WW 2012: No Colour At All

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Re: WW 2012: No Colour At All

Beitragvon Loenz » Sonntag 20. Januar 2013, 21:42

8 sind die absolut tollen Jazz Rockpopper von The Reign of Kindo

https://www.youtube.com/watch?v=018rU6mFiAE
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Re: WW 2012: No Colour At All

Beitragvon frankjaeger » Sonntag 20. Januar 2013, 23:06

jau.
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Re: WW 2012: No Colour At All

Beitragvon Oliver Passgang » Donnerstag 31. Januar 2013, 20:49

Dann will ich nun mal helfen.

Den Sampler habe ich übrigens ganz bewusst so alternativemäßig gestaltet, weil ich mir dachte, dass selbst du als großer Freund des Genres sicher das eine oder andere noch nicht kennst. Und zudem bin ich nicht so der Folter-Typ. ;-)

frankjaeger hat geschrieben:1. – 4:47
Ui, Death Metal. Rööööhr, hämmer hämmer… Kann es jetzt mal losgehen? Ah ja, jetzt. Heftig galoppiert die Rhythmusfraktion durch die Heide, während vorne einer wenig verständlich rumgrölt. Dann Blast Beats. Und ein unverhofftes Break zu einem coolen Part mit Keys und klar akzentuierten Gitarren. Hm, sehr vertrackt das Ganze. Und dann hoppeln wir weiter! Von wegen, ein neuer Rhythmus. Das ist gar nicht schlecht, nur der Sänger könnte etwas verständlicher singen. Das ist für mich wie NILE, die finde ich instrumental auch toll, aber der Gesang macht es mir schwer. Das hier ist aber wirklich ziemlich gut. Nur erwartet nicht, dass ich hier irgendwas erkenne. Sagte ich schon, dass es gut ist? Den technischen DM dieser Jungs finde ich schon nicht übel. Ach ja, und der „Bergkönig“ wird auch noch verwurstet.


Technischer Death Metal? Das hört die Band sicher gerne. :grins: Eigentlich eine der (wenn nicht sogar die) besten deutschen Metalcoretruppen, die auf diesem Album allerdings ein wenig experimentiert hat. Und wer den Song schon mal gehört hat, wird sich auch an den Hügelkaiser erinnern. ;-)


frankjaeger hat geschrieben:2. – 4:48
Oh, Kontrast. Alternative? Ja, klarer Sänger in einem getragenen Song, mit einer klaren, zurückhaltenden Gitarre. Im Vordergrund steht klar der Sänger, der gelegentlich schon fast fröhlich über die Grundmelancholie singt. Das ist nett, wenn es mich auch nicht völlig umhaut. Das liegt aber wohl vor allem daran, dass der Song recht lang ist. „You are shooting stars from the bottom of your heart“ oder so. Ja, nett, kann man hören. Der Chor wäscht mit mehrmaligem Hören, aber komplette Begeisterung will sich nicht einstellen.


Hat Loenz bereits richtig gelöst: DEFTONES - 'Beauty School'. Tolle Band mit absolut eigenständigem Sound. Ich mag das ganze "Diamond Eyes"-Album, mein Erstkontakt, einfach wahnsinnig gerne!


frankjaeger hat geschrieben:3. – 4:28
Nochmal Alternative? Klare Gitarre. Das klingt irgendwie australisch, das kann aber daran liegen, dass ich in letzter Zeit viel davon gehört habe. Oh, dann wird es heftig und der Sänger kann auch shouten! Die Gitarren schrubben dabei mehr, als dass sie ein echtes hörbares Riff spielen, ein guter Kontrast zu den klaren Noten in den Versen. Der Song kommt mir total bekannt vor. Und gefällt mir saugut. Das Zusammenspiel aus den alternativen Parts mit Deathigem funktioniert prächtig. Ich würde mich nicht wundern, wenn ich das im Regal stehen hätte, aber ich komme nicht drauf, was das ist. Das kennt ihr sicher alle.


Schön, dass dir der Song gefällt? Aber australisch? Haha, viel weiter könntest du kaum weg sein. In jeder Hinsicht. Hier haben wir es nämlich mit einer "Horde von schemenhaften Seelen" aus Skandinavien zu tun. Die Band war bei meiner Live-Top-Liste 2012 ganz, ganz weit oben. ;-)


frankjaeger hat geschrieben:4. – 4:27
Das Ganze beginnt mit einem Basslauf und auffallenden Gitarrentönen, schon fast leicht dissonant. Auf jeden Fall abgehoben. Das bleibt wohl instrumental. Der auffällige Basslauf bleibt erhalten, die Gitarre hat klar das Kommando. Progressiver Instru-Ternative, würde ich sagen. Klingt cool, aber für Instrumentalmucke muss ich in Stimmung sein. Und das bin ich selten, deswegen habe ich so wenig davon. Und deswegen erkenn ich das hier auch kein bisschen.


