(Ich habe übrigens nicht nachgesehen, wer noch fehlt als Ersteller, da ich es auch nicht schaffte, die Threads alle zu lesen. Mal sehen, ob ich das mal nachholen kann.)
1. – 4:47
Ui, Death Metal. Rööööhr, hämmer hämmer… Kann es jetzt mal losgehen? Ah ja, jetzt. Heftig galoppiert die Rhythmusfraktion durch die Heide, während vorne einer wenig verständlich rumgrölt. Dann Blast Beats. Und ein unverhofftes Break zu einem coolen Part mit Keys und klar akzentuierten Gitarren. Hm, sehr vertrackt das Ganze. Und dann hoppeln wir weiter! Von wegen, ein neuer Rhythmus. Das ist gar nicht schlecht, nur der Sänger könnte etwas verständlicher singen. Das ist für mich wie NILE, die finde ich instrumental auch toll, aber der Gesang macht es mir schwer. Das hier ist aber wirklich ziemlich gut. Nur erwartet nicht, dass ich hier irgendwas erkenne. Sagte ich schon, dass es gut ist? Den technischen DM dieser Jungs finde ich schon nicht übel. Ach ja, und der „Bergkönig“ wird auch noch verwurstet.
2. – 4:48
Oh, Kontrast. Alternative? Ja, klarer Sänger in einem getragenen Song, mit einer klaren, zurückhaltenden Gitarre. Im Vordergrund steht klar der Sänger, der gelegentlich schon fast fröhlich über die Grundmelancholie singt. Das ist nett, wenn es mich auch nicht völlig umhaut. Das liegt aber wohl vor allem daran, dass der Song recht lang ist. „You are shooting stars from the bottom of your heart“ oder so. Ja, nett, kann man hören. Der Chor wäscht mit mehrmaligem Hören, aber komplette Begeisterung will sich nicht einstellen.
3. – 4:28
Nochmal Alternative? Klare Gitarre. Das klingt irgendwie australisch, das kann aber daran liegen, dass ich in letzter Zeit viel davon gehört habe. Oh, dann wird es heftig und der Sänger kann auch shouten! Die Gitarren schrubben dabei mehr, als dass sie ein echtes hörbares Riff spielen, ein guter Kontrast zu den klaren Noten in den Versen. Der Song kommt mir total bekannt vor. Und gefällt mir saugut. Das Zusammenspiel aus den alternativen Parts mit Deathigem funktioniert prächtig. Ich würde mich nicht wundern, wenn ich das im Regal stehen hätte, aber ich komme nicht drauf, was das ist. Das kennt ihr sicher alle.
4. – 4:27
Das Ganze beginnt mit einem Basslauf und auffallenden Gitarrentönen, schon fast leicht dissonant. Auf jeden Fall abgehoben. Das bleibt wohl instrumental. Der auffällige Basslauf bleibt erhalten, die Gitarre hat klar das Kommando. Progressiver Instru-Ternative, würde ich sagen. Klingt cool, aber für Instrumentalmucke muss ich in Stimmung sein. Und das bin ich selten, deswegen habe ich so wenig davon. Und deswegen erkenn ich das hier auch kein bisschen.
5. – 3:17
Jetzt gibt es was auf’s Auge, corig und geschoutet. Nett, und im Refrain sogar fast verständlich „I'm sick and tired of your sleazy…“ und „When god was sleeping“. Alternacore der fetten Sorte, das gefällt mir gut, und ist zu Ende bevor es nerven könnte.
6. – 6:37
Wieder klare Gitarren. Hier ist jedenfalls mal kein Vollblutmetaller der Zusammensteller gewesen. Langes Vorspiel oder wieder instrumental? Ja, wieder ohne Sänger. Das hier klingt etwas besser als der vorherige Instrumentaltrack, er fließt mehr, ist homogener. Muss sich allerdings auch über sechs Minuten halten, und daran krankt es dann ein wenig. Das Problem habe ich immer wieder auch mit einigen anderen Alben, SLEEPMAKESWAVES oder SOLKYRI, zum Beispiel. Erkennen tu ich das nicht, ist aber ganz gut.
