SW 2012: ...einfach mal weg...

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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon frankjaeger » Montag 16. Juli 2012, 21:59

Ist noch nicht sicher. In dem Thread bin ich ja Alleinunterhalter bislang :grins:
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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon Holger Andrae » Montag 16. Juli 2012, 22:01

Ist man ab einem gewissen Alter eh ...
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon Loenz » Montag 16. Juli 2012, 22:10

COG und Protest the Hero könnte auch Oliver sein, ne?
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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon Chavo89 » Montag 16. Juli 2012, 22:36

Jesus hat geschrieben:Auch witzig:
Chavo89 heute zu COG hat geschrieben:Gefällt mir sehr gut!


Chavo89 im Winter 2010 zu COG hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:ich würde dir empfehlen auch COG auf den Einkaufszettel zu packen.


Ich habe mir gestern noch mal ein Lied von denen angehört und fand das mehr als belanglos, vielleicht wars auch einfach das Falsche. Ich guck nachher nochmal, ob ich noch was besseres von denen finde...


:D


:grins:
Also haben die wohl bislang zwei gute und ein schlechtes Lied. So ist das. Weiter umgehört habe ich mich damals wohl nicht mehr. Hmmm...

Beide Tipps stimmen natürlich, aber das wusstet ihr ja schon. Ich denke, der nächste Fünferpack folgt dann heute noch.
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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon Chavo89 » Montag 16. Juli 2012, 23:22

Nummer fünf (3:46)
Zur Abwechslung mal Gebrüll. Metalcore. Noch so ein Genre mit dem ich mich überhaupt nicht aus kenne. Könnte auch daran liegen, dass ich es überhaupt nicht ertragen kann. Hier hat die Lead-Gitarre im Refrain (vermute ich zumindest mal) eine ganz nette Melodie. Und dann plötzlich: Akustik-Gitarren, Tribal-Geräusche ( :? ). Aber nur kurz. Dann wieder Geboller. Und es geht wohl um das Leben des Sängers. Denn davon bölkt der die ganze Zeit. Später noch mal ein akustisches Break. Gar nicht so übel, also, wenn es mal kurz nicht nervt. Definitiv nicht meine Baustelle, auch wenn ich der Band eine gewisse Kreativität nicht absprechen kann. Leider leuchtet diese nur auf, wenn die Band mal was anderes macht, als Metalcore...

Nummer sechs (3:43)
Wieder ein ziemlicher Schnitt. Titel 6 bietet zunächst relaxten Pop mit einem guten Sänger und leicht angezerrten Gitarren. Dazu stößt dann ein Klavier. Ich verstehe "I'll eat" in Dauerschleife. Kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass das gesungen wird. Wer singt denn bitte über's Essen? Zum Sänger trifft dann noch eine zweite Stimme, könnte eine Frau sein. Die essen wohl gerne mal was zusammen. Sollen sie doch, ist ja auch mal ganz nett. Der eine Esser liebt wohl die Esserin. Im Hintergrund gibt es leise Elektro-Sounds. Ne, ist mir zu poppig.

Nummer sieben (4:37)
Und wieder was hartes. Thrashig. Der erste Song hier, den man Metal nennen könnte. Starker Sänger, sehr tief und sehr rau. Deshalb auch schwer zu verstehen. Hat für meine Ohren auch einen leichten industriellen Touch, aber das kann natürlich auch am zackig-stampfenden Rhythmus liegen. "And I hope and pray" kann ich raushören und "Just look to the sky", beides im relativ hymnischen Refrain. Es gibt dann noch ein etwas orientalisch angehauchtes Break. Und ich stehe mal wieder total auf meinem heißgeliebten Schlauch. Klingt so, als dürfte man das ruhig kennen. Ja, doch, den Song mag ich.

Nummer acht (4:49)
Ohje. Gewitter, so klingen zumindest die Drums am Anfang. Wieder etwas, das ich als Metalcore beschreiben möchte. Dieses Mal etwas straighter und langweiliger als bei der Nummer fünf. Desweiteren singt der Sänger durchaus auch mal clean. Klingt ein wenig nach Göteborg, allerdings kenne ich mich auch da nicht aus. So dürfte sich wohl die Apokalypse anhören, wenn RTL II die finanziert. Böse, aber mit Pop-Appeal. Man könnte auch ermüdend sagen, aber das tue ich jetzt mal nicht. Gibt mir nichts. "We are the ... of life". Zum Schluss gibt es nochmal das lahm dahin geschluderte Gitarrengedudel vom Anfang. Nein, Danke.