Sally feiert's ab und darf lösen. :)


frankjaeger hat geschrieben:5. – 3:17
Jetzt gibt es was auf’s Auge, corig und geschoutet. Nett, und im Refrain sogar fast verständlich „I'm sick and tired of your sleazy…“ und „When god was sleeping“. Alternacore der fetten Sorte, das gefällt mir gut, und ist zu Ende bevor es nerven könnte.


Alternacore trifft die Sache hier sehr gut. Auch den Songtitel hast du bereits genannt. ;-) Sind Deutsche. Ich hätte niemals gedacht, dass mich solche Musik auf Albumlänge fesseln könnte, aber die Band hat mich da doch wirklich eines besseren belehrt. Ganz stark.


frankjaeger hat geschrieben:6. – 6:37
Wieder klare Gitarren. Hier ist jedenfalls mal kein Vollblutmetaller der Zusammensteller gewesen. Langes Vorspiel oder wieder instrumental? Ja, wieder ohne Sänger. Das hier klingt etwas besser als der vorherige Instrumentaltrack, er fließt mehr, ist homogener. Muss sich allerdings auch über sechs Minuten halten, und daran krankt es dann ein wenig. Das Problem habe ich immer wieder auch mit einigen anderen Alben, SLEEPMAKESWAVES oder SOLKYRI, zum Beispiel. Erkennen tu ich das nicht, ist aber ganz gut.


Die Band habe ich bis jetzt auf jeden Sampler gepackt. :grins: Und den Song hier sicher auch schon zum dritten Mal. Von daher darf einer meiner letzten Opfer hier zur Hilfe eilen.


frankjaeger hat geschrieben:7. – 4:18
Mein Wichtler hat ein Faible für Alternative. Das steht fest. Und zwar von einer Sorte, die ich auch gerne mag. Sehr schön, aber das könnte auch teuer werden. Dieser Dong fängt klar und rihug an, aber dann kommt ein ziemlich cooles Riff, bevor das Liedchen den Beginn wieder aufgreift. Dann kommt ein Shouter mit Frickelgitarre im Hintergrund. Und dann gibt es auf die 12. Was ist das denn? Offensichtlich können die nicht schwimmen, aber muss man da gleich so schreien? Das Solo ist gut und kurz, dann wird wieder in die Kerbe gehauen! Das ist Prog-Core, in vier Minuten ein halbes Dutzend gravierender Breaks. Cool, gefällt mir gut.


Wow. Wir haben es hier mit einem meiner absoluten Lieblingssongs zu tun und deine Beschreibung passt wie Arsch auf Eimer, allerdings hätte ich die ohne das Wissen, welcher Song das ist, nie mit diesem Song in Verbindung gebracht. Junge, amerikanische Metalcoreburschen, die die Konkurrenz derzeit ziemlich blass aussehen lassen.


frankjaeger hat geschrieben:8. – 5:13
Piano, huch. Dann eine bluesige Gitarre. Das ist ruhiger Bluesrock mit souliger Atmosphäre irgendwo zwischen Beat Club und Hotelbar. Toll gemacht und mit gutem Sänger, groovy, man kann gar nicht nicht mitnicken. Bläser gibt es auch noch. Klar, passieren tut da nicht mehr viel, aber das braucht der Song auch gar nicht. Das ist einfach schön und überzeugend, wenn es auch eigentlich nicht so ganz in mein Beuteschema passen will. „I know that my heart’s been here before“. Ja, sehr schön.


Loenzi wusste es: THE REIGN OF KINDO - 'Let It Go'.
In mein Beuteschema passt es eigentlich auch nicht. Und trotzdem bin ich hin und weg. Also: Album kaufen. Los!


frankjaeger hat geschrieben:9. – 5:46
Jetzt aber Stromgitarre. Midtempo und etwas frickelig. Klarer Sänger, der aber die Worte sehr seltsam akzentuiert. Das ist heftiger, aber immer noch alternativ, nur in der Mitte gibt es einen seltsamen Mittelteil. Er sing „I bleed on the inside for you“. Sehr abwechslungsreich, manchmal passt das besser, der ruhige spätere Teil dagegen nimmt dem Song Drive. Trotzdem gut.


Die Band kennt vermutlich kaum jemand, da sie bisher nur eine selbstproduzierte Scheibe auf den Markt geworfen hat (und ich finde, hier schlägt sich das sogar tatsächlich im Sound nieder). Briten im Feld zwischen ALTER BRIDGE und BLACK LABEL SOCIETY.


frankjaeger hat geschrieben:10. – 3:52
Metal! Los! Schrumm…. Schrumm… tacka-tack-tack-tack-tack, tacka-tack-tack-tack-tack, jepp. Und dann ein tiefes „uugh“. Gebt’s mir dreckig. Death Metal mit tiefem Sänger. Bis auf „yeah yeah yeah“ verstehe ich nix. Der Song ist langsam, die Gitarre im Vers meist auf einem Ton. Klingt ganz gut, wird aber sicher nicht mein Lieblingslied. Zum Ende hin wird noch etwas Fahr aufgenommen und gefühle 120mal „kill“ und „yeah“ gesungen. Ganz okay.


