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von Loenz » Sonntag 23. Dezember 2012, 13:51
Der Refrain von den Agent Fresco Jungs ist übrigens unfassbar A-HA mäßig. Großartige Melange aus Rock, Pop, leichtfüßigen und komplexen.
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Loenz
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von Oliver Passgang » Sonntag 23. Dezember 2012, 13:52
Loenz hat geschrieben:Der Refrain von den Agent Fresco Jungs ist übrigens unfassbar A-HA mäßig. Großartige Melange aus Rock, Pop, leichtfüßigen und komplexen.
Genau so sieht's aus. Die gesamte Platte ist absolut großartig!
Oh you ironic pop-rock fucks DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
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Oliver Passgang
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von Martin van der Laan » Sonntag 23. Dezember 2012, 14:48
Die 12 ist wohl SOEN mit "Cognitive"...
668 - Neighbor of the Beast
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von cgrage » Sonntag 23. Dezember 2012, 16:35
Martin van der Laan hat geschrieben:Die 12 ist wohl SOEN mit "Cognitive"...
Könnte passen. Wollte ich nämlich auch auf meinen Sampler legen.
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von Loenz » Sonntag 23. Dezember 2012, 23:51
Soen passt auch allerdings mit Savia.
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von Loenz » Sonntag 23. Dezember 2012, 23:53
Ich würde übrigens immer noch Peter tippen. Der hat auch Soen zum Beispiel dicke 9 Punnkte in seinem Review gegeben. Dieser ganze Alterna Prog würde auch zu seinen Australien Fetisch passen. Da sind ja einige Bands aus dieser Ecke am Start
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Loenz
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von Peter Kubaschk » Mittwoch 26. Dezember 2012, 10:19
Ja, ja, ich war's. Klar. Das ist natürlich 100% Kubi, womit er aber auch sicher 80% Hunter und 60% Oliver sein könnte. Anyway, ich gebe mal ein paar Tipps bzw. löse das ein oder andere auch direkt auf, denn das kennt nicht mal Thunderlaan. Loenz hat geschrieben:Mich hat dieser Tage auch ein Sampler erreicht. Diesen werde ich jetzt in der Folgezeit besprechen. Mal schauen was ich erraten kann und was nicht.
Song 01 (3:47)
Los geht es mit Death Metal/Core. Es rülpst mir direkt jemand ins Ohr die ersten 20 Sekunden um dann in einen Cleangesang Part überzugehen. Der dann wieder abgelöst wird von Gebrüll und Geschrei und heftigeren Gitarren und Drumparts. Durchaus modern und groovend holzt man sich durch den Song. An den Cleanen Stellen ist das Tempo etwas langsamer logischer Weiße. Halt diese Klar/Gebrüll Struktur. Ab und an gibt es kurze dissonante Stellen, so zum Beispiel ab 2:20, wo auch leichte Elektronische Loops verwendet werden. Insgesamt ein relativ typischer Song aus diesen Mischmasch Genres, hier eine Prise groovendes, dort ein wenig chaotisches, hier ein bisschen Klargesang und dort Gebrüll und Gegrunte. Das könnte jetzt aber auch zig Bands sein. Vielleicht hat ja jemand eine Ahnung. Ich erst mal nicht.
Äh, ja. Also als "typisch" würde ich da sehr wenig bezeichnen. Ein Alleinstellungsmerkmal beim Gesang zählst du nicht auf und die Slide-Gitarre und das Pferde-Gewieher lässt du auch raus. Sind natürlich Kanadier. Loenz hat geschrieben:Song 02 (4:05)
Und weiter geht es mit Breitwand Riffing. Fett und breitwandig röhren die Gitarren durch die Boxen und dazu scheint da eine Dame zu singen. In ziemlichen Brustton, durchaus tief für eine Frau mit einem durchaus mächtigen Organ. Am Anfang scheint die Dame Remind oder ähnliches öfter zu wiederholen. Dazu halt dieser satte und echt fette Gitarren Sound. Ziemlich heavy das ganze, relativ klassisch gehalten. Die alte röhrt aber auch ganz schön. Irgendwas mit 1000 Ruins singt sie dann in der Strophe.
