunter, ARMORED SAINT Zweiter, SINBREED Fünfter.... etc. etc. Das Problem an den genannten Bands ist nicht ihr Stil, sondern ihr Sound.
-

Peter Kubaschk
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 21961
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16
von frankjaeger » Mittwoch 19. Mai 2010, 12:15
Enrico Ahlig hat geschrieben:mmhhh...Fanboy? wat soll das denn? sag bloß, du bist von keiner der Bands hier Fan?
Komisch, ich hatte nicht gedacht, dass man das negativ auffassen könnte. Natürlich, wenn ihr mich eine Coheed & Cambria-, Anacrusis- oder Marillion-Rezi verfassen lasst, kriegt ihr auch die Meinung eines Fans. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Und bei diesen Themen kam halt auch ein Fan dieses Stils zu Wort. Ich konnte natürlich nicht ahnen, dass die 10 für Sonata Arctica eine objektive, völlig von eigenen Hörgewohnheiten unabhängige und allgemeingültige Bewertung ist, die wir nur alle in unserer Beschränktheit nicht erkannt haben. Wenn ich das geahnt hätte, hätte ich dich niemals Fan genannt. Mea culpa  (Achtung: "Ironie-Modus aus") Ansonsten stimme ich Kubi zu: Es ist nicht die Power das Problem, sondern der Zuckerguss. Trotzdem ist keines dieser Alben ohne gute Note geblieben. Vielleicht gerät hier etwas in Vergessenheit: Es kommt nicht jedes erstbeste Album in den SC. Da wird vorher schon gehörig gesiebt, und was wahrscheinlich überhaupt keine Chance hat, kommt gar nicht erst rein. Klar, mal wird mehr gesiebt, mal weniger, je nach Angebot, aber die eine oder andere Grindcore-Scheibe, Metal-Heintjes oder diverser Unfug wird nicht berücksichtig, weil es niemandem etwas bringt, wenn eine Scheibe einen Schnitt von 2,3 kriegt. Also haben wir uns alle etwas erhofft von den Namen/Alben, dass es nachher nur zu einem mittelmäßigen Schnitt gelangt hat, liegt an der Musik, nicht am stilistischen Fehlverhalten der SC'ler. Die Noten waren 5,25 bis 5,81, wohlgemerkt im Schnitt, da liegt also auch immer noch etwas drüber, also bei mehreren mindestens "ordentlich". Und bis auf Rhapsody Of Fire haben alle genannten sogar mindestens eine 8,0 bekommen: 3.5 - 5.5 Ein mehr oder weniger langweiliges Album. Man kämpft sich hindurch, ist aber glücklich, wenn man es nicht hören muss. 6.0 - 6.5 Ein in vielen Bereichen ordentliches Album, das nicht mitreißt. 7.0 - 7.5 Ein gutes Album, dem der letzte Kick fehlt, um es dauerhaft auflegen zu wollen. Interessierte sollten dennoch reinhören. 8.0 Ein Album, das man häufiger auflegen wird. Entweder mit konstant hohem Niveau oder einigen echten Hits und kleinen Längen. Ja, sie waren ganz unten, aber immer noch nicht abgestraft.
-

frankjaeger
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 16807
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 22:29
- Wohnort: Burtenbach
-
von Frozen » Mittwoch 19. Mai 2010, 21:39
frankjaeger hat geschrieben:Die Noten waren 5,25 bis 5,81, wohlgemerkt im Schnitt, da liegt also auch immer noch etwas drüber, also bei mehreren mindestens "ordentlich". Und bis auf Rhapsody Of Fire haben alle genannten sogar mindestens eine 8,0 bekommen:
3.5 - 5.5 Ein mehr oder weniger langweiliges Album. Man kämpft sich hindurch, ist aber glücklich, wenn man es nicht hören muss. 6.0 - 6.5 Ein in vielen Bereichen ordentliches Album, das nicht mitreißt. 7.0 - 7.5 Ein gutes Album, dem der letzte Kick fehlt, um es dauerhaft auflegen zu wollen. Interessierte sollten dennoch reinhören. 8.0 Ein Album, das man häufiger auflegen wird. Entweder mit konstant hohem Niveau oder einigen echten Hits und kleinen Längen.
