Eike hat geschrieben:"Damnation" ist jedenfalls deutlich eingängiger als "Watershed" und "Heritage".
Und deutlich besser zudem.
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OpethRe: Opeth"Damnation" ist definitiv ein Ausnahmealbum.
Mittlerweile besitze ich "Heritage" auch seit einiger Zeit. Das Album ist gut, hat viele tolle Momente, kann mich jedoch nicht vollends begeistern. Weiterentwicklung ist meist etwas positives, konstruktives aus Sicht des Künstlers - bei OPETH fühlt sich das aber (vor allem mit dem Dezember-Gig im Hinterkopf) fast schon wie Verleugnung der eigenen Identität an. Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
Re: Opeth
Heritage my ass, aber Watershed regelt, Digga! ![]() What if there is nothing more
What if there is only emptiness What if there is nothing more Beyond the code of deliverance Meine Sammlung Ranking 2014
Re: OpethIch find "Watershed" auch immer noch spitze. Das ist mit der Zeit sogar eher noch gewachsen. Krass, dass das jetzt auch schon wieder vier Jahre alt ist. Kann mich noch genau an den ersten Durchgang erinnern...da ließ mich das Album total achselzuckend zurück. Das passiert mir eigentlich auch bei komplexen Alben recht selten.
Re: OpethWenn übrigens jemand von den OPETH-Spezialisten hier einmal einen Überblick über ihr Schaffen verschaffen möchte, so sei niemand aufgehalten. Gerade bei einer Band die doch schon relativ viel herausgebracht hat und dabei auch eine große Entwicklung durchgemacht hat, wär das wohl nicht nur für Neueinsteiger sondern auch für mich sehr interessant, weil ich ihren Katalog wahrscheinlich nicht in näherer Zukunft vervollständigt haben werde. Also falls wer einmal Zeit hätte, wär das sehr cool
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Re: OpethIch schreib einfach mal ein paar Gedanken zu den Alben auf. Ohne fundiertes musikalisches Wissen. Sowas kann ich nicht...here we go...
Orchid (1995) Ein durchaus schon sehr faszinierendes Debüt, das bereits aufzeigt, dass wire s nicht mit einer stinknormalen Death Metal Band zu tun haben. Die Songs sprengen meist die 10min-Grenze. Es fällt mir schwer da einen bestimmten Song hervorzuheben. Akerfeldt klingt noch sehr rauh. -> 8,5 Morningrise (1996) Auf dem Zweitwerk sind die Songs noch länger, aber nicht besser. „Black Rose Immortal“ dauert sogar über 20min. Oft kommen die Songs aber nicht auf den Punkt und wirken wie fast wie eine Art Jam-Session. Für mich ist dieses wohl das schwächste Album der Schweden. -> 8,0 My Arms, Your Hearse (1998) Dieses Werk klingt erstmals nach den Opeth wie wir sie heute kennen…hätte ich jetzt fast geschrieben. Sagen wir mal…wie wir sie bis spätestens 2008 kannten. Es wird immer mehr Klargesang eingebaut und die Songs sind straffer und besser arrangiert. Ein tolles Album. -> 9,0 Still Life (1999) Dieses Album klingt erdