Weekly Playlist

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Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Montag 1. Juli 2013, 21:35

Ich glaub, ich mag das "Polierte". Wenn es so schön satt und weich und rund klint und trotzdem bei größerer Lautstärke Druck macht. Die ....Mann, Namen...die RHAPSODY vor dem Album, nach dem sie sich gesplittet haben (das ist jetzt kompliziert...) finde ich, klingt GRANDIOS. Da hat man sich ja auch ganz bewusst auf CRIMSON GLORY's "Transcendece" bezogen. Das Album ist ein sonischer Hochgenuss!

Ich glaube, das wurde mal im Soundcheck Letzter. In bester Gesellschaft mit JEX THOTH's "Blood Moon Rise" also. In diesen Sound könnt ich mich auch reinlegen, das ist wie in warmem Honig schwimmen :blumen:

Oh, ich muss schon wieder weg...
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Montag 1. Juli 2013, 21:38

RHAPSODY mit JEX THOTH verglichen. In einem positiven Zusammenhang. Ich glaube, jetzt habe ich wahrlich alles gesehen.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Nils Macher » Montag 1. Juli 2013, 21:44

Jesus hat geschrieben:RHAPSODY mit JEX THOTH verglichen. In einem positiven Zusammenhang. Ich glaube, jetzt habe ich wahrlich alles gesehen.


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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 1. Juli 2013, 21:53

salisbury hat geschrieben:Aber so ganz pauschal verteufeln, wie moderener Metal so klingt, liegt mir auch eher fern. Manche Musik funktioniert auch damit. Bei MAYHEMs "Grand Declaration" ist der sterile, klinisch tote Sound genau das richtige, bei FEAR FACTORYs "Demanufacture" auch. Kommt drauf an, was man als Band sagen und erreichen will.

Ja, da stimme ich dir zu, wobei ich nicht glaube, dass ein Sound wie bei "Grand Declaration Of War" das ist, woran Jesus hier 'Anstoß' nimmt. Der hat ja durchaus Dynamik und ist nicht mal ansatzweise das, was Eike als "Loudness War" und Holg als "einfach nur an!" bezeichnen würden.

Auch eine FEAR FACTORY ist differenziert und ein Stück weit dynamischer als das, was hier in Rede steht. Die erhebt zwar steril-kaltes Geballer zum Trademark, aber sie setzt das bedacht ein, während viele moderne Thrasher und Powermetaller einfach ohne Sinn und Verstand eine Wall of Sound hochziehen, die keine Luft zum Atmen lässt.

Beispiel dafür wären ggf. die aktuelle Scheibe von DEATH DEALER, oder die letzten paar Alben von CAGE.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Montag 1. Juli 2013, 22:59

Ja, genau. Das, was ich von besagtem Mayhem Album kenne, ist vom Klang her für mich völlig richtig. Zwar voluminös, aber mit Dynamik.

Bei Rhapsody habe ich übrigens oft den subjektiven Eindruck einer immensen Höhenlastigkeit, welche das Frölichkeitssyndrom auslöst.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Dienstag 2. Juli 2013, 08:58

Holger Andrae hat geschrieben:Ja, genau. Das, was ich von besagtem Mayhem Album kenne, ist vom Klang her für mich völlig richtig. Zwar voluminös, aber mit Dynamik.

Bei Rhapsody habe ich übrigens oft den subjektiven Eindruck einer immensen Höhenlastigkeit, welche das Frölichkeitssyndrom auslöst.


Ich glaube wir haben echt komplett verschiedene Ohren. "Voluminös" ist ein Attribut, das ich der MAYHEM niemals vergeben würde. Eher, "kalt", "klinisch", öhem, ja und höhenlastig eigentlich auch. Ich sie finde nichtmal sonderlich dynamisch von Klnag her, sonder eher von der Musik, also dem was gespielt wird. Aber all diese Attribute passen perfekt zur Musik und dem, was sie aussagen soll, und sie soll bitte bitte nicht anders sein.

RHAPSODY immens höhrenlastig? Kann ja easy mal am Equalizer checken, wenn man einen hätte. Hier wiederum würde ich auf das Wort "voluminös" zurückgreifen wollen...