Nummer neun (10:51)
Elf Minuten. Nicht übel. Zum Glück kein Metalcore. In den ersten knappen drei gibt es allerdings nur Gitarre. Und so ein Rauscheln im Hintergrund. Sehr stimmungsvoll. Dann setzt bald die Band ein und auch ein Sänger. Ist wohl kein Englisch, aber ich kann echt nicht sagen, was es stattdessen sein könnte. Der Gesang ist nicht besonders laut abgemischt und hört auch sehr bald wieder auf, ohne noch ein weiteres Mal einzusetzen. (Ein paar "oooohs" gibt es später noch.) Das ist schade, weil der Mann eine tolle Stimme hat, aber auf der anderen Seite wird er im Verlaufe des Songs gar nicht weiter vermisst. Hier reihen sich tolle Rock-Riffs aneinander und die Gitarre steht definitiv im Mittelpunkt. Wieder kein Metal und trotzdem mal wieder toll, hier versaut mir jemand ganz schön mein Weltbild. Ich mag doch keine Instrumental-Musik. Naja, einen Sänger gibt es hier ja schon. Passt also. Elf Minuten ohne Langeweile, ich bin begeistert.
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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon Jesus » Dienstag 17. Juli 2012, 07:10

Loenz hat geschrieben:COG und Protest the Hero könnte auch Oliver sein, ne?


Bei dem ganzen Metalcore, den Chavo gefunden haben will, dürfte das sogar noch wahrscheinlicher sein.
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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 17. Juli 2012, 16:23

Auf in die letzte Runde.

Nummer zehn (5:45)
Der Anfang lässt Schwermetall vermuten. Allerdings sehr düster. Es riecht etwas nach Tod. Dann der Gesang und der Leichengeruch ist überall. Klingt nach älterem sehr straightem Death Metal. Hat durch den stampfenden Rhythmus was von Unleashed. Aber der Sänger hier ist etwas heftiger. Viel mehr kenne ich in dem Sektor ja eh nicht. Und vom Text verstehe ich auch nix. Toll, dann ratet mal schön. :grins: Ab der Hälfte wird es dann deutlich schneller, ist ne ziemliche Raserei. Wird aber auch wieder langsamer. Ja, ich weiß auch nicht. Ich finde das relativ langweilig und kann es auch nicht besser beschreiben.

Nummer elf (7:04)
Weg vom Todesmetall - es gibt wieder Rockmusik. Neueren Datums. Der Sänger klingt etwas nach Muse. Die könnten es auch sein, bei denen habe ich aufgrund akuter Langeweile immer schnell wieder ausgemacht. Die Gitarrenarbeit finde ich hier ganz cool. Nur der Gesang nervt mich halt. Dieses Indie-Rock-Gewimmer geht mir auf den Keks. Dann tauchen in der dritten Minute plötzlich kurz Bläser auf und stark verzerrte Gitarren. Das ist schon deutlich stärker. Tolle Steigerung, die bald in ein ruhiges Bläser-Solo mündet. "Where did we go wrong? Fighting for so long.", höre ich danach heraus. Ja, wie gesagt, die Gitarre finde ich super und der Songaufbau an sich ist auch definitiv gelungen. Vor allem die letzte Minute ist wieder super. Den Frontmann finde ich trotzdem unglaublich jaulig...

Nummer zwölf (6:42)
Hier gibt es dann wieder ein bisschen aufs Maul. Voll auf die Zwölf quasi. Haha. Black Metal. Himmel hilf! Das erste Wort war "Satan". Los, Jesus, welcher Song ist das? Eine sehr widerliche Stimme über typischem Schwarzmetall-Instrumentarium. Allerdings ohne Geblaste und Ähnliches. Auch von der Produktion eher was Älteres. Das Schlagzeug finde ich gar nicht so übel, ehrlich gesagt. Die Gitarren leiern dafür aber ganz schön. Bei 4:40 kommt dann ein Break mit Gitarre und Geflüster. Danach ein lautes "FIRE!" und es geht etwas ruhiger weiter. Nicht so schlimm, wie sonst vieles im Black Metal, aber gut ist auch was anderes.