Ja, sie waren ganz unten, aber immer noch nicht abgestraft.
wobei du fairheitshalber sagen musst, dass eine Note unter einer 5 extrem selten ist, demzufolge ist eine 6 schon recht schwach, eine 7 gerade noch annehmbar. Alle hier als Beispiele genommenen Alben haben MINDESTENS einige echt gute Songs und durchgehend annehmbare Qualität, was der originalinterpretierung mindestens die 8 rechtfertigen würde. Die 8 ist aber bei vielen Power Metal Bands bereits das höchste der Gefühle im Soundcheck. Im Schnitt erhalten die meisten Power Metal Alben gut und gerne eine Note zu wenig für die dargebrachte Leistung, jedenfalls verglichen mit den anderen Genres und der Leistung auf deren Album. Und die fehlenden Argumente oft auch. "Ist kein Metal" kann ich nur dann zählen wenn man mir z.B. tatsächlich den Sabaton oder Rhapsody Song zeigen kann vom neuen Album wo das Solo nicht schnell, melodisch und filigran war und das Riffing nicht mindestens Akzeptabel - meist eher darüber. Ich glaube sehr wohl dass es sich recht gut ausgleicht, ich glaube aber dass viele Checker bei Power Metal lieber mal eine vorsichtige Note geben, während sie bei vielen anderen Genres ihrer Euphorie ("Fanboy") freien Lauf lassen und lieber die zu gute note auspacken. Nevermore ist der erste Gewinner seit Overkill, bei dem ich die Noten nachvollziehen kann. Und mir fehlen hie und da auch Alben. Anfang Jahr kam die neue Freedom Call, die sich nach wie vor bei mir (und nicht nur mir) durchaus weit oben in der Jahresrangliste hält, noch fehlt eine PM Note dazu. Allerdings weiss ich nicht wieso das so ist, darum halt ich hier jetz die Schnauze ^^ aber der letzte Power Metal Monat, wessen alben ich habe und wo ich den Noten mehr oder weniger zustimme, ist der Februar mit Rage und Gamma Ray - und auch dort scheinen mir einige eher vorsichtig zu sein, denn es ist durchwegs stark, hat einige herausragende Songs und ist handwerklich sowieso klasse, das verlangt nach einer 8 als Richtwert, Geschmäcker noch nicht beachtet. Gerade mal zwei haben diese Note, die objektiv betrachtet fair wäre, überschritten, alle anderen haben weniger gegeben, teils deutlich weniger. Eine 7.3 heisst eigentlich "Eher nur für interessierte", keine wirklichen Glanzpunkte und nicht übermässig stark im Schnitt. Und ist damit zu tief in meinen Augen. Also ich kanns verstehen, dass einige den Power Metal unterbewertet sehen. Wie gesagt, ich glaube das ist eine rationale vorsicht der Bewerter (Kanns nicht wirklich einschätzen, bin ja nicht dabei), aber ein Power Metal Album das den 8 Punkte Schnitt erreicht ist extrem selten.
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
-

Frozen
- Kurzhaarmetaller
-
- Beiträge: 2114
- Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 17:23
von Jhonny » Mittwoch 19. Mai 2010, 21:57
hier gibts den Soundcheck ja erst etwa seit nem Jahr, daher hab ich mit Schnitten noch nicht so die Erfahrung - im RockHard ist es jedenfalls so, dass ein Schnitt über 8,0 (bei den 50 bis 70 Alben pro Monat!) zum Soundcheck-Sieg reicht. 7,3 als Schnitt ist also alles andere als Übel - es zeigt, dass das Album für die Fans des Genres toll ist und für andere Metal-Hörer zumindest recht interessant. Wenn man sich überlegt, dass im RH früher Alben Schnitte mit weit über 9 hatten (Graceful Inheritance 9,6 Imaginations from the other side glaub ich 9,4), dann ist das heute kaum vorstellbar - den höchsten Schnitt hatte seit meiner RH-Leser Zeit glaube ich Nevermore mit 8,5 für This Godless Endeavor. Also bei Schnitten... sollte man eher vorsichtig sein. Viel wichtiger ist doch, dass man sich mit dem Review eines Kenners dieser Bands oder dieses Stils beschäftigt. Ein Marillion-Review von Frank oder Kubi sagt sicher mehr über die Qualität des Albums im Vergleich zum Back-Katalog aus als eines von Rüdiger. Das heißt nicht, dass Reviews von keinen erklärten Anhängern nicht interessant sind - aber von jemandem, der nur Nirvana oder RATM hört, brauche ich keine 9 Punkte für Stratovarius erwarten, wie auch vom Candlemass-Die-Hard-Fan nur selten mal ne 10 für Lostprophets auftauchen wird (auch wenn das alles möglich ist! - ich habe jetzt mal bewusst nur Bands genannt, die ich vergleichen kann, da ich von allen CDs da habe) Will sagen: Enricos Review zu Sabaton sagt für den Sabaton-Fan mehr über die Scheibe aus als die Soundcheck-Platzierung. Die wird dadurch nicht relativiert, aber eben in ein anderes, nicht schlechteres, aber anderes Licht gerückt. Die Aussage ist wohl etwa: Der Fan kann besten gewissens zuschlagen, Genre-Fans sollten vllt erst mal reinhören, wenn sie die Band noch nicht kennen, für Doom-Puristen, Black-Metaler oder Mathcoreler ist ein weiter Bogen aber der beste Weg, um mit dem Album umzugehen.