Here I am and here I am staying...
Ab 2:15 kommt dann ein Part wo das Schlagzeug ein wenig dominanter wird und die Instrumentalfraktion mal kurz übernimmt und das gesamte sich dann abwechselnd, kurz danach setzt die Sängerin wieder ein und es gibt Unterstützung im Hintergrund durch einen Kerl! Der ist aber schon in den Hintergrund gemixt, klar im Vordergrund ist die Dame. Geht ganz gut nach vorne der Track, aber jetzt auch nicht zu 100% mein Beuteschema. Wieder keine Ahnung was das ist. Eventuell sowas wie Huntress? Die haben doch ne so röhrende Frontdame, oder?
Als das Album erschien, war die HUNTRESS-Lady noch High-Society-DJane in New York. Sehr wandelbare Norweger von deren dritten Album der Song stammt. Sally liebt die Band und sollte das eigentlich auflösen können. Loenz hat geschrieben:03 (3:57)
Das klingt sowas von nach Eatliz, Stolen Babies, Skin Diary und Co. Und ich bin mir sowas von sicher das irgendwoher zu kennen, aber ich komm genau null drauf wer das gerade ist. Leicht chaotischer Pop Metal. Eine Frontdame singt, haucht lasziv ins Mikro, dann mal wieder kraftvoll, dann wieder gefühlvoll. Dazu garniert man das ganze mit einer Menge Pop Appeal und das ganze bleibt auch direkt im Ohr hängen, um dann aber direkt durch kurze chaotische Breaks aufgelockert zu werden. Wirklich sehr cool, von der Sangesweise kommt mir auch ein wenig Charming Hostess in den Sinn. Aber wer außer Jesus und mir hört diesen Kack hier. Jesus hatte ich auch schon als Wichtel. Vielleicht noch so jemand wie Oliver oder der Frosch. Das ist auf jeden Fall sehr cool. Ich würde vom Songtitel einfach mal auf etwas wie District tippen. Das kommt nämlich oftmals vor. Bisher der klar beste Song! Und ich bin gespannt auf die Auflösung.
Das sind - im Gegensatz zu allen anderen Bands, wo das hier vermutet wird - Australier, die es progressiv im Sinne von DILLINGER ESCAPE PLAN und Jazz und Co. mögen, dabei aber insgesamt (meist) etwas verhaltener zu Werke gehen. Die Band heißt A LONELY CROWD und das Album "User Hostile", Rezi kommt demnächst.
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Peter Kubaschk
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von Peter Kubaschk » Mittwoch 26. Dezember 2012, 10:27
Loenz hat geschrieben:Weiter gehts....
04 (6:30)
Das klingt wieder anders. Klassischer, aber ohne angestaubt zu wirken, wieder haucht jemand ins Mikro. Awhhh Awhhh macht es am Anfang und der Song fängt einigermaßen ruhig an, ahhh jetzt fängt die Sängerin richtig an zu singen und die klingt verdammt cool. Ziemlich cooler Anfang, ruhige klare Gitarre, dazu irgendwelche sanften Keytupfer im Hintergrund. Wechsel beim Gesang zwischen Gehauche und kraftvollen. Macht mich irgendwie ziemlich an. Das ist jetzt eher so in die Rock Richtung. Ich würde gerne mit Songfetzen aushelfen. Aber ich bin so madig schlecht im Textraushören. Der Song gefällt mir aber auch. In der Strophe ist er eher im mittleren tempo gehalten und im Refrain geht er dann heftiger ab und bricht aus, ebenso der Gesang. Ziemlich simpel strukturiert aber durchaus effektiv in seiner Wirkung. Auch hier kaum eine Ahnung was oder wer das sein könnte... Ist aber cool und verdammt catchy.
