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von Havoc » Samstag 5. Juni 2010, 14:56
Holger Andrae hat geschrieben:Wenn man dabei war als das Debüt erschienen ist und sich an das Gefühl erinnert als man diese zum ersten Mal gehört hat, dann ist diese mal ganz einfach das beste moderne Progalbum. Punkt. Da stimmt einfach alles dran. Undes ist bei mir sogar noch gewachsen im Ansehen. Herrlcihes Teil und ohne Frage - und das ist jetzt mal tatsächlich ein Fakt - ein 10 Punkte Werk.
Ähnlich ging es mir als ich das IAW Advance tape zum ersten Mal im AUto gehört habe. Da habe ich mit einem Freund im Schneesturm im unbeheizten Auto gesessen und zwei Mal das Teil angehört und danach gab es Alkohol zum Aufwärmen.
Das erste Konzert in der Markthalle zu HH, wo auch Kollege Frank zugegen war, zählt nach wie vor zu meinen imaginären Top 10 Gigs.
Da kann man echt fast neidisch werden. Es ist sicherlich so, dass man zu einem Album wie "When Dream..." eine ganz andere Verbindung hat wenn man sich das Teil damals beim Release zugelegt hat. Zudem war das damals ja wirklich was ganz Neues. Oder wie viele solche Prog-Bands gab es da schon? Naja. Zu seinen Einstiegsalben hat man einfach immer eine besondere Beziehung. Bei mir waren das ja "Awake" und auch später "Octavarium". Wahrwscheinlich haben die beiden Alben auch deswegen einen solch hohen Stellenwert bei mir.
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von Havoc » Samstag 5. Juni 2010, 16:21
Holger Andrae hat geschrieben:Ab "Awake" - was habe ich mich damals durch die härteren Songs dieser Pantera goes kompliziert gequält. Bis heute ist es bei der Quälerei geblieben. Dieser unglaublich nervige Gitarrensound geht überhaupt nicht. Null Feeling.
Klar...jeder hat einen anderen Geschmack und so weiter und so fort. Trotzdem. Ich kann es kaum nachvollziehen warum einem gerade die "Awake" nicht gefallen kann. Nerviger Gitarrensound? Keine Ahnung was du damit meinst. Ich finde, dass bei diesem Album einfach alles zusammen passt. Man höre sich nur den Übergang von "The Mirror" zu "Lie" an. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann finde ich es wahrscheinlich sogar noch nen Tick besser als "Scenes...". Das liegt vor allem auch an der Gesangleistung von James. Hat er je geiler gesungen als auf "Awake"? Er hat irgendwie eine andere etwas härtere Stimmfärbung bei dem Album. Man kann es drehen und wenden wie man will. Für mich ist "Awake" eines der besten Metalalben aller Zeiten. Vielleicht sogar das beste überhaupt. Sobald ich Klänge dieses Albums höre geht mir das Herz auf. Es stellt einfach etwas Besonderes dar. Für mich jedenfalls. Viel mehr 10/10 geht nicht.
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von Pillamyd » Sonntag 6. Juni 2010, 20:57
Seit zwei drei Wochen höre ich ziemlich oft das Debüt Album. Was ein Teil. Steht gerade ziemlich weit oben bei meinen DT-Faves. Immer wenn ich daran denke, so eine Liste zu führen, fällt es mir unglaublich schwer (bis auf die letzten zwei Alben). Irgendwo habe ich gelesen dass Havoc die "Train Of Thought" als schwächstes Album der Discographie sieht. Finde ich nicht. Nach "Octaravium" war dies mein zweites Album von DT und schon damals haben mich diese langen Songs mit der ungewohnten härte (ich kannte ja nur die "Octavarium") so fasziniert, dass ich sie immer wieder gern höre. Dagegen finde ich die "Systematic Chaos" mit "Falling Into Infinity" unten auf meiner Liste der DT Alben.
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von Jhonny » Sonntag 6. Juni 2010, 21:22
Hui, mit Pillamyd habe ich da wohl einiges gemein - Train Of Thought war auch meine zweite DT (nach Images And Words) und ist mein heimlicher Liebling - nach Images And Words. Finde aber auch das Debüt, Octavarium, Awake und die neue Scheibe sehr geil. Kaum Zugang habe ich allerdings zu Six Degrees, und Falling Into Infinity und Systematic Chaos sind nicht gerade meine Favoriten. Ach ja, Scenes... gut, aber nicht so überragend wie viele sie finden.