-

Jhonny
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 36952
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 16:48
- Wohnort: Landshut
von Rüdiger Stehle » Donnerstag 20. Mai 2010, 01:29
Wenn wir angeblich "Power Metal" so besonders kritisch beäugen, warum war dann Pretty Maids auf 2, Avantasia auf 4, Sinbreed als unbekannte Band auf 5, Orden Ogan auf 11, Rage auf 9, Gamma Ray auf 12, Steel Assassin auf 4, Voyager auf 3, Brainstorm auf 5, U.D.O. auf 1, Rebellion auf 10, Ram auf 2, und da gab's reihenweise Noten über 8,0. (Müßig zu diskutieren, wie sehr die alle "Power Metal" sind - allzu weit weg sind sie jedenfalls nicht.) Frozen hat geschrieben:wobei du fairheitshalber sagen musst, dass eine Note unter einer 5 extrem selten ist, demzufolge ist eine 6 schon recht schwach, eine 7 gerade noch annehmbar.
Da muss ich widersprechen. Für mich persönlich ist eine 7,0 eine Note, die für mich bedeutet, dass ich das Album haben möchte und oft auch kaufe, wenn ich eine günstige Gelegenheit finde. Also definitiv weit mehr als "gerade noch annehmbar". Gerade noch annehmbar ist für mich 5 aufwärts. Also eine Scheibe, über die ich mich zumindest geschenkt noch freuen würde. Und die fehlenden Argumente oft auch. "Ist kein Metal" kann ich nur dann zählen wenn man mir z.B. tatsächlich den Sabaton oder Rhapsody Song zeigen kann vom neuen Album wo das Solo nicht schnell, melodisch und filigran war und das Riffing nicht mindestens Akzeptabel - meist eher darüber.
Natürlich ist das formal und technisch Metal. Es ist halt die Frage, ob es sich für den Hörer nach dem anfühlt, was Metal für ihn ausmacht. Dass Sabaton sich nicht für jeden nach Metal anfühlt, das kann ich verstehen. Ich glaube sehr wohl dass es sich recht gut ausgleicht, ich glaube aber dass viele Checker bei Power Metal lieber mal eine vorsichtige Note geben, während sie bei vielen anderen Genres ihrer Euphorie ("Fanboy") freien Lauf lassen und lieber die zu gute note auspacken. Nevermore ist der erste Gewinner seit Overkill, bei dem ich die Noten nachvollziehen kann.
Hmmm... also hier kann ich nur für mich sprechen, und ich überlege beim Benoten nicht, welches Genre eine Band spielt. Wichtig ist, ob die Band Charakter hat, spannend klingt und mich emotional anspricht. Tut sie das, dann kriegt auch eine "Power Metal"-Band eine sehr gute Note. Und mir fehlen hie und da auch Alben. Anfang Jahr kam die neue Freedom Call, die sich nach wie vor bei mir (und nicht nur mir) durchaus weit oben in der Jahresrangliste hält, noch fehlt eine PM Note dazu. Allerdings weiss ich nicht wieso das so ist, darum halt ich hier jetz die Schnauze ^^
Ich weiß es nicht genau, aber es könnte sein, dass wir die schlicht nicht bekommen haben. Ist ja wohl kurz nach dem Insolvenz-Tohuwabohu bei SPV erschienen. Aber wie gesagt, ich weiß es nicht. Böse Absicht steckt jedenfalls nicht dahinter. aber der letzte Power Metal Monat, wessen alben ich habe und wo ich den Noten mehr oder weniger zustimme, ist der Februar mit Rage und Gamma Ray - und auch dort scheinen mir einige eher vorsichtig zu sein, denn es ist durchwegs stark, hat einige herausragende Songs und ist handwerklich sowieso klasse, das verlangt nach einer 8 als Richtwert, Geschmäcker noch nicht beachtet. Gerade mal zwei haben diese Note, die objektiv betrachtet fair wäre, überschritten, alle anderen haben weniger gegeben, teils deutlich weniger. Eine 7.3 heisst eigentlich "Eher nur für interessierte", keine wirklichen Glanzpunkte und nicht übermässig stark im Schnitt. Und ist damit zu tief in meinen Augen.