Ein Geheimtipp in Sachen Alternative Rock mit Frauengesang aus den Mitt-Neunzigern. So etwas wie die dreckige kleine Schwester von GARBAGE. Die Sängerin kann man auch sehr anstrengend finden, aber ich wusste, dass du auf den Gesang eher mal stehst. Ich bin nicht sicher, ob das hier jemand kennt, aber ihr könnt ja mal nachbohren. Loenz hat geschrieben:05 (6:40)
Die ersten 20 Sekunden, fangen an wie ein Sonnenaufgang in einem Märchen. Keyboard Töne, dazu würde nur das Vogelzwitschern fehlen.*g* Ah ab Sekunde kommt so eine völlig klare Stimme von einer Frau, die sehr kräftig klingt aber klar. Ziemlich cool die Stimme. Das ganze ist absolut minimalistisch gehalten, getragen von Keyboard und leichten Schlagzeug. Ah jetzt kommt noch mehr Elektro dazu, Samples und Loops ab 2:10 ungefähr.
Toy got hooked on something strong... two toys surprise he been filled with lies... etc meine ich da heraus zu hören.
Das ganze ist in der Regel wirklich sehr ruhig und getragen von dieser ruhigen, kraftvollen klaren Frauen Stimme. Von der Stimmung geht das ein wenig in die Richtung von Dead Can Dance und ähnlichen.
Es kommt auch öfters To the Bottom of Sea vor und auch desöfteren die Verwendung eines Fishs.
Dieses Bottom of the Sea dann wieder in Verwendung mit den Gesample und Geloope. Dazu mischen sich dann auch mehrere Stimme die im Hintergrund agieren. Und dann ist der Song auch schon zu Ende. Auch hier null ahnung was oder wer das ist... Eher so ein wenig in die Electro Richtung gehend.
Ja, das ist düster elektronischer Pop und damit eigentlich gar nicht meine Baustelle. Habe ich vor über einer Dekade(!) hier mal rezensiert. Gäste von Bands wie ULVER oder MAYHEM könnten diese Norweger aber sogar für den Raben interessant machen. Loenz hat geschrieben:06 (4:51)
Kommen wir nun wieder zu etwas komplett anderen. Fast schon poppig mutet der Anfang an, ein Klavier/Keyboard steht direkt am Anfang des Songs. Dazu Klargesang des Sängers, fast schon Dredgig wirkt das ganze. Ziemlich geil und der Sänger ist Macht! Geil wie er die Harmonien hält und das ganze gefühlvoll, sanft und kraftvoll rüber bringt. Das ist verdammt catchy und geil. Das könnte einer dieser ganzen Australo Alternaprog Bands sein. Die haben auch immer diese wahnsinnig guten Sänger, die das können, dazu sind die in der Regel auch immer sehr eingängig und catchy, allerdings ohne schmierig zu wirken. Das ist richtig geil. Song Aufbau, das leichte An und Abschwellen. Die Steigerungen, die Harmonien. Das gefällt mir excellent.
Im Refrain singt er sowas wie We Are, We Are und den Rest kann ich leider nicht raus hören. Das We Are, We Are wird aber im Refrain dauernd wiederholt.
Das hat Oliver ja ziemlich locker und sehr richtig gelöst. AGENT FRESCO mit 'Eyes Of A Cloud Catcher'. Das sind übrigens Isländer. Ich habe die CD hier seit Monaten liegen, höre sie immer wieder und kann einfach nichts dazu schreiben. Der Song ist auch nicht repräsentativ, aber das ist schon ein Loenz-Album.
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Peter Kubaschk
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von salisbury » Mittwoch 26. Dezember 2012, 10:35
Könnte Songs 2 was von MADDER MORTEM sein?
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von Peter Kubaschk » Mittwoch 26. Dezember 2012, 10:37
Loenz hat geschrieben:07 (4:53)
Und weiter geht es mit einem gefühlvollen Sänger und scheinbar eine ähnliche Richtung wie Song 6. Ruhiger verhaltener Beginn, die Gitarren klar gespielt, wieder ein sanft perlendes Keyboard, und leichter Schlagzeug Einsatz. Der Sänger hat hier etwas Schmelz in der Stimme und wirkt nicht ganz so kantig, wie sein Vorgänger. Aber auch hier guter Sänger, Gefühl und Kraft strahlt auch er aus.
