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von Jhonny » Donnerstag 6. Dezember 2012, 20:53
Jesus hat geschrieben:THOSE POOR BASTARDS 'He of Cloven Hoof' Jhonny hat geschrieben:ich weiß, dass du fast jede Band nach dem zweiten oder dritten Album doof findest
Bullshit hoch zehn.
zumindest erweckst du bei mir oft den Eindruck, dass es so wäre. Jesus hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:Warum soll ich nur die ersten Alben einer Band toll finden?
Es geht nicht um "eine Band", sondern um Bands, bei denen nach wenigen Alben die Luft raus ist. Was interessanterweise ein häufiges Phänomen beim Thrash Metal der 80er war. Es gibt da draußen auch reichlich Bands, die auch nach ihrem vierten, fünften oder zehnten Album immer besser werden.
Hmm, auch da... Overkill oder Megadeth waren auch danach noch stark. Testament auch. Kreator ja sowieso. Und Sodom. Ich mein: Klar, es wurde kein zweites "Kill 'Em All" oder "Bonded By Blood" mehr eingetrommelt. Aber darauf kommt es ja nicht an. Es gab (und gibt!) weiter starke Alben. Ähnlich wie im US-Metal auch. Da wird auch nix neues erfunden, aber das wollen die meisten Fans doch gar nich. Ich finde zumindest: Die meisten 80er-Thrash-Bands haben danach haufenweise hörenswerte Alben eingespielt. Dass das nicht alles Klassiker vom Schlag der ersten zwei, drei Alben sind ist klar. Aber damit sind sie noch lange nicht schlecht. Bei den meisten Bands bin ich froh, dass sie sich nicht nach den größten Meilensteinen aufgelöst haben.
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von Christian Schwarzer » Donnerstag 6. Dezember 2012, 21:16
Jesus hat geschrieben:Was wohl wiederum darauf zurückzuführen ist, dass es im eng gesteckten Rahmen des Genres wenig Platz für Weiterentwicklung gibt, ohne dabei seine Fans abzuschrecken. Wenn Oberflächlichkeiten wie "9 songs, 67 minutes, 246 riffs!" der Höhepunkt der Progression waren und die einst wütenden, vor Elan übersprudelnden Jugendlichen plötzlich erwachsen und langweilig wurden, dürfte der Tod des Genres um 1990 herum nicht weiter verwundern.
Seh ich auch so, gerade beim Thrash. Für mich stellt guter Thrash Metal in gewissem Sinne die maximale Häufung an Killerriffs dar. Die sind aber nun mal oft ziemlich simpel (Ausgebombt, irgendwer?  ), weswegen es nicht verwunderlich ist, dass letztendlich den meisten Bands irgendwann mal quasi die Puste ausgeht, wenn man sich weiter in dem eng gesteckten Rahmen halten will. Einige entwickeln sich dann auch zum positiven weiter (Kreator), andere können das, was sie schon immer gut machten einfach so gut, dass sie es auch weiter gut machen (Sodom z.B.). Natürlich war der Thrash Metal nicht "tot" (wie ich diese Floskel hasse), aber er hat sich in den 90ern doch spürbar gesund geschrumpft.
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von Jesus » Donnerstag 6. Dezember 2012, 21:17
Jhonny hat geschrieben:zumindest erweckst du bei mir oft den Eindruck, dass es so wäre.
Das liegt dann wohl daran, dass in diesem Moment Bands besprochen werden, auf die das auch zutrifft  Jhonny hat geschrieben:Hmm, auch da... Overkill oder Megadeth waren auch danach noch stark. Testament auch. Kreator ja sowieso. Und Sodom.
Alles Bands, die es sich aber mit ihren Fans in den 90ern verscherzt hatten. Overkill = Groove Metal zwischen "Horrorscope" und "Necroshine", Megadeth war Fahrstuhlmusik von "Youthanasia" bis zur Jahrtausendwende, Testament und Kreator haben sich beide an allen möglichen Stilen probiert mit eher fragwürdigen Resultaten. Gibt es für einen so traditionellen Metal-Fan wie Dich, der z.B. "Pleasure to Kill" oder "Practice What You Preach" schätzt, einen triftigen Grund, sich "Endorama" oder "Demonic" zu holen? Jhonny hat geschrieben:Ich mein: Klar, es wurde kein zweites "Kill 'Em All" oder "Bonded By Blood" mehr eingetrommelt. Aber darauf kommt es ja nicht an. Es gab (und gibt!) weiter starke Alben.
