Eure letzten Live-Erlebnisse

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon salisbury » Montag 3. Dezember 2012, 17:30

Peter Kubaschk hat geschrieben:Habe JUNIUS noch nicht live gesehen, aber das ist auf Platte 1-A-Blautiermucke.


Ich kenn die. Sind/waren (keine Ahnung) auf dem selben Label wie JOYCE HOTEL und CASPIAN und THE OCEAN. Durchaus coole Musik. Aber live trennt sich eben die Spreu vom Weizen... ;-) .
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Southern Man » Donnerstag 6. Dezember 2012, 03:50

Ich komme gerade vom Molly Hatchet Konzert, hab mir ein Tegernseer Hell aufgenacht und schwelge noch in Begeisterung. Zum Glück haben sie den Schwerpunkt auf ganz alte Songs gelegt und für mich unverzichtbare Southern Rock Klassiker wie "Whiskey Man", Dreams I'll never see", "Flirtin' with Desaster", "Gator Countrey", "Beating The Odds" Fall Of the Peacemakers= und "Beating The Odds" usw. Dargeboten. Die deutsche Band The New Roses hizte ordentlich ein,
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Frozen » Samstag 8. Dezember 2012, 14:53

Ok, Runde 1 des Harten Weihnachtsfestes in Bern. "Metal Christmas Festival".

POWERWOLF lieferten das, was man erwarten konnte ob des tollen Liverufs. Ein starker Auftritt, der das Publikum toll anfeuerte. Tatsächlich hatte man nicht selten das Gefühl, dass viele nur für die Wölfe da waren. Die Stimmung war auch von allen Vorbands am besten.

EPICA hatten ein hartes Standing, weil viele diese Zeit nutzten zur Verpflegung (die im übrigen kalt war ^^). Wenn man sich umhörte, wurde auch klar, dass zwar enige Fans da waren, der Durchschnittsbesucher jedoch eher auf die kommenden Bands wartete. Kommt noch dazu, dass alles ausser dem Snaredrum zu leise war.

EDGUY legten den Fokus auf die neuen Songs, was, wie ich weiterhin sage, ein Fehler ist. Stimmung kam vor allem bei "Tears of a Mandrake" und "Babylon" auf. Ausserdem schien Tobi nicht wirklich textsicher - rettete sich jedoch über diese Ausfälle hinweg. Nevertheless: Kein Glanzstück.

MOTÖRHEAD muss ich kaum erklären. Lemmy ist das sprichwörtliche Unkraut, das nicht vergeht, und wurde entsprechend abgefeiert. Die Songauswahl war stark, aber die Lautstärke etwas gar hoch. Die sehr gut gefüllte Halle (Knapp 5000 Plätze gestuhlt, ich tippe dass ohne Stühle gestern auch annähernd soviele da waren) zollte dem Headliner ihren Tribut, keine Frage dass der Promoter mit dieser Band einen Volltreffer gelandet hat.

Zum Abschluss gab es SAXON, und wie ich fürchtete gingen nicht wenige nach Motörhead bereits wieder nach Hause. Die rund zwei drittel die geblieben sind, dürfen sich ins Fäustchen lachen, denn was die Sachsen zeigten, war ganz grosses Kino. Biff, sympathisch wie immer, nutzte die Breite der Bühne und Halle für seine Improvisationen, und fand den Draht zu den Fans mühelos, Doug Scarratt und vor allem Paul Quinn hauten in die Saiten wie junge Götter, vor allem die Soli waren Gänsehautmomente. Alle Klassiker waren vertreten, von "Crusader" über "Wheels of Steel" bis "Princess of the Night", letzteres als Abschluss setzte den Punkt hinter eine gigantische Show die ihren Weg in meine Bestenliste am Ende des Jahres finden wird. Für mich der wahre Headliner des Abends.

Ausserdem brachte Saxon noch etwas neues mit: Den Titeltrack zum kommenden Album "Sacrifice". Sehr schwer, Riffbetont und eingängig, härter als alles was auf der "Call to Arms" war, klang für mich eher wie etwas in Richtung "Wheels of Steel". Bei der "Call to Arms" war ich eher zurückhaltend (und bin es noch immer), aber hier ist wieder richtiger Heavy Metal Thunder drin, der Song verspricht einiges und das Album ist bereits ein sicherer Kaufkandidat.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Nils Macher » Sonntag 9. Dezember 2012, 01:43

Soeben der CRADLE-OF-FILTH-Tour in Bochum beigewohnt. Angekündigt waren gleich vier oder fünf Bands, eine Stunde nach Beginn waren GOD SEED aber schon mitten in ihrem Set. Naja, das, was ich mitbekommen habe, war nicht berauschend. Der Sound war selbst für Matrix-Verhältnisse übel, so dass man vornehmlich Drums und undefinierbares Saitenschneider-Geschepper auf den Ohren hatte

CRADLE OF FILTH hingegen waren von Anfang an eine wirkliche gute Live-Band. Ich bin nicht der größte Experte, was den Katalog angeht, aber die Songauswahl war ordentlich und der Frontzwerg macht einen guten Job.