Ich glaube hier liegt der Knackpunkt. Nach unserer Skala und unserer erklärten Absicht gibt es keine "objektiv betrachtet fairen Noten". "Handwerklich klasse" scheidet als Kriterium an sich komplett aus, weil das (mit vielleicht einer Ausnahme) bisher alle Scheiben waren, die wir je im Soundcheck hatten. So weit selektieren wir vor, dass keine Aufnahmen von Grobmotorikern im Soundcheck landen. Und ob eine Platte "durchwegs stark" ist und "einige herausragende Songs" hat, das ist ja mal so was von subjektiv, dass es nicht subjektiver geht. Ich finde auf Darkthrones "Circle The Wagons" neun herausragende Songs, Peter keinen einzigen. Was ist jetzt die objektiv faire Note? 9,5 oder 4,5 Punkte? Also ich kanns verstehen, dass einige den Power Metal unterbewertet sehen. Wie gesagt, ich glaube das ist eine rationale vorsicht der Bewerter (Kanns nicht wirklich einschätzen, bin ja nicht dabei), aber ein Power Metal Album das den 8 Punkte Schnitt erreicht ist extrem selten.
Ein Black-Metal-Album und ein Death-Metal-Album, das diesen Schnitt erreicht ist doch genauso selten. Gab's jeweils auch erst ein einziges Mal. Am ehesten passiert das bei Prog- und bei Thrash-Bands. Das ist interessant und zumindest in Sachen Thrash auch etwas überraschend, weil im Soundcheck-Team auch nicht so die ausgeprägten Thrasher sitzen. Ich glaube, dass man einen Schnitt über 8,0 Punkten nur bekommen kann, wenn man eine Band mit eigenem Charakter ist, ein Album veröffentlicht, das als Glanzstück der eigenen Karriere gelten kann und dazu noch das Glück hat, nicht so sehr zu polarisieren, dass einer oder zwei Soundchecker das Ding total bescheiden finden. Und - so leid es mir tut - die "klassischen" Euro-Power-Bands kranken fast immer an mindestens einem der Punkte. U.D.O., Gamma Ray und Rage sind originell und polarisieren nicht allzu sehr, waren aber "schon mal stärker". Sabaton und Rhapsody polarisieren unheimlich mit ihrer Ader für Pomp, Kitsch und Zuckerguss, und manch andere Band ist einfach austauschbar und unspektakulär.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
-

Rüdiger Stehle
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 35339
- Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
- Wohnort: Schwabenland
-
von Rüdiger Stehle » Donnerstag 20. Mai 2010, 01:34
@ Jhonny:
Sehr richtig dargestellt. Wir bewerten im Soundcheck ja individuell und nicht als Kollektiv. Sinn der Übung ist, dass der Leser die Wertung des Schreibers finden kann, dem er am ehesten eine für ihn passende Einschätzung einer Scheibe zutraut. Schnitte und die Rangfolge sind Nebeneffekte, die letztlich rein zufällig entstehen, aber insoweit eine positive Wirkung haben, dass sie zu interessanten Diskussionen mit den Lesern führen können. Das ist ja letztlich ein weiteres Hauptziel des Soundchecks: Die Diskussion über Musik und der Austauch der Meinungen zur Musik.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
-

Rüdiger Stehle
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 35339
- Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
- Wohnort: Schwabenland
-
von Eike » Donnerstag 20. Mai 2010, 02:45
Jhonny hat geschrieben:Also bei Schnitten... sollte man eher vorsichtig sein. Unterschrieben! Denn wenn es tatsächlich darauf ankäme, wären unsere Seiten gelinde gesagt überflüssig. Dann könnten wir unsere Rezensionen vom Netz nehmen und stattdessen auf nutzerbasierte rating engines verweisen, die statistisch aussagekräftigere Werte liefern als ein Redaktionsdurchschnitt (ohne Massenbasis à la Web 2.0) dazu überhaupt in der Lage ist; aber weil der Schnitt uns bloß dazu dient, möglichst pragmatisch eine Struktur herzustellen, in der wir den eigentlich relevanten Inhalt - das Spektrum der Meinungen Euch inzwischen hoffentlich leidlich bekannter Musiknerd-Individuen im Überblick - hübsch übersichtlich präsentieren können, ist die Zahl in der rechten Spalte ein nettes Gimmick, das Euch in der Zusammenschau mit den einzelnen Werten einer Zeile ganz auf die Schnelle eine ganz grobe Ahnung davon geben kann, wie