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von Teichfrosch » Montag 7. Juni 2010, 15:08
Schön dass man sich noch uneins sein kann selbst wenn man die selbe Band toll findet  Für mich ist "Metropolis pt. 2" (diesen Namen bevorzuge ich doch deutlich gegenüber "Scenes...")das ganz klar beste Album der Band, eines der besten Konzeptalben aller Zeiten und innerhalb des gesamten "Progressive" Bereichs sicher unter den Top5. "Systematic Chaos" ist, inklusive des reichlich pseudophilosophischen Namens, das mit Abstand schwächste der Diskographie, ich kann da wirklich wenig finden was ich gut finde. Auch das einzige DT Album was ich höchstens 10 mal insgesamt gehört habe und trotzdem nicht im geringsten das Bedürfnis verspüre daran etwas zu ändern. Ansonsten kann ich kaum sagen was ich nicht gut finde, alle Alben haben ihren eigenen Charme und Stücke die ich garnicht leiden kann sind doch relativ selten, spontan fällt mir auch keins ein, was aber auch daran liegen könnte dass ich die Titel kaum kenne und immer nur komplette Alben höre. Wie man "6 Degrees" nicht mögen kann versteh ich allerdings nicht wirklich, allein schon das großartige "The Great Debate" ... für mich eins der besten DT Alben 
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von Havoc » Montag 7. Juni 2010, 21:35
Teichfrosch hat geschrieben:Wie man "6 Degrees" nicht mögen kann versteh ich allerdings nicht wirklich, allein schon das großartige "The Great Debate" ... für mich eins der besten DT Alben 
Verstehen kann ich das schon. Es ist wohl das schwierigste sperrigste Werk der Band. Aber aleine der 42 minütige Titeltrack hat so viele tolle Melodien und Momente! Finde das Album auch enorm unterschätzt. Deine Meinung zu "Systematic Chaos" teile ich allerdings nicht. Finde die bärenstark.
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von Teichfrosch » Donnerstag 10. Juni 2010, 19:09
Ne, der Sprecher is doof und zerstört die Atmosphäre total  Naja, es ist halt so: wenn ich weniger Musik hören würde oder allgemein DT weniger viel hören würde wäre die "Systematic Chaos" wohl immernoch eine meiner liebsten Scheiben, in anbetracht des gesamten Bandskataloges und anderer prog-metal Scheiben ist sie aber einfach... nicht so toll. In jedem Fall die schwächste von DT, das macht sie natürlich relativ zu anderen Formationen gesehen immernoch nicht schlecht 
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von enemy-of-reality » Freitag 11. Juni 2010, 20:24
IMO kommt SC immer viel zu schlecht weg. Die ist nicht nur enorm abwechslungsreich, sondern teils auch richtig schön hart. Und irgendwie mag ich den Sound der Scheibe. Die Platte ist (IMO) klar stärker als der (IMO und übrigens dereinst auch von mir) leicht überbewertete Nachfolger.
@Teichfrosch: Wie siehst du denn die Lyrics von BC&SL, speziell den von TCOT? Also ich bin ja nun eigentlich niemand, der den Lyrics viel Aufmerksamkeit widmet, aber der Text versaut sogar mir den Spass an der Musik.
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von Mr. Know-It-All » Samstag 12. Juni 2010, 00:06
enemy-of-reality hat geschrieben:IMO kommt SC immer viel zu schlecht weg. Die ist nicht nur enorm abwechslungsreich, sondern teils auch richtig schön hart. Und irgendwie mag ich den Sound der Scheibe. Die Platte ist (IMO) klar stärker als der (IMO und übrigens dereinst auch von mir) leicht überbewertete Nachfolger.
Ich verstehe auch nicht, warum die SC immer so weit unten landet. Für mich das beste Album.
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von Havoc » Samstag 12. Juni 2010, 14:12
enemy-of-reality hat geschrieben:IMO kommt SC immer viel zu schlecht weg. Die ist nicht nur enorm abwechslungsreich, sondern teils auch richtig schön hart. Und irgendwie mag ich den Sound der Scheibe.
Absolut. Ich mag den Sound auch sehr. Finde das Album auch unterschätzt und vielleicht sogar besser als "Black Clouds...".
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