Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 29. Oktober 2012, 23:35

Jesus hat geschrieben:Jo. Danke dem Herrn Kubaschk für den tollen Tipp und seinen wirklich verdammt guten Weihnachtswichtelsampler vom letzten Jahr. Ich suche derweil mal das Debütalbum von denen...


Hier bestellen:
http://illuminatus.bigcartel.com/

Und die EP auch gleich mit. Ist zwar nur ein neuer Song, aber der ist es wert. Zumal der Preis auch gut ist. Allerdings finde ich das Debüt nicht so stark wie die "Glasnost".
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Montag 29. Oktober 2012, 23:44

Teichfrosch hat geschrieben:Was auch daran liegt, dass nur wenige Frauen so nerdig Musik hören wie Männer.


wobei es da aber auch manche gibt, die recht unbekanntes Zeugs hören. Aber, in der Tat, oft nicht so progressives z.B.

Aber an der Schule kannte ich einige Mädels, die sehr intensiv klassische Musik gehört haben, die nicht gerade anspruchslos war.

Und es waren auch einige dabei, die sich Musikzeitschriften gekauft haben (ging dann aber meist eher in die Indie-/Alternative-Richtung).

Ne Mitschülerin hat mir damals Godspeed You! Black Emperor auf CD ausgeliehen, weil sie so begeistert davon war (und ich war dann doch eher gelangweilt...)


Dementsprechend: Tendenziell kenne ich viel weniger Mädels, die so intensiv und "nerdig" Musik kommunizieren. Aber es gibt doch etliche, die auch recht drin sind in der Materie. Stilistisch waren das meist aber nicht meine Baustellen.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Eike » Freitag 2. November 2012, 14:58

AIR "Moon Safari"
- französischer Ambient-Pop

AMBER "Amber" (EP)
- frische Band mit Stilanleihen bei ISIS / NEUROSIS etc. und attraktiver Sängerin

TORI AMOS "Night Of Hunters"
- eins ihrer besten Alben

DAVID BOWIE "The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars"
- Klassiker

DANGER DOOM "The Mouse And The Mask"
- frischer oldschool Hip Hop

DARK DARK DARK "Wild Go"
- hübschiger Kammer-Folk mit flirrender Stimme & Schrammelstreuseln

DEADSOUL TRIBE "The Dead Word"
- spannender Prog-Metal

EELS "Electro-Shock Blues"
- bezaubernd zart & zerbrechlich

FEAR OF GOD "Within The Veil"
- Bizarro-Metal meets Gothic Rock

HEATHER NOVA "Glow Stars"
- Singer/Songwriter-Stuff für Afficinados

SQUAREPUSHER "Go Plastic"
- genial spastischer Electro

STUN "OK Hunter"
- rockt, rockt, rockt mit guter Atmosphäre
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Loenz » Freitag 2. November 2012, 15:17

Jesus hat geschrieben:
Teichfrosch hat geschrieben:Und dass zu 30 SECONDS TO MARS auf dem Festival scharenweise Mädels rennen bilde ich mir wohl auch nicht ein ;)


Tz. Welch oberflächlicher Grund, eine Band zu hören.

*BOY einleg* *schmacht*


Bei Boy passst halt von der Akkustik und vom Aussehen. Wo ich das grade auf Youtube nachhör. Mit Jesus schmacht. Welche willst du? ;-)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Freitag 2. November 2012, 15:27

Kkcchh, fauch, knurr! Beides meine!
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Loenz » Freitag 2. November 2012, 21:28

Jesus hat geschrieben:Kkcchh, fauch, knurr! Beides meine!