Thrash. Dänen. Klaus darf lösen.


frankjaeger hat geschrieben:11. – 3:54
Wieder ruhiger. Eine verzerrte Gitarre und dann setzt der Rest der Band ein und gibt es Song Volumen. „My pockets full of gold“. Schöner Song, der im Vers tolle ruhige Passagen hat, aber im Chor dann doch Metal ist. Die Musiker scheinen schon ein paar Tage Musik zu machen, das klingt alles reif und erfahren. Der Sänger ist kraftvoll, gelegentlich an der Grenze zu shouts. „bound and weakened“ oder so. Ja, durchaus gut hörbar, die Jungs.


Den Song habe ich erst kürzlich hier im Forum verlinkt. Und zwar im Post-Rock-Thread. Was mag das heißen? ;-)

frankjaeger hat geschrieben:12. – 4:54
Corig, heftiger. Stakkato-artige Gitarren, Hoppeldrums, und ein variabler Sänger (oder sind das zwei?). So was mag ich auch, auch wenn ich hier mal grad gar nix verstehe. Normalerweise ist das für mich ein Negativum, aber die Jungs gehen noch. Auf jeden Fall haben die mal viel zu erzählen. Klingen wie eine weniger wilde Version von THE FALL OF TROY. Schön. Auch wenn das Ende etwas merkwürdig ist mit Drumcomputer und sphärischen Klängen.


Ja, die Band hat wahnsinnig viel zu erzählen. Ein Wahnsinnssong von einem Wahnsinnsalbum. Hier handelt es sich übrigens um dieses "Mode-Genre" Djent. Die Jungs hier sind aus meiner Sicht aber die Speerspitze, dieser jungen, zumeist wirklich tollen Bewegung!

frankjaeger hat geschrieben:13. – 7:16
Der Chor fängt an und wird lauter über einer simplen Gitarre, aber völlig unverständlich. Ist wohl ein Kneipenchor. Ist wieder Alternacore, denke ich, aber wieder sehr abwechslungsreich. Der Sänger ist gut, aber irgendwie typisch Alternative (das ist nicht negativ). Der Chor kehrt auch noch zurück, während der Song sonst ziemlich cool ist, zügig unterwegs ist, der Sänger auch viel Bedeutsames zu sagen hat. Einzig der Kneipenchor ist zu häufig zu hören.


Die Band hatte Loenz auch serviert bekommen und daraufhin direkt zugeschlagen. Na? :grins:


frankjaeger hat geschrieben:14. – 6:57
Zum Abschluss nochmal Extreme Metal. Death/Thrash der schnelleren Art. Irgendwie typisch und macht bei mir so gar nicht „klick“. Ganz gut, aber auch ein wenig generisch. Muss man aber sicher noch öfter hören, das mache ich aber erst, wenn ich das Album eventuell habe. „There is no god“ wird gesungen. Dann gibt es noch einen ruhigen Mittelteil, der weder nach Death noch nach Thrash klingt und in einen Midtempo-Part mündet.


Extreme Metal, so sieht's aus. Mein Lieblingssong meiner Lieblingsband. Generisch? Empfinde ich ganz anders. So ein durchdachtes Songwriting habe ich in diesem Genre selten gehört. Song ist vom vorletzten Album.


Da wird doch sicher das ein oder andere zu lösen sein! :)
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Re: WW 2012: No Colour At All

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 31. Januar 2013, 20:59

#3 AGENT FRESCO
#4 JEFF LOOMIS
#6 TIDES FROM NEBULA oder EF
?
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Re: WW 2012: No Colour At All

Beitragvon Oliver Passgang » Donnerstag 31. Januar 2013, 21:02

Peter Kubaschk hat geschrieben:#3 AGENT FRESCO
#4 JEFF LOOMIS
#6 TIDES FROM NEBULA oder EF
?


Kann es sein, dass du mit den Zahlen durcheinandergekommen bist? ;-)
AGENT FRESCO stimmt, allerdings nicht für Song #3. Die anderen beiden sind knapp vorbei.
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Re: WW 2012: No Colour At All

Beitragvon Oliver Passgang » Donnerstag 21. Februar 2013, 23:53

1. MAROON - '(Reach) The Sun'
2. DEFTONES - 'Beauty School'
3. GHOST BRIGADE - 'My Heart Is A Tomb'
4. ANIMALS AS LEADERS - 'Soraya'
5. EMIL BULLS - 'When God Was Sleeping'
6. LEECH - 'Oktober'
7. AUGUST BURNS RED - 'Marianas Trench'
8. THE REIGN OF KINDO - 'Let It Go'
9. GODSIZED - 'Bleed On The Inside'
10. HATESPHERE - 'Only The Strongest...'
11. FEAR MY THOUGHTS - 'Bound And Weakened'
12. PERIPHERY - 'Facepalm Mute'
13. AGENT FRESCO - 'A Long Time Listening'
14. HEAVEN SHALL BURN - 'A Dying Ember'
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Oliver Passgang
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