Morgen gibt es in der Matrix dann wahrscheinlich ein zu 99% anderes Publikum wenn ATTIC und THE DEVIL'S BLOOD kommen :)
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 9. Dezember 2012, 10:24

Ich habe mir gestern mit 37 anderen Begeisterten die UK-Kiwis (1 Londoner, 3 Neuseeländer) I AM GIANT angesehen. Ganz hervorragender, energischer Alternative Rock mit Tiefgang und unglaublich sympathische Jungs. Hamburger sollten da heute hingehen. Lohnt sich.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 9. Dezember 2012, 11:06

Peter Kubaschk hat geschrieben:Ich habe mir gestern mit 37 anderen Begeisterten die UK-Kiwis (1 Londoner, 3 Neuseeländer) I AM GIANT angesehen. Ganz hervorragender, energischer Alternative Rock mit Tiefgang und unglaublich sympathische Jungs. Hamburger sollten da heute hingehen. Lohnt sich.


Danke für den Tipp.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon the seeker » Sonntag 9. Dezember 2012, 14:30

DEATH IN JUNE, Runes + Men Festival, Dresden
Genre: Neofolk
Douglas Pearce ist eine sehr seltsame Gestalt :grins: :dafuer: aber guter Unterhalter
Donnerschläge, Klampfe und die disko knapp 2h rauf und runter gespielt inkl. Zuschauerwünsche
ein übertrieben langes und damit nerviges Pianovorgeplänkel und der Tagesticketpreis sind da schnell vergessen
"rose clouds of santa claus und Frohe Weihnachten"
jawohl, Danke 8-)

vorher spielten u.a. Fire+Ice und :Of The Wand And The Moon:
richtig gut, v.a. erstere haben überzeugt, charismatisch, düster und schöne Gitarren
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Nils Macher » Montag 10. Dezember 2012, 01:09

ATTIC und THE DEVIL'S BLOOD luden in die Matrix. Nunja, alle waren da. Bis auf ATTIC. Eine Viertelstunde nach geplantem Beginn kam eine Durchsage, der Auftritt müsse aufgrund technischer Probleme entfallen. Ich war in erster Linie wegen denen da, aber zum Glück hatte ich ja nur die Fahrtkosten. TDB wollte ich auch gerne mal live sehen. Obwohl ich mit den spirituellen Inhalten der Band absolut nix anfangen kann (eher im Gegenteil), war das eines der intensivsten Club-Konzerte, das ich erlebt habe. Neben der reichlich vorhandenen Kompetenz an den Instrumenten verbreiten diese Typen eine sehr geniale Stimmung, die das gesamte Publikum in den Bann zieht. Davor muss ich den Hut ziehen, hätte ich so nicht erwartet. Wenn ich jetzt noch rausfinde, warum ATTIC nicht gespielt haben, bin ich zufrieden.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 10. Dezember 2012, 01:37

Nils Macher hat geschrieben:Neben der reichlich vorhandenen Kompetenz an den Instrumenten verbreiten diese Typen eine sehr geniale Stimmung, die das gesamte Publikum in den Bann zieht. Davor muss ich den Hut ziehen, hätte ich so nicht erwartet.

O_o
Ach? Die Kompetenz an den Instrumenten will ich nicht bestreiten, aber die beiden Auftritte, die ich von der Band gesehen habe, waren so dermaßen sterbenslangweilig, dass es sich kaum beschreiben lässt. War ich so zirka zwei bis drei Songs lang noch von der vermeintlich intensiven Ausstrahlung gebannt, fiel dieser Effekt spätestens ab dem vierten Song komplett weg, und es war nur noch öde, öde, öde... und das ging in beiden Fällen einem großen Teil des Publikums so. Speziell beim Rock Hard als Freitags-Headliner war es fast bizarr wie schnell man ein Amphitheater halb leer spielen kann.
alias Hugin der Rabe.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Nils Macher » Montag 10. Dezember 2012, 01:55

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:Neben der reichlich vorhandenen Kompetenz an den Instrumenten verbreiten diese Typen eine sehr geniale Stimmung, die das gesamte Publikum in den Bann zieht. Davor muss ich den Hut ziehen, hätte ich so nicht erwartet.

O_o
Ach? Die Kompetenz an den Instrumenten will ich nicht bestreiten, aber die beiden Auftritte, die ich von der Band gesehen habe, waren so dermaßen sterbenslangweilig, dass es sich kaum beschreiben lässt. War ich so zirka zwei bis drei Songs lang noch von der vermeintlich intensiven Ausstrahlung gebannt, fiel dieser Effekt spätestens ab dem vierten Song komplett weg, und es war nur noch öde, öde, öde... und das ging in beiden Fällen einem großen Teil des Publikums so. Speziell beim Rock Hard als Freitags-Headliner war es fast bizarr wie schnell man ein Amphitheater halb leer spielen kann.


Mag sein, dass das Open Air nicht funktioniert. Ich stand in der ersten Reihe, macht ggf. auch einen Unterschied. Ich bin jedenfalls sehr begeistert.
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