Nummer dreizehn (5:34)
Und nochmal was Schnelles, Schepperndes. Zumindest am Anfang. Nach dem Intro wird es dann für meine Ohren etwas anstrengend. Ganz schlimm produziertes Schlagzeug. Und laute, wenig differenzierte Gitarren. Dann auf einmal: Klavier und eine Rede oder so. Jemand erzählt mir in Englisch was über die böse, böse Welt. Sehr aufrüttelnd. Könnte auch aus einem Film stammen. Der Mann möchte jedenfalls, dass ich mad werden soll. Wäre die zwischendurch einsetzende Musik nicht so komisch produziert, könnte ich das gut finden. Im zweiten Teil wird der Redner dann noch wütender. Solche Menschen bräuchte man mal in der Politik...
Definitiv ein sehr interessantes Stück!

Nummer vierzehn (5:48)
Klavier. So wie bei Song #1. Erneut sehr ruhig und irgendwie traurig/melancholisch. Und auch eine Geige ist wieder dabei. Zwischendurch denke ich gar, dass sei wieder der erste Song, aber dieser hier geht ja zwei Minuten länger. Da kann man sich richtig reinfallen lassen. Sehr schöne Steigerung und atmosphärisch hat das was von Sigur Rós. Wieder rein instrumental und ziemlich schön.

So, das war er, der Sampler. Als Verursacher würde ich Kubi ausschließen. Black und Death Metal, außerdem kaum wirkliches Geprogge. Ne, ne. Oliver könnte ich mir gut vorstellen. Den Frosch allerdings auch. Ach, keine Ahnung, was meint ihr denn so?

Zum Abschluss lässt sich noch sagen, dass der Wichtel mit der Anmerkung zur Sampler-Zuschneidung wohl nicht gelogen hat. Dennoch war das ein sehr interessanter Blick über den Tellerrand und ein paar Sachen haben mir dann ja doch gefallen. Neben einem klitzekleinen Anteil, der an meinen Nerven zerrte. ;-)
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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon Jesus » Dienstag 17. Juli 2012, 16:43

Chavo89 hat geschrieben:Nummer zwölf (6:42)
Hier gibt es dann wieder ein bisschen aufs Maul. Voll auf die Zwölf quasi. Haha. Black Metal. Himmel hilf! Das erste Wort war "Satan". Los, Jesus, welcher Song ist das? Eine sehr widerliche Stimme über typischem Schwarzmetall-Instrumentarium. Allerdings ohne Geblaste und Ähnliches. Auch von der Produktion eher was Älteres. Das Schlagzeug finde ich gar nicht so übel, ehrlich gesagt. Die Gitarren leiern dafür aber ganz schön. Bei 4:40 kommt dann ein Break mit Gitarre und Geflüster. Danach ein lautes "FIRE!" und es geht etwas ruhiger weiter.


Das könnte vielleicht 'Under Satan's Sun' von AVICHI sein.
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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 17. Juli 2012, 16:54

Jesus hat geschrieben:
Chavo89 hat geschrieben:Nummer zwölf (6:42)
Hier gibt es dann wieder ein bisschen aufs Maul. Voll auf die Zwölf quasi. Haha. Black Metal. Himmel hilf! Das erste Wort war "Satan". Los, Jesus, welcher Song ist das? Eine sehr widerliche Stimme über typischem Schwarzmetall-Instrumentarium. Allerdings ohne Geblaste und Ähnliches. Auch von der Produktion eher was Älteres. Das Schlagzeug finde ich gar nicht so übel, ehrlich gesagt. Die Gitarren leiern dafür aber ganz schön. Bei 4:40 kommt dann ein Break mit Gitarre und Geflüster. Danach ein lautes "FIRE!" und es geht etwas ruhiger weiter.


Das könnte vielleicht 'Under Satan's Sun' von AVICHI sein.


Ne, passt leider nicht ganz...
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Re: SW 2012: ...einfach mal weg...

Beitragvon Jesus » Dienstag 17. Juli 2012, 17:04

Dann vielleicht WATAINs 'The Serpent's Chalice'?
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