Pfffff
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Samstag 3. November 2012, 22:00

Eike hat geschrieben:DEADSOUL TRIBE "The Dead Word"
- spannender Prog-Metal


Fand die letztens eher nicht so wahnsinnig spannend. Da gibts besseres von DST.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Sonntag 4. November 2012, 11:00

CRADLE OF FILTH - Dusk...And Her Embrace (1996)
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Dieses Album ist für mich nach wie vor das beste der Englänger. Nie davor und nie danach haben sie eine solch dichte und faszinierende Horror-Atmosphäre hinbekommen. Dani Filth kreischt sich seine Seele heraus das es eine wahre Freude ist. Oft versteht man hier kein einziges Wort mehr. Mein Lieblingssong war immer "Red Roses For The Devils Whore" wobei alle Songs spitze sind und sich auch sehr gut zusammenfügen. Es war mein erstes Album der Band und hat mich damals zum absoluten Fan mutieren lassen. Shirts, Poster, Patches...von keiner anderen Band hatte ich jemals mehr Merchandise. Seither liebe ich alle Alben der Band. Zum Glück ist die Band nicht stehen geblieben und hat sich immer weiterentwickelt. Mal poppiger, mal mehr gothic, dann wieder rasend...aber immer "filthig". Und trotz der Klasse der neuren Alben. "Dusk...And Her Embrace" wird letzten Endes wohl auf ewig mein Liebling bleiben. Auch weil es mich wie wohl kaum ein Album wieder zurück in die 90er Jahre bringt. Da kommen Erinnerungen aus meiner Jugend hoch. Und anscheinend war ich nicht der einzige den diese Musik damals ergriffen hat. Mit dem damals von mir sehnsüchtigst erwarteten 1998er Nachfolger "Cruelty...And The Beast" stiegen C.O.F. nämlich dann zu Black-Metal-Superstars auf...und wurden seit jeher von vielen Black Metallern gehasst!
10/ 10 Punkte
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Sonntag 4. November 2012, 21:50

THE SECRET "Solve et Coagula"
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→ Kompromissloses Gemetzel in der Schnittmenge aus Black Metal, Crustcore, Sludge und Grindcore. Man nehme die corige Aggression von CONVERGEs "Jane Doe", mische es mit der simplizistisch schwarzen Herangehensweise von DARKTHRONEs "Under a Funeral Moon" sowie BEHERITs "Drawing Down the Moon" und würze es ein wenig mit NAPALM DEATHs "Scum" und AMEBIX' "Arise". Die größtenteils ein- bis zweiminütigen Stücke mögen dem einen oder anderen unterentwickelt erscheinen, bewirken aber im Zusammenspiel mit der angenehm kurzen Spielzeit den "Reign in Blood"-Effekt und werden auch von einigen fünfminütigen Sludge-Monstern à la GRIEF aufgelockert. Die Scheibe ist so ziemlich der destruktivste italienische Export seit Mussolini. Da ich CONVERGE bereits angesprochen habe, sollte die messerscharfe Produktion aus Kurt Ballous Aufnahmestudio nicht unerwähnt bleiben. Der Mann hat so langsam den Dreh mit den Knöpfchen raus.

Anhören: 1968


KONTINUUM "Earth Blood Magic"
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→ Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis SÓLSTAFIR Nachahmer inspirieren. Aber auch noch aus Island? Ist das nicht ein bisschen zu offensichtlich? Auch hier wird Psychedelic Rock mit schwarz-folkigen Elementen vermengt und der von SÓLSTAFIR viel zu oft missbrauchte Auftakt-Beat hat gleich im ersten Song einen Auftritt. Zugegeben, der Sänger klingt anders und es wird hier und da ein bisschen mehr gerifft als auf "Svartir Sandar" und auch mal ganz kurz der Black Metal ausgepackt, aber das Vorbild lässt sich zumeist heraushören. Das stört aber nicht weiter, da das hier der erste mir bekannte Klon der lässigen Isländer ist.