;-)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Samstag 13. Juli 2013, 10:04

AMON AMARTH – Deceiver Of The Gods
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AA liefern das, was die Fans wollen. Während der Vorgänger stellenweise etwas auf Doom getrimmt war, so klingt das neue Album deutlich mehr nach klassischem Heavy Metal. Ansonsten ist aber alles beim Alten und obertypisch AA. Die Band hat ihren einzigartigen Stil längst gefunden. Ich ziehe meinen Hut davor, dass die Band es immer wieder schafft richtig tolle Songs zu schreiben. Selbst einen richtig guten Achtminüter haben sie geschaffen. Fett! Mit am besten gefallen mir die donnernden Songs „Blood Eagle“ und „We Shall Destroy“. Einen Ausfall gibt es nicht auf dem Album. Etwas mehr erwartet hatte ich mir von dem Song mit Messiah Marcolin. Ich finde man hätte ihn sicher besser einsetzen können. Finde es etwas schade, dass meist auch gleichzeitig Hegg singt. Alles in allem aber eine äußerst runde Sache die bei mir zwischen 8,0 und 8,5 Punkten pendelt. Aufgrund der wirklich tollen Bonusdisc (siehe Thread!) entscheide ich mich dann doch für die höhere Wertung.
8,5 / 10

CULT OF LUNA – Vertikal
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Vor allem aufgrund des recht harschen Gesangs war ich mir ja sehr unsicher ob mir das gefallen würde. Ich habe es dann aber doch mal riskiert, da mir ja schließlich auch eine Band wie THE OCEAN zuletzt sehr gut reingelaufen ist. Und siehe da. Ich finde das Album richtig toll. Die Atmosphäre die hier aufgebaut wird erinnert wirklich an kalte Betonbauten. Das Cover passt demnach wie die Faust aufs Auge. Verglichen mit THE OCEAN kann man vielleicht sagen, dass bei COL alles noch deutlich mehr auf Atmosphäre getrimmt ist und die Songs deutlich weiter ausgewalzt werden. THE OCEAN wirken da insgesamt eher variabler.
„Vertikal“ befördert einen wirklich in eine Art Trancezustand, sodass selbst ein 18 Minuten Monolith wie „Vicarious Redemption“ wie im Flug vergeht. Beeindruckende Musik!
8,5 / 10

POVERTY´S NO CRIME – Save My Soul
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Der Name wurde schon des Öfteren in diesem Forum erwähnt. Es handelt sich hier wohl um eine dieser Bands die ganz gerne als Dream Theater Klon bezeichnet werden. Nun. So ganz falsch ist das sicher nicht. Die Band frickelt allerdings deutlich weniger und ist deutlich songorientierter. Schicke Melodien, guter Gesang. Durchaus eine Band von der ich mir noch weitere Alben kaufen würde.
8,0 / 10

JAMES LABRIE – Elements Of Pursuasion
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Dieses Album möchte ich noch mal allen DT und LABRIE-Fans ans Herz legen. Könnte mir nämlich vorstellen, dass es doch so einige Leute gibt, die nur „Static Impulse“ besitzen. Letzteres finde ich zwar auch sehr gut, aber das Erstwerk ist ganz einfach noch besser. James fährt hier wirklich alles auf. Vor allem verwundert der richtig fette Groove, der bei einigen Songs zum Tragen kommt. Das hier ist nicht irgendein Solowerk…das ist ein MUSS!
9,0 / 10
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 13. Juli 2013, 20:09

Havoc hat geschrieben:POVERTY´S NO CRIME – Save My Soul
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Der Name wurde schon des Öfteren in diesem Forum erwähnt. Es handelt sich hier wohl um eine dieser Bands die ganz gerne als Dream Theater Klon bezeichnet werden. Nun. So ganz falsch ist das sicher nicht. Die Band frickelt allerdings deutlich weniger und ist deutlich songorientierter. Schicke Melodien, guter Gesang. Durchaus eine Band von der ich mir noch weitere Alben kaufen würde.
8,0 / 10


Dream-Theater-Klon? Wer schreibt denn so einen Unsinn? Jemand, der oberflächlich alles, was mit Keyboards und leicht verquerter Rhythmik musiziert in einen Topf wirft. Oder ein Tauber.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Samstag 13. Juli 2013, 20:25

Holger Andrae hat geschrieben:Dream-Theater-Klon? Wer schreibt denn so einen Unsinn? Jemand, der oberflächlich alles, was mit Keyboards und leicht verquerter Rhythmik musiziert in einen Topf wirft. Oder ein Tauber.


Habe noch mal ein paar Reviews überflogen. Meist wird nur gesagt, dass das auch DT-Fans gefallen könnte. Noch öfters wird aber auf Symphony X verwiesen.
Ganz falsch finde ich die Vergleiche nicht. Am ehesten fallen mir aber wohl Vanden Plas ein. Ansonsten. Puhh...ist halt angeproggter Powermetal mit viel Melodie.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 13. Juli 2013, 20:59

Ich finde schon, dass man PNC ziemlich unverwechselbar klingt. Gerade wegen des Gesangs. Die "Save my soul" ist aber auch nur die viertbeste der Band. Du solltest vor allem nach "The Chemical Chaos" Ausschau halten.
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