sich die Meinungen verteilen. Was wirklich dahintersteckt, können erst die einzelnen Meinungen in den Kurzkommentaren oder besser noch einer Gruppentherapie vermitteln. Aber der Überblick soll Euch als zusätzliche Orientierung dienen, um besser entscheiden zu können, welche Berichte für Euch lohnend zu lesen sein könnten. Darauf lässt sich keine generelle Wertschätzung seitens der Gesamtredaktion ableiten! Genausowenig wie eine Durchschnittsnote eines Albums stellvertretend für die Gesamtheit der Meinungen innerhalb der Redaktion zu diesem Album stehen kann, dürfen allerdings auch die Kriterien, die im Einzelfall zu einer Benotung führen, nicht mit einer Totalität der Bewertungskriterien innerhalb der Redaktion gleichgesetzt werden. In dem Zusammenhang will ich nochmal auf das Vorposting eingehen: Frozen hat geschrieben:handwerklich sowieso klasse, das verlangt nach einer 8 als Richtwert, Geschmäcker noch nicht beachtet. Gerade mal zwei haben diese Note, die objektiv betrachtet fair wäre, überschritten
Das geht insofern fehl, als es eine "objektiv betrachtet faire Note" in unserem Notensystem nicht gibt; aber dazu später mehr... Vorher widerspreche ich der Annahme, es würden gezielt unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Frozen hat geschrieben:ich glaube aber dass viele Checker bei Power Metal lieber mal eine vorsichtige Note geben, während sie bei vielen anderen Genres ihrer Euphorie ("Fanboy") freien Lauf lassen und lieber die zu gute note auspacken.
Meine Gegenthese wäre, dass Power Metal als recht lange schon etablierter, zumindest in seinen Grundzügen weithin bekannter, aber dennoch nicht unbedingt als 'angestaubt' geltender Stil, also aufgrund seiner Mittlerstellung zwischen Tradition und Moderne für viele Metalhörer (und somit auch Redakteure) sowas wie den kleinsten gemeinsamen Nenner darstellt, sodass eine Scheibe aus diesem Bereich dementsprechend beim Rezensieren gerne mal auf Verdacht mitgenommen wird, auch wenn Band oder Stilrichtung nicht unbedingt im Hauptbereich unseres jeweiligen Interesses liegt, wohingegen man sich bei extremeren Stilen schon im Vorfeld etwas genauer überlegt oder informiert, wofür man sich da eigentlich meldet. Exotischere Nischen, die einem selbst unter Umständen weniger sagen, werden beim Überfliegen der Promoliste nämlich eher übersehen; dort hören also tendentiell überhaupt erst die Fans hin. Demgegenüber schlägt exzessives Fantum im (weniger durch exklusives Spezialinteresse vorgefilterten) Hörerkreis des Power Metal nicht ganz so häufig zu Buche. Weil Power M. eine Hauptrichtung des Metals darstellt, die zu vielen anderen Stilen Bezüge aufweist, zu der daher auch die meisten von uns in irgendeiner Form schon einen Bezug haben und dafür dementsprechend auch ein gewisses Grundinteresse mitbringen, fällt es uns auch ohne einen harten Kern dezidierter Powermetalfetischisten nicht schwer, diese Richtung journalistisch in ausreichend hoher Quantität abzudecken. Zudem bringen gerade die Vielhörer mit entsprechender Lebenserfahrung und langjähriger Metalsozialisation in diesem Bereich sicherlich genügend Fachwissen mit, um da auch qualitativ mitreden zu können. Insofern verweisen wir da mit gewisser Berechtigung und in gleichbleibender Regelmäßigkeit auf eine angemessene Repräsentanz dieses (trotz weit darüber hinausgehender Bandbreite ---> Metal, Rock, Gothic) für unsere Seiten nach wie vor höchst relevanten Stils auf selbigen. Zudem gilt ungeachtet dieser Bemerkungen grundsätzlich, dass eine 7,0-Wertung hier stets nur ein durchweg ordentliches Album - und dies allermindestens! - markiert, mithin also alles andere als ein "Abstrafen" bedeutet. Selbst 6,5 bedeutet mitnichten "recht schwach", sondern immer noch besseren Durchschnitt in den Ohren des Rezensenten - ob der nun mit dem Stil generell oder der Band im Besonderen persönlich etwas anzufangen weiß oder nicht, spielt dabei zunächst keine Rolle. 