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von Peter Kubaschk » Sonntag 9. September 2012, 13:10
Ich habe PT schon sehr, sehr gut gesehen und schon eher mal langweilig. Das liegt bei mir aber größtenteils an der Setlist. Beim letzten Mal hat PT halt ganz viel altes Zeug gespielt und das finde ich fast durch die Bank strunzöde. Das wirkte dann auch alles noch so selbstgefällig... nee, das war nix. Davon ab hat die Band bei mir in letzter Zeit auch eh recht massiv an Boden verloren. Wenn ich mal etwas höre, dann "In Absentia" und ganz manchmal noch "Deadwing", der Rest verstaub gerade etwas im Regal.
Und Katatonia fand ich bislang live auch immer nur ganz gut. Aber ich finde halt auch, dass das für mich nicht so sehr Musik fürs Konzert ist. Und wenn zuvor LONG DISTANCE CALLING über die Bühne hampelt, haben sie danach eh keine Chance mehr bei mir.
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von salisbury » Sonntag 9. September 2012, 20:24
frankjaeger hat geschrieben:Proc Tree waren uninspiriert, introvertiert, dudelig.
"Introveriert" okay. "dudelig" okay aber "uninspiriert"? Woran siehtst Du eigentlich, ob ein Künstler "inspiriert" ist? Hat er dann einen Heiligenschein oder sowas? Da find ich das was Peter schreibt, schon nachvollziehbarer (und ärgere mich, daß ich das Konzert verpasst hab, wo fast nur alte Sachen kamen, wann war das?). Nur das Wilson selbstgefällig gewirkt haben soll, macht mich massiv stutzig, ist doch der bescheidenste Typ, den man sich vorstellen kann 
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von frankjaeger » Sonntag 9. September 2012, 20:40
Wenn eine Band mit monotoner Lichtshow ein ganzes Konzert quasi ansagenlos und unbeweglich vor sich hin dudelt, dabei gerne mal die Augen schließt, dann ist das wohl das Gegenteil von extrovertiert. Oder?
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von salisbury » Sonntag 9. September 2012, 20:49
frankjaeger hat geschrieben:Wenn eine Band mit monotoner Lichtshow ein ganzes Konzert quasi ansagenlos und unbeweglich vor sich hin dudelt, dabei gerne mal die Augen schließt, dann ist das wohl das Gegenteil von extrovertiert. Oder?
Inspiriert und inspirierend kann es dann ja trotzdem sein. Zumals es meistens zur Musik passende Videosequenzen gibt
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von frankjaeger » Sonntag 9. September 2012, 22:46
Du willst es gut finden, es sei dir also belassen. Die Diskussion führt zu nix. Ich gucke mir diese Schlaftablette sicher nur noch in Notwehr an.
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von salisbury » Sonntag 9. September 2012, 22:53
frankjaeger hat geschrieben:Du willst es gut finden, es sei dir also belassen.
Vielen Dank, sehr großzügig von Dir!
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von Holger Andrae » Sonntag 9. September 2012, 22:55
salisbury hat geschrieben:frankjaeger hat geschrieben:Wenn eine Band mit monotoner Lichtshow ein ganzes Konzert quasi ansagenlos und unbeweglich vor sich hin dudelt, dabei gerne mal die Augen schließt, dann ist das wohl das Gegenteil von extrovertiert. Oder?
Inspiriert und inspirierend kann es dann ja trotzdem sein. Zumals es meistens zur Musik passende Videosequenzen gibt
Man könnte auch ins Kino gehen. 
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Sonntag 9. September 2012, 23:07
Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:frankjaeger hat geschrieben:Wenn eine Band mit monotoner Lichtshow ein ganzes Konzert quasi ansagenlos und unbeweglich vor sich hin dudelt, dabei gerne mal die Augen schließt, dann ist das wohl das Gegenteil von extrovertiert. Oder?
Inspiriert und inspirierend kann es dann ja trotzdem sein. Zumals es meistens zur Musik passende Videosequenzen gibt
Man könnte auch ins Kino gehen. 
Da ist schon was dran, ja. Das audiovisuelle Moment war und ist ein wichtiger Bestandteil vieler (New) Artrockbands und gerade bei PT auch extrem ausgereift. Da passt echt jeder Beat zu den Bewegungen in den Movies. Wie präzise muß man spielen, damit dies auch funktioniert?
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von Holger Andrae » Sonntag 9. September 2012, 23:10
salisbury hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:frankjaeger hat geschrieben:Wenn eine Band mit monotoner Lichtshow ein ganzes Konzert quasi ansagenlos und unbeweglich vor sich hin dudelt, dabei gerne mal die Augen schließt, dann ist das wohl das Gegenteil von extrovertiert. Oder?
Inspiriert und inspirierend kann es dann ja trotzdem sein. Zumals es meistens zur Musik passende Videosequenzen gibt
Man könnte auch ins Kino gehen. 
Da ist schon was dran, ja. Das audiovisuelle Moment war und ist ein wichtiger Bestandteil vieler (New) Artrockbands und gerade bei PT auch extrem ausgereift. Da passt echt jeder Beat zu den Bewegungen in den Movies. Wie präzise muß man spielen, damit dies auch funktioniert?
Wieso sollte ich zu einem Konzert gehen, wenn das liev 120% nachgespielt wird? Lebt(!) ein Konzert nicht von der Andersartigkeit der Songs?
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Sonntag 9. September 2012, 23:20
Holger Andrae hat geschrieben: Wieso sollte ich zu einem Konzert gehen, wenn das liev 120% nachgespielt wird? Lebt(!) ein Konzert nicht von der Andersartigkeit der Songs?
Naja, die Songs sind ja schon auch anders als auf CD, allein durch den live-Sound selber; zum Teil rearrangiert Wilson sie um, aber natürlich is alles schon vorher so arrangiert, daß Audio und Video zusammenpasst. Das ist bei RUSH auch nicht anders. Oder bei Roger Waters. Da ist auch jeder Ton einstudiert. Dafür bekommst Du aber auch eine sound- und spieltechnisch perfekte Show!!!
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