Okay, dann hauen wir nochmal einen raus:
Platz 99:
KING CRIMSON - Larks Tongues In Aspic (1973)
Großbritannien 

Erstkontakte meinerseits:
Schon beim verspulten Intro des ersten Teiles ahnt man das Unheil. Was nach ca drei Minuten kommt, ist schlicht und ergreifend böser, fieser harter Metal! Man stelle sich das im Sound von 2012 vor, das Riff würde einen vom Erdboden walzen. Danach baut sich ein Instrumentalfeuerwerk aus fiesem Gefrickel, jazzigen Einlagen und jeder Menge Freakfaktor auf. Auch die Percussion ist erste Sahne und vor einem eines: Sick! Doch später kommen auch ausgeglichenere und ruhige Passagen zu Zug.
Bei YT finde ich vier Teile von
Lark Tongues In Aspic von insgesamt 20 Minuten. Ich wusste schon nach dem Metalriff, daß ich das Album haben muß, da gibt es überhaupt keine Diskussion.
Dennch bin ich dreiteilig verwirrt: Erstens: bei Musiksammler finde ich, daß 'Larks Tongues...' nur zwei Teile hat, das YT-Ding vier. Die sind wohl beide instrumental. Andere Stücke haben laut MS Gesang, finde ich aber nix bei YT. Ich denke, Gesang ist bei KG auch völlig egal. Zweitens: "Larks" klingt völlig anders als "In The Court Of The Crimson King", mein bislang einziges KG-Album. Das hat aber rein gar nix dem Sound auf "Larks" zu tun. Äh, krass! Drittens: was bedeutet eigentlich der Titel? Lerchenzungen in Aspik? Klärt mich einer auf!
Wer "Larks..." so wie ich erwerben will, den möchte ich auf das 2012 Re-Release mit Steven Wilson-Remix und Dolby 5.1 Surround Sound hinweisen. Für Leute, die die technischen Vorraussetzungen haben, ist das sicher wertig. Für 15 Euro auch n Superpreis

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...und je länger das läuft, verliebe ich mich immer mehr in diesen super-kranken Sound! Frickel-Deluxe, sag ich nur