7,5 bedeutet erst recht - und trotz eventueller Abstriche in der B-Note - ganz eindeutig eine Einstufung als überdurchschnittlich, also zumindest konstant solide oder besser, zum größeren Teil gutklassig und wenigstens punktuell begeisternd, also von der Tendenz her schon in Richtung "auch nach Redaktionsschluss wenigstens mittelfristig immer mal wieder aufgelegt" gehend. Alles ab 8,0 ist dann ganz klar Oberliga (bis allererste Sahne, je näher die Wertung richtung Zweistelligkeit rückt). Man sollte dabei auch im Hinterkopf behalten, dass das für eine Achterwertung definitive Vorhaben ein Album "dauerhaft auflegen zu wollen" bei Leuten, die sich kontinuierlich mit neuer Musik (Promos, Promos, Promos - und immer an die Zukäufe denken!) aus den verschiedensten Bereichen eindecken, nicht unbedingt leicht einzulösen ist. Dass dementsprechend für ein noch höheres Abschneiden spätestens ab 8,5 die Luft langsam dünn wird, sollte klar sein. Aus einem traditionell breit vertretenen Genre mit zig Veröffentlichungen jeden Monat kann dann - bei einigermaßen realistischer Bewertung nach unseren selbstauferlegten Kriterien - gar nicht jedes dritte Werk in den Neunerbereich vorstoßen. Nehmen wir zur Veranschaulichung mal an, wir hätten hier ein, zwei Redakteure, die ausschließlich Power Metal vergötterten, in dem Feld die Überspezialisten wären und darüberhinaus auch kaum andere Veröffentlichungen mitnähmen. Selbst die könnten vermutlich nicht alles rezensieren, was in dem Bereich erscheint, und müssten, um ihre jeweiligen Topalben aus dieser Flut überhaupt noch hervorheben zu können, immer mal wieder auf 7,5-Wertungen zurückgreifen. In vielen Fällen nicht zur 9 zu greifen bedeutet deswegen noch lange keine Abwertung einer Band oder ihres Stils. Es kann vielmehr als besondere Auszeichnung gelten, wenn hin und wieder höhere Wertungen erfolgen. Dass es auf diesen Seiten eine gewisse Ungleichverteilung im Bereich der Höchstwertungen zuungunsten von Veröffentlichungen aus dem Bereich Power Metal geben mag, will ich gar nicht abstreiten. Aber das liegt sicherlich nicht an einer ausgesprochenen oder insgeheimen Missgunst gegenüber Powermetal oder an mangelnder Offenheit für den Stil beim Großteil unserer Redakteure. Im Gegenteil dürften einige Acts aus diesem Bereich für viele von uns noch am ehesten als Kompromissmucke durchgehen, ganz einfach weil Frickelprog, Grunzegrind, Screamocore, Blastbeatschwarzschrot, Steinzeitstahlwahrheitswahn und Modernitätsgläubigkeit erheblich mehr polarisieren. Dass sich so ein Konsens dann im Durchschnitt der Einzelmeinungen dann im besseren Fall eher im gehobenen Bereich von "echt ziemlich gut" (bei einigem mit latentem Unterton "but no cigar") befindet und im schlechteren Fall in den Untiefen des Bereichs "kann man hören" (bei einigen mit unverhohlen eher lauwarmen bis gemischten Gefühlen) wiederfindet, liegtin der Natur der Sache; weil ein Kompromiss sich eben dadurch auszeichnet, dass er kaum jemanden komplett zufrieden stellt. Dennoch weiß man ihn allgemein zu würdigen, was auf OPETH und andere "Sieger" unserer Jahresrückblicke keineswegs auch nur annähernd für die gesamte Redaktion gilt. Dass alles, was über die glatte Acht hinausgeht und von jemandem stammt, der erklärtermaßen kein langjähriger Fan einer Band ist, anders einzuschätzen ist als der routinierte Enthusiasmus von jemandem, dessen Kerninteresse am Metal zuvorderst just um diese Spielart kreist, ist für mich völlig selbstverständlich. Ähnlich nachvollziehbar finde ich es, wenn jemand, der einen eher diffusen, breitgefächerten, exzentrischen, sich in den Rändern verlierenden Geschmack hat, sich dementsprechend eher von etwas ihm neuartig Erscheinden/Nischigeren zur 9 verleiten lässt als von einem Stil, der für ihn eher das zum Ausgleich immer mal wieder besuchte Basislager darstellt. Nicht etwa aus einer grundsätzlichen Abwehrhaltung oder Nichteignung für das Genre heraus, sondern einfach aufgrund der anderen Funktion, die das Musikerleben für ihn hat ("Klangreise" vs. "Klangheimat"). Dass solche Unterschiede sich unseren Lesern (zumal den das erste Mal oder nur gelegentlich hier vorbeischauenden, mit den