Anhören: Steinrunninn Skógur


NEUROSIS "Honor Found in Decay"
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→ Hmpf. Es ist... nett? Aber sämtliche Experimentierfreude wurde auf die Nebenprojekte der Band ausgelagert und zurück bleibt halt ein abgestandenes und wieder aufgewärmtes "A Sun That Never Sets". Man spürt keinerlei Ambitionen für Weiterentwicklung, obwohl die Band genau dafür bekannt ist. Seit ich das erste Mal "Through Silver in Blood" hörte, hat die Band mich mit jedem folgenden Album überrascht und überwältigt. Diesmal lösen sie bei mir mit diesem müden und biederen Altmänner-Sound nur ein gleichgültiges Schulterzucken aus. Besonders schade: 3 Songs ('Bleeding the Pigs', 'My Heart for Deliverance' und 'Casting of the Ages') recyceln das Hauptriff von 'A Season in the Sky'. Man könnte verzeihen, wenn Scott und Steve das Riff eines 8 Jahre alten Songs einmal wiederverwenden, weil sie als alternde Säcke sich nicht mehr an alles erinnern können. Aber fiel niemandem während der Aufnahme auf, dass drei (!) Songs das gleiche Riff immer und immer wieder verwenden? Jungs, beim nächsten Album bitte wieder mehr Kreativität (wie auf "The Eye of Every Storm"), mehr Riffs (wie auf "Times of Grace") und mehr Spielfreude (wie auf allen anderen Alben) und weniger hüftsteife Selbstparodie, mkay?! Mir ist zwar klar, dass ihr langsam alt werdet, aber ihr habt auch einen Ruf zu verlieren als eine der kreativsten und einflussreichsten Bands der letzten 20 Jahre.

Anhören: All Is Found... In Time


HAIL SPIRIT NOIR "Pneuma"
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→ Macht nach wie vor einen Heidenspaß. Wunderbar schräg. In Verbindung mit der Retro-Produktion und der Hammond-Orgel klingt der psychedelische Sound wie Black Metal made in 1969.

Anhören: Mountain of Horror


DODECAHEDRON "Dodecahedron"
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→ Fun, fun, fun für die ganze Familie! Außer vielleicht für Jhonny, dem es zu avantgardistisch und industriell sein dürfte.

Anhören: I, Chronocrator


THOSE POOR BASTARDS "Behold the Abyss"
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→ Mir fällt keine Beschreibung ein. Aber außer Azmo, Eike und mir interessiert sich eh keiner für diese Band, also was soll's. Ha, den Trick habe ich von Reverse Psychology Man!

Anhören: A Robe of Scarlet Thread


FOETUS "Deaf"
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→ Oh Jim, you so silly. Völlig beknacktes Gemisch aus Post-Punk, Industrial, No Wave, Disco, Noise Rock, ZAPPA, NEUBAUTEN, LAIBACH, COIL, CAPTAIN BEEFHEART sowie einer sehr betrunkenen Live-Performance von JOY DIVISION und THE STOOGES. Dieses Debüt von 1981 ist trockener als die Spätwerke dank unterproduziertem Bass und eher sparsamen Einsatz der Keyboards. Mr. Thirlwell auf einer sehr seltsamen Suche nach seinem Stil, aber bereits reifer (oder zumindest etwas weniger dadaistisch) als es die Herren Bargeld und Unruh um die Zeit waren. Die erste SWANS-EP, die ein Vierteljahr nach diesem Album erschien, ist aus demselben kreativen Sumpf der New Yorker Post-Punk/No Wave-Szene entstanden und man merkt das dem Sound der beiden Alben an. Das muss schon damals ein seltsames Szeneumfeld gewesen sein: Lauter arbeitslose, arme Künstler, die sich trotz allem Unmengen von Koks und Heroin leisten konnten, zu zwölft in verkommenen Kommunen hausten und Andy Warhol und Lou Reed huldigten (letzterer genoss damals noch einen guten Ruf als Experimentalkünstler und war noch kein dement brabbelnder Obdachloser mit einem Fetisch für Möbelstücke). Und so ganz nebenbei nahmen diese Hippie-Punks im Rausch ein paar der originellsten und interessantesten (wenn auch nicht immer besten) Werke der Rockgeschichte auf.