A Million Miles in Solitude. Plesantly Arresing forawhile on a Pavement singt er am Anfang oder so ähnlich
Öfters kommt auch das Wort Miracle vor. Auch hier wieder das ist unverschämt catchy. Geht direkt ins Ohr und hat einen Ohrwurm Refrain. Wieder dieses An und Abschwellen. Beide Bands waren jetzt wirklich feine Songwriter. Das geht wie gesagt in eine ähnliche Richtung wie der vorherige Song. Vielleicht nicht mit dem ganz gleichen Drive. Und noch etwas mehr mit Laut/Leise Rhythmik arbeitend. Auch hier toller Song.
Stimmt, toller Song. Das ist eine niederländische Art/Prog Band, die mit ihrem Debüt ein ganz wundervolles Album veröffentlicht hat, das nur knapp meine Top20 verpasst. Auch hier könnte Sally lösen, hat er doch die Rezi dazu geschrieben. Loenz hat geschrieben:08 (6:36)
Jetzt kommt hier scheinbar wieder etwas anderes. Leicht melacholisch wirkt der Anfang, dunkler auch von der Instrumentierung her. Aber wieder scheinbar in diese Alterna Richtung, der Sänger klingt als wenn er leicht gegen einen Elektronischen Schleier singt, zumindest am Anfang. Wieder ein relativ ruhiger Beginn.
Ab 1:35 dann folgende Fetzen A Fire is Born it blinds the Eyes ...
Das ist jetzt wie gesagt schon anders. Nicht so wirklich Alterna mäßig wie die letzten beiden Male, aber auch nicht wirklich metallisch. Wie ein melancholischer Rock Track, eventuell ein wenig in diese Katatonie Richtung etc. Der Sänger klingt wie gesagt auch dunkler, die gesamte Stimmung ist düsterer. Das mit dem A Fire is born it blinds the Eyes kommt öfters vor. Auch hier wieder ein guter klarer Sänger. Auch hier gutes Wechselspiel zwischen den Songteilen. Auch hier kann man nur von einem wirklich guten und interessanten Song sprechen. Der Ersteller des Samplers mag das scheinbar, wenn das Songwriting schlüssig und nachvollziehbar erscheint.
Hmm, also etwas ganz anderes als die Band zuvor ist das eigentlich nicht. Ich finde eher, dass die beiden Bands wie Geschwister wirken. Das hier sind Finnen, die wir ebenfalls dieses Jahr im Soundcheck hatten. Typische Musik, die Sally (Review!), Hunter und ich geil finden, während der Rabe von seiner Stange fällt vor Langeweile. Loenz hat geschrieben:09) (4:47)
Und weiter gehts mit diesem Schema. Mittlerweile hab ich das Gefühl, das ich die Ersteller auf 3 Personen einschleißen kann. Die erscheinen mir bei diesen Songs logisch. Dazu aber am Ende mehr. Wieder etwas in diese Alterna Richtung. Wieder ein gefühlvoller und guter Sänger. Ich schwör wenn ich die ganze Bandnamen lese, wird mir alles wie Schuppen von den Augen fallen, weil mir einiges doch extrem bekannt vorkommt. Auch hier wieder ein schöner Song, im mittleren Tempo getragen, hier erinnert mich das wieder extrem an Dredg. Aber der Sänger passt nicht ganz, aber die Instrumentierung ist halt ähnlich. Erinnert so ein wenig an Matrohska und Co. Das ist auch wieder super!
Am Ende meine ich ähnliches wie So dont even ... without me ... I Hold you here till i See Fire is burning on Islands zu hören... Aber wie gesagt ich bin unsagbar Schwach Textfragmente rauszuhören.
Ja, der DREDG-Vergleich ist nicht falsch, gerade bei den Gitarren. Habe ich im Review auch gezogen. Ein 2010er-Album, das leider komplett untergegangen, was wahrscheinlich auch daran lag, dass unser Julian mit unverschämten 3 oder 4 Punkten dem Album eine ordentliche Platzierung versaut hat. Da könnten ein paar Soundchecker draufkommen.
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Peter Kubaschk
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