Interessen einzelner Autoren nicht näher vertrauten) nicht immer sofort erschließen, ist ein grundsätzlicher Nachteil von Punktwertungen, den wir intern auch ausgiebig diskutiert hatten, bevor wir selbige einführten. Andrerseits ist es eben nur solange ein Nachteil, wie man sich der begrenzten Aussagekraft all solcher Punktwertungen nicht bewusst ist, bzw. damit nicht umzugehen weiß. Wir bemühen uns daher grundsätzlich, uns nie auf die Punktwertung als solche zu verlassen sondern im Text der Rezensionen als eigentlichen Bewertungen/Würdigungen eines Albums immer weitestgehend herauszustellen, wonach wir beim Hören eines Albums gesucht haben, und nicht nur, inwieweit wir fündig wurden. Ob es uns jedoch gelingt, das in jedem Falle auch soweit herauszustellen, dass selbst Gelegenheits- oder Querleser erkennen können, inwiefern sie unsere abschließende Wertung entlang ihres Zugangs zu einer solchen Veröffentlichung zu relativieren haben, ist schwer vorauszusehen. Da wird man als Schreiber mit der Zeit sicherlich auch etwas betriebslind, wenn einem nicht hin und wieder der Kopf gerade gerückt wird. Wir sind daher immer dankbar, wenn Ihr in Leserbriefen oder im Forum zu unseren Geschmacksurteilen Erläuterungen oder nähere Begründungen nachfordert, weil für euch nicht einsichtig oder nachvollziehbar wird, welche Vorannahmen wir unserer Kritik zugrunde gelegt haben, wo Euch das uns scheinbar Selbstverständliche nicht ausreichend erklärt wurde oder gar völlig "zwischen die Zeilen gerutscht" ist, oder wo wir es Eurer Meinung nach vernachlässigt haben, ein Werk auch im Kontext des Kunst- oder Selbstverständnisses ihrer Schöpfer zu beleuchten, anhand möglicher Erwartungshaltungen von Fans oder in stilistischen Querbezügen zu anderen Künstlern (etc.) zu verorten. Dass wir Euch in diesen Dingen nicht in der Luft hängen lassen, ist uns wichtiger als in puncto Punkte mit der (vermuteten oder tatsächlichen) Hauptzielgruppe der jeweiligen Alben konform zu gehen. Sämtliche Punktangaben sind also ausdrücklich nicht mit dem Anspruch versehen, sie als objektivierte, abschließende, von einer erhabenen Kritikerkanzel herab geäußerte Werturteile wahrzunehmen; selbst die eingespieltesten Soundchecker könnten sich wohl in kaum einem Fall als einstimmig urteilende "Jury" auf eine einhellige Meinung ohne abweichendes Minderheitenvotum einigen - ja nicht einmal auf eine verbindliche Kriteriengleichheit. Deshalb orientieren sich die Definitionen unserer offiziellen Skala ja auch ganz bewusst nicht[/] an irgendwelchen objektiv überprüfbaren harten Fakten, sondern bringen gezielt nur subjektive Wahrnehmungen, Reaktionen, Verortungen zur Sprache. Das Punktesystem ist also bloß eine subjektive zusätzliche Serviceleistung zur eigentlichen Rezension, damit man als Leser auf den ersten Blick erkennen kann, wo ein Album zum Zeitpunkt der Rezensionserstellung ungefähr(!) innerhalb des persönlichen(!) Bezugssystems [i]des jeweiligen Kritikers rangierte. Dass Musiker/Plattenfirmen/Werbefachleute sich gerne die ihnen jeweils in den Kram passendste Kritikermeinung heraussuchen, diese zunächst entpersonalisieren und anschließend mit der geballten Autorität eines Fachmagazins versehen auf Sticker drucken lassen, um Euch im schroffen Gegensatz der ursprünglichen Intention zu suggerieren, hier läge eine einheitlich-verbindliche Redaktionsmeinung vor, braucht Euch nicht weiter zu beeindrucken. Das ist schlichtweg ein Nebeneffekt, der von den Spielregeln des Marktes diktiert wird. Die Stickerersteller hätten es ungleich schwerer, wenn sie sich strengstens auf die Wiedergabe einer Einzelmeinung als solche beschränken; allein schon aus dem Grund, dass Otto Normalkunde die einzelnen Rezensenten sämtlicher Mags in der Regel nicht kennen wird, ihm der Name des ein oder anderen ihm bereits bekannten Mags dagegen schon eher, zumindest von der Tendenz her, eine gewisse Orientierung verspricht. Die allseits beliebten Stickerinfos bewegen sich somit in der Grauzone zwischen "Etwas Info ist besser als keine Info" und "Halbwahrheiten