Bislang klingt das wie ein Kubi-Sampler…
7. – 4:18
Mein Wichtler hat ein Faible für Alternative. Das steht fest. Und zwar von einer Sorte, die ich auch gerne mag. Sehr schön, aber das könnte auch teuer werden. Dieser Dong fängt klar und rihug an, aber dann kommt ein ziemlich cooles Riff, bevor das Liedchen den Beginn wieder aufgreift. Dann kommt ein Shouter mit Frickelgitarre im Hintergrund. Und dann gibt es auf die 12. Was ist das denn? Offensichtlich können die nicht schwimmen, aber muss man da gleich so schreien? Das Solo ist gut und kurz, dann wird wieder in die Kerbe gehauen! Das ist Prog-Core, in vier Minuten ein halbes Dutzend gravierender Breaks. Cool, gefällt mir gut.
8. – 5:13
Piano, huch. Dann eine bluesige Gitarre. Das ist ruhiger Bluesrock mit souliger Atmosphäre irgendwo zwischen Beat Club und Hotelbar. Toll gemacht und mit gutem Sänger, groovy, man kann gar nicht nicht mitnicken. Bläser gibt es auch noch. Klar, passieren tut da nicht mehr viel, aber das braucht der Song auch gar nicht. Das ist einfach schön und überzeugend, wenn es auch eigentlich nicht so ganz in mein Beuteschema passen will. „I know that my heart’s been here before“. Ja, sehr schön.
9. – 5:46
Jetzt aber Stromgitarre. Midtempo und etwas frickelig. Klarer Sänger, der aber die Worte sehr seltsam akzentuiert. Das ist heftiger, aber immer noch alternativ, nur in der Mitte gibt es einen seltsamen Mittelteil. Er sing „I bleed on the inside for you“. Sehr abwechslungsreich, manchmal passt das besser, der ruhige spätere Teil dagegen nimmt dem Song Drive. Trotzdem gut.
10. – 3:52
Metal! Los! Schrumm…. Schrumm… tacka-tack-tack-tack-tack, tacka-tack-tack-tack-tack, jepp. Und dann ein tiefes „uugh“. Gebt’s mir dreckig. Death Metal mit tiefem Sänger. Bis auf „yeah yeah yeah“ verstehe ich nix. Der Song ist langsam, die Gitarre im Vers meist auf einem Ton. Klingt ganz gut, wird aber sicher nicht mein Lieblingslied. Zum Ende hin wird noch etwas Fahr aufgenommen und gefühle 120mal „kill“ und „yeah“ gesungen. Ganz okay.
11. – 3:54
Wieder ruhiger. Eine verzerrte Gitarre und dann setzt der Rest der Band ein und gibt es Song Volumen. „My pockets full of gold“. Schöner Song, der im Vers tolle ruhige Passagen hat, aber im Chor dann doch Metal ist. Die Musiker scheinen schon ein paar Tage Musik zu machen, das klingt alles reif und erfahren. Der Sänger ist kraftvoll, gelegentlich an der Grenze zu shouts. „bound and weakened“ oder so. Ja, durchaus gut hörbar, die Jungs.
12. – 4:54
Corig, heftiger. Stakkato-artige Gitarren, Hoppeldrums, und ein variabler Sänger (oder sind das zwei?). So was mag ich auch, auch wenn ich hier mal grad gar nix verstehe. Normalerweise ist das für mich ein Negativum, aber die Jungs gehen noch. Auf jeden Fall haben die mal viel zu erzählen. Klingen wie eine weniger wilde Version von THE FALL OF TROY. Schön. Auch wenn das Ende etwas merkwürdig ist mit Drumcomputer und sphärischen Klängen.
13. – 7:16
Der Chor fängt an und wird lauter über einer simplen Gitarre, aber völlig unverständlich. Ist wohl ein Kneipenchor. Ist wieder Alternacore, denke ich, aber wieder sehr abwechslungsreich. Der Sänger ist gut, aber irgendwie typisch Alternative (das ist nicht negativ). Der Chor kehrt auch noch zurück, während der Song sonst ziemlich cool ist, zügig unterwegs ist, der Sänger auch viel Bedeutsames zu sagen hat. Einzig der Kneipenchor ist zu häufig zu hören.
14. – 6:57
Zum Abschluss nochmal Extreme Metal. Death/Thrash der schnelleren Art. Irgendwie typisch und macht bei mir so gar nicht „klick“. Ganz gut, aber auch ein wenig generisch. Muss man aber sicher noch öfter hören, das mache ich aber erst, wenn ich das Album eventuell habe. „There is no god“ wird gesungen. Dann gibt es noch einen ruhigen Mittelteil, der weder nach Death noch nach Thrash klingt und in einen Midtempo-Part mündet.
Das hätte teilweise ein Kubi-Sampler gewesen sein können, aber einiges passt dann doch nicht so. Ich bin überfragt...