Ich habe nie bezweifelt, dass das nicht auch auf manche Bands zutrifft. In meiner Top 3 dieses Jahres landet die neue SWANS und das ist das vierzehnte (!) Album der Band. Ist zwar ein nichtmetallisches Beispiel, fiel mir jetzt aber spontan ein. Jhonny hat geschrieben:Ähnlich wie im US-Metal auch. Da wird auch nix neues erfunden, aber das wollen die meisten Fans doch gar nich.
Solange es gut ist und trotz eng gesetzter Stilgrenzen irgendwie frisch und aufregend bleibt, ist dagegen ja auch nichts einzusetzen. Jhonny hat geschrieben:Ich finde zumindest: Die meisten 80er-Thrash-Bands haben danach haufenweise hörenswerte Alben eingespielt.
"Danach" ist hier ein weit gefasster Begriff. Klar, "Violent Revolution", "Bloodletting" oder "Tempo of the Damned" sind gute Alben, aber zuvor kämpften sich so ziemlich alle Thrasher entweder durch Durststrecken oder waren aufgelöst.
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von firestarter » Donnerstag 6. Dezember 2012, 21:23
Christian Schwarzer hat geschrieben:Einige entwickeln sich dann auch zum positiven weiter (Kreator).
So? Hab ich wohl verpasst... 
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von Nils Macher » Donnerstag 6. Dezember 2012, 21:28
ARSTIDIR LIFSINS - "Jötunheima Dolgferð'"
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von Nils Macher » Donnerstag 6. Dezember 2012, 22:22
DEEP PURPLE - verschiedenes
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von Nils Macher » Donnerstag 6. Dezember 2012, 22:52
AVANTASIA - "The Metal Opera Part. II"
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von Jhonny » Donnerstag 6. Dezember 2012, 23:06
Jesus hat geschrieben:Alles Bands, die es sich aber mit ihren Fans in den 90ern verscherzt hatten. Overkill = Groove Metal zwischen "Horrorscope" und "Necroshine", Megadeth war Fahrstuhlmusik von "Youthanasia" bis zur Jahrtausendwende, Testament und Kreator haben sich beide an allen möglichen Stilen probiert mit eher fragwürdigen Resultaten. Gibt es für einen so traditionellen Metal-Fan wie Dich, der z.B. "Pleasure to Kill" oder "Practice What You Preach" schätzt, einen triftigen Grund, sich "Endorama" oder "Demonic" zu holen?
ich find solche Entwicklungen spannend. "Youthanasia" war tolle Fahrstuhlmusik ("Practice What You Preach" hab ich noch gar nicht  ) Jesus hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:Ich finde zumindest: Die meisten 80er-Thrash-Bands haben danach haufenweise hörenswerte Alben eingespielt.
"Danach" ist hier ein weit gefasster Begriff. Klar, "Violent Revolution", "Bloodletting" oder "Tempo of the Damned" sind gute Alben, aber zuvor kämpften sich so ziemlich alle Thrasher entweder durch Durststrecken oder waren aufgelöst.
die Durststrecken finde ich oft gerade spannend. Aber das ist sicher Geschmackssache. Die Auflösungen finde ich meist schade. @Topic: Alloy 20 - Veil Of Darkness
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von Jhonny » Donnerstag 6. Dezember 2012, 23:07
Nils Macher hat geschrieben:AVANTASIA - "The Metal Opera Part. II"
immer noch ein völlig überragendes Album! Kaum zu glauben, dass es das Niveau des Vorgängers halten kann (wo wir beim Thema wären  )
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von Nils Macher » Donnerstag 6. Dezember 2012, 23:09
Jhonny hat geschrieben:Nils Macher hat geschrieben:AVANTASIA - "The Metal Opera Part. II"
immer noch ein völlig überragendes Album! Kaum zu glauben, dass es das Niveau des Vorgängers halten kann (wo wir beim Thema wären  )
Hm, ich würde der zweiten Oper ne 9,5 verpassen und der ersten ne 10. Die erste hat ein paar richtige Melodic-Speed-Blaupausen, wohingegen der Pop- und Heavy-Rock-Faktor auf der zweiten schon zugenommen hat. Aber beide sind absolut großartig, gar keine Frage. Ich freue mich schon auf "The Mystery Of Time".
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