sind eigentlich schon Etikettenschwindel". Ich finde, man sollte diesen ganzen Ratingkram generell nicht zu hoch hängen. Zahlenspielereien mit absoluten Werten sind zunächst nur das und sagen über Qualität wenig bis gar nichts aus. Nachbemerkung: Wem sich Kritiken vor allem über den Zugang "Musik als Heimat" erschließen, dürfte bei Martin L. und Rüdiger gut aufgehoben sein. Wem das Konzept "Unterwegs in Musik" näher liegt, könnte damit bei [urel=http://www.powermetal.de/redaktion/show-128.html]Mathias[/url] und Peter fündig werden. Meist zwischen Biotopsidentitäten und Wandlungsprozessen vermittelnd schreibt Markus.) Falls Euch all mein Geschreibsel viel zu theoretisch ist, weil Ihr in der Praxis bei uns so oder so am Ende des Tages noch immer eine größere Fülle an Rezensionen vermisst, die von einer mit Herz und Hirn, Haut und Haar ganz dem Powermetal verschriebenen Warte daherkommen, dann kann ich das gut verstehen (ohne darin irgendwelche Absichten erspähen zu können), als einzige Abhilfe dagegen aber nur raten: Bewerbt Euch als freie Mitarbeiter und helft uns, diese Lücke zu füllen!
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
-

Eike
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 24506
- Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30
von Jhonny » Donnerstag 20. Mai 2010, 06:07
cool, Eike hat da ja einen richtigen Werbetext zum Einbringen verfasst 
-

Jhonny
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 36952
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 16:48
- Wohnort: Landshut
von Frozen » Donnerstag 20. Mai 2010, 18:17
Ok, die meisten Argumente kann ich so gelten lassen. Rüdiger Stehle hat geschrieben:das, dann kriegt auch eine "Power Metal"-Band eine sehr gute Note. Frozen hat geschrieben:Und mir fehlen hie und da auch Alben. Anfang Jahr kam die neue Freedom Call, die sich nach wie vor bei mir (und nicht nur mir) durchaus weit oben in der Jahresrangliste hält, noch fehlt eine PM Note dazu. Allerdings weiss ich nicht wieso das so ist, darum halt ich hier jetz die Schnauze ^^
Ich weiß es nicht genau, aber es könnte sein, dass wir die schlicht nicht bekommen haben. Ist ja wohl kurz nach dem Insolvenz-Tohuwabohu bei SPV erschienen. Aber wie gesagt, ich weiß es nicht. Böse Absicht steckt jedenfalls nicht dahinter.
Nja, ich hab in Deutschland nicht von Lieferschwierigkeiten gehört, im Gegenteil sogar von vielen die sie etwas früher bekommen haben. Ich hab auch nur beim falschen bestellt, cede.ch hätte am gleichen tag liefern können. Ich hab mir das Album heute nochmal durchgehört, und es ist für mich hinter Overkill (Thrash als nicht-Thrasher, auch mir passt das Album) und Avantasia, die die Liste für mich derzeit anführen, das drittstärkste Album dieses Jahres. Dabei fehlen mir aber die Eindrücke der meisten Prog Platten und ein vollständiger von der "Obsidian Conspiracy". Ich bin aber ziemlich sicher dass sich "Legend of the Shadowking" noch Ende Jahr in den Top 10 bewegt, und ich werde an die neue Headlinershow im Dezember auch wieder gehen. Ich wäre durchaus interessiert, die Meinung eines Redakteurs in einem Review zu lesen. Und nochwas: Meine Redeschwälle sind keinesfalls bös gemeint, Meinungen können und müssen verschieden sein, und das ist für mich der ganze Punkt dieses Forums, neben dem Austausch musikalischer Erfahrungen, was sich aber oft auch kreuzt.
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
-

Frozen
- Kurzhaarmetaller
-
- Beiträge: 2114
- Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 17:23
von Peter Kubaschk » Donnerstag 20. Mai 2010, 18:25
wir haben keine FREEDOM CALL-Promo bekommen, deshalb gibt es auch keine Rezension. Keine Ahnung, warum da keine bei uns ankam. Aber du darfst natürlich geren eine Rezi tippen. 
-

Peter Kubaschk
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 21961
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16
Zurück zu Heavy / True / Doom / Power Metal
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.deTime : 0.099s | 11 Queries | GZIP : Off
|
|