Iron Maiden

Re: Iron Maiden

Beitragvon Holger Andrae » Montag 16. Juli 2012, 19:25

Am Debüt muss man sich gar nichts schönhören. :boes:
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Jhonny » Montag 16. Juli 2012, 19:33

Holger Andrae hat geschrieben:Am Debüt muss man sich gar nichts schönhören. :boes:


das mag verrückt klingen, aber ich kenn ne ganze Menge Leute, die MAIDEN nur mit Dickinson spannend finden, und zwar wegen den punkigen Songs und der Stimme von Di'Anno.
Und: So ging es mir am Anfang ja auch. Das Debüt ist für mich heute eine der geilsten MAIDEN-Scheiben überhaupt, "Killers" finde ich mittlerweile auch stark - aber für mich ist es wohl die schwächste 80er-Scheibe der Truppe.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Holger Andrae » Montag 16. Juli 2012, 19:39

Jhonny hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Am Debüt muss man sich gar nichts schönhören. :boes:


das mag verrückt klingen, aber ich kenn ne ganze Menge Leute, die MAIDEN nur mit Dickinson spannend finden, und zwar wegen den punkigen Songs und der Stimme von Di'Anno.
Und: So ging es mir am Anfang ja auch. Das Debüt ist für mich heute eine der geilsten MAIDEN-Scheiben überhaupt, "Killers" finde ich mittlerweile auch stark - aber für mich ist es wohl die schwächste 80er-Scheibe der Truppe.


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Re: Iron Maiden

Beitragvon salisbury » Montag 16. Juli 2012, 20:00

Holger Andrae hat geschrieben:Am Debüt muss man sich gar nichts schönhören. :boes:


Gar nicht hören vielleicht? Uuuuuuups.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 16. Juli 2012, 22:25

mindreader hat geschrieben:Kritik gibt's nach 2 Jahren trotzdem für die letzte Scheibe: Der Titelsong mit dem unsäglichen Intro, Coming Home und EL Dorado halten das restliche Niveau nicht ganz - und das alles ziemlich am Anfang der Platte - der Einstieg ist da schon schwierig.

Bei dem Satelliten-Dingens, dem Titelsong und "El Dorado" bin ich zu 100% bei dir, aber "Coming Home" ist für mich der einzige wirklich richtig gute Song der Scheibe.

mindreader hat geschrieben:Gesangsmäßig kann ich mich weiterhin nicht über Dickinson beschweren, finde das aller Ehren wert, was er auf den letzten beiden Platten abgeliefert hat, und live hatte ich 2011 auch nicht das Gefühl, dass die Höhen nicht sitzen würden.

Wenn ich den Gesang auf "TFF" kritisiere, dann nicht, weil etwas nicht sitzen würde, oder weil Dickinson an einer alternden Stimme leiden würde, oder weil es zu wenige hohe Screams gäbe. Technisch ist da alles im grünen Bereich. Ich finde nur, dass er nicht klingt, als würde er das leben, was er singt. Außer eben bei "Coming Home", das für mich "echt" klingt. Der Rest ist für meine Ohren seltsam distanziert, kühl, gelangweilt und müde gesungen. Das ist natürlich rein subjektiv, aber so empfinde ich das.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon drifter » Donnerstag 19. Juli 2012, 03:02

Ich mag ja nun jedes Maiden Album. Aber auf der Maiden-Skala ist die "TFF" bei mir auf den drittletzten Platz. Schlechter finde ich nur NPFTD und FOTD. Ich teile auch Rüdigers Eindruck vom Gesang, klingt teils echt lieblos eingesungen. Für mich fängt "TFF" auch erst mit dem "Coming Home" an, die Songs davor skipe ich gleich weg.

Meine Lieblingsalben sind immer noch Powerslave, Piece Of Mind, Iron Maiden und vor-allem Killers und The X Factor.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon enemy-of-reality » Donnerstag 9. August 2012, 22:45

So, ich denke mal, dass ich "The Final Frontier" jetzt lange genug besitze und oft genug gehört habe um sie halbwegs ernsthaft und nicht aus einer anfänglichen Begeisterung heraus einstufen zu können. Und das Fazit fällt, das möcht ich gleich mal festhalten, äusserst positiv aus. Ich hab damals ja geschrieben, dass ich hoffe, dass mich diese Scheibe ähnlich begeistern wird wie "Fear Of The Dark". Diese Hoffnung wurde voll und ganz erfüllt, ja, ich würde sogar sagen, sie wurde nicht nur erfüllt, sie wurde sogar übertroffen. Das mich ein Album derart begeistert und eine Band so positiv überrascht hat, ist schon 'ne Weile her. Nein, perfekt ist es nicht. Aber verdammt stark. Ausser "The Alchemist" und "The Man Who Would Be King", die ich beide "nur" als gut einstufen würde, finde ich jeden Song grossartig! Verdammt, ich finde sogar das so oft kritisierte Intro toll! Und dass die epische Ausrichtung meinem Geschmack ebenfalls sehr entgegenkommt bräuchte ich ja eigentlich gar nicht zu erwähnen. Und das Songwriting.....Mann, da sind so viele geniale Refrains drauf, die man wochenlang nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Da ist quasi fast jeder Song ein Ohrwurm. Und dann der brillante Abschluss, "When The Wild Wind Blows", 11 Minuten, die eindrucksvoll beweisen, dass Zeit tatsächlich relativ ist. Das Ende kommt viel zu plötzlich und ist beinahe schon unangenehm, ich wünsch mir da jedesmal einen Loop, der den Song nochmals einige Minuten weiterlaufen lässt. Gerne auch unendlich lang ;-)

Jetzt mal ehrlich: Wann hab ich zuletzt derart für ein Album geschwärmt? Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern.

Ach ja, Bewertung: 9/10 (nach meinen Masstäben; 9.5 nach pm.de-Skala)
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Jhonny » Freitag 10. August 2012, 09:33

Sehr fein - es ist halt ein typisches MAIDEN-Album :D

Freut mich sehr, dass es dir gefällt.
Für mich bleiben aber die ersten beiden Songs klar der Schwachpunkt.
Würde das Album zu Beginn einen besseren Eindruck machen, wären auch die Kritiken (noch) besser gewesen.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 20. September 2012, 23:32

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Re: Iron Maiden

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 20. September 2012, 23:43

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Au weia...
http://www.steveharrisbritishlion.com/


findest du das so schlimm?
Das haut mich zwar nich um, tut aber auch nich weh...
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