Anhören: Is That a Line


BLOOD RED SHOES "In Time to Voices"
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→ Eigentlich müsste ich noch die anderen beiden Alben anhören, aber nun bin ich erst einmal hieran hängen geblieben. Zudem muss ich die Scheibe ja zwecks 2012er Poll etwas genauer sezieren. Ihr zwingt mich also dazu! Extrem lässiges Teil. Und da Azmo meint, dass die beiden Vorgänger noch besser wären (und sowohl Musik-Sammler als auch RYM ihm recht geben), kann ich ja noch richtig Vorfreude aufbauen. So wie man mit der schlichter aussehenden besten Freundin seines Schwarms erst einige Monate vögelt, bevor man den nächsten Zug macht. Oje, Beziehungsberater sollte ich besser von meinen Berufswünschen streichen... Anyways, schöne Kontraste gibt es auf dem Album. Mein Anspieltipp da unten ist herrlich punkig und soll die Power der Band verdeutlichen, doch dann gibt es am anderen Ende des Spektrums Slip Into Blue, welches geradezu verdächtig nach den großartigen COCTEAU TWINS klingt. Garagenrock, Punk, Indie Pop und Shoegaze auf einem Album? Vorgetragen von einem superheißen Teilchen (und so einem kompetenten Schlagzeugerhoschi, aber wer interessiert sich schon für den...)? Top 20 anno 2012, hier kommt ein ganz heißer Kandidat. Obwohl sich zumindest an meinen Top 5 wohl nichts mehr ändern wird. Es sei denn NEUROSIS bringen noch ein richtiges Album raus, das nicht nur aus den B-Seiten der letzten 3 Aufnahmesitzungen besteht. Man wird ja wohl noch hoffen dürfen?

Anhören: Je Me Perds


MGŁA "With Hearts Toward None"
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→ Nach Jhonnys Verständnis wäre das hier also "richtiger" Black Metal ganz ohne "avantgardistische Spielereien" oder "Industrial-Elemente". Was auch immer er sich darunter vorstellen mag. Und trotzdem gefällt es mir ausgezeichnet. So was aber auch. Demnächst höre ich dann vielleicht noch so unavantgardistischen, unindustriellen Black Metal wie ISVIND oder alte DARKTHRONE oder TERATISM oder INQUISITION. Ach, halt, tue ich ja bereits. Tz, ich Dummerchen :narf:

Anhören: With Hearts Toward None VII


SIMEON SOUL CHARGER "Harmony Square"
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→ Ich fand Nils' Song in der YT-Battle sowie das Review sehr überzeugend. Altmodischer Psychedelic Folk Rock im Stil der späten 60er gewürzt mit ein bisschen zeitgenössischem Americana. JEFFERSON AIRPLANE, THE GRATEFUL DEAD, COMUS, BONNIE 'PRINCE' BILLY, THE ANGELS OF LIGHT, JETHRO TULL, 16 HORSEPOWER und ESPERS sind einige der Namen, die mir im Laufe des Album in den Sinn kommen. Bei so viel Namedropping brauche ich ja kaum zu erwähnen, dass das Album meinen Geschmack trifft, oder? Buy or die!

Anhören: Babylon Grove


ALL PIGS MUST DIE "God Is War"
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→ Man stelle sich Folgendes vor: Die CRO-MAGS, mittlere NEUROSIS, NAILS, DISCHARGE, NOOTHGRUSH und frühe BATHORY haben in einer ziemlich wüsten Orgie ein Kind gezeugt. Und es ist ein absolutes Monster geworden, welches eine blutige Spur der Zerstörung hinterlässt. Nach dieser Traumvorstellung noch eine philosophische Frage: Wenn Gott Krieg ist und Black Metal bekanntermaßen auch, sind dann Black Metal und Gott ein und dasselbe? :hmmm:

Anhören: God Is War


MOTORPSYCHO & STÅLE STORLØKKEN "The Death Defying Unicorn"
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→ Habe ich bereits erwähnt, dass ihr auf Sally hören sollt, was dieses Album anbelangt? Nein? Wirklich nicht? Okay, dann hört gefälligst auf Sally, was dieses Album hier anbelangt. So eine vor Spielfreude und Ideen berstende Prog-Rock-Platte hört man nicht alle Tage. Bei den meisten anderen Bands solltet ihr ihn und seine Euphorie natürlich besser ignorieren :P

Anhören: Into the Gyre


SWANS "The Seer"
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→ Nun, Sally, ich weiß ja mittlerweile, Du bist wegen der Eclipsed-Rezension sehr interessiert an dem Werk und hast ja selbst gesagt, dass Du nur darauf wartest, bis es billiger wird. Mein Tipp: Anstatt die Gefahr einer Enttäuschung einzugehen — denn bis zum Erbrechen ausgekostete Monotonie und Repetition sind typische Stilmittel der Band und das Teil geht nun einmal zwei Stunden, in denen (frei nach Jhonny) "nichts passiert" — besorge Dir vielleicht lieber irgendwo möglichst günstig den wesentlich leichter verdaulichen Vorgänger "My Father Will Guide Me Up a Rope to the Sky" und dann weißt Du auch, ob dieser Sound wirklich Deinem Gusto entspricht. Falls Du es noch nicht gelesen hast, mein Review zur "My Father" findest Du hier. Eins zu "The Seer" formiert sich hoffentlich gerade in meiner Großhirnrinde. Leider drückt sich diese gerade wegen des doofen Tumors und des resultierenden Hirnwasserstaus gegen meine Schädeldecke (hach, die paar Wochen ohne Kopfschmerzen waren schön), sodass die Worte nicht so einfach aus mir heraus sprudeln möchten, wie ich das gerne hätte; darum müssen diese kurzen Zeilen reichen ;)

Anhören: Avatar


STARKWEATHER/OVERMARS Split
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→ Genau genommen habe ich davon bisher nur die STARKWEATHER-Seite gehört. Nichts gegen die Froschfresser von OVERMARS, deren Album "Affliction, Endocrine... Vertigo" durchaus gelungenen Prog-Sludge à la INTRONAUT oder RORCAL bietet und auf dieser Split ausgehend von den Titeln offenbar seine Fortsetzung findet, aber in erster Linie gehe ich halt steil auf den oberkrassen Metalcore/Sludge/Crustcore/Mathcore/Doomcore/Progcore (?) der viel zu selten in Erscheinungen tretenden Philadelphier (denkt noch jemand an Frischkäse?), die immer mehr wie eine albtraumhafte Version von NEUROSIS klingen. Doch während die vergleichsweise populären kalifornischen Sludgies immer ruhiger und introspektiver werden, entwickeln sich STARKWEATHER in eine zunehmend technischere, strukturell verschlungene, abstraktere und vor allem brutalere Richtung. Völlig überrascht durfte ich feststellen, dass es von dieser Band sogar ein Review auf PM.de gibt, welches — ohne die Band eindeutig zu loben oder zu kritisieren — auf deren unnahbaren, kaum eingängigen und nonkonformen Sound eingeht. Jener findet sich auf der Split zu Genüge. Dagegen ist die rezensierte "Croatoan" eingängige Popmusik. Schade, dass es die beiden Titel der Split nicht auf CD gibt, die hätten sehr gut auf das letzte Album gepasst und scheinen aus der selben Aufnahmesession zu stammen.

Anhören: Armed Memory


P.S.: Hiermit entschuldige ich mich bei Jhonny und Sally dafür, dass ich ihre Namen für meine Beschreibungen in einem negativen Kontext missbraucht habe. Ich schulde euch beiden je ein Bier. Und zwar gutes Bier, nicht irgendein x-beliebiges Billiggesöff.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Sonntag 4. November 2012, 22:17

Jesus hat geschrieben:P.S.: Hiermit entschuldige ich mich bei Jhonny und Sally dafür, dass ich ihre Namen für meine Beschreibungen in einem negativen Kontext missbraucht habe. Ich schulde euch beiden je ein Bier. Und zwar gutes Bier, nicht irgendein x-beliebiges Billiggesöff.


So oft wie mein Name in der Aufzählung erwähnt wurde, würde ich auch 3 Biere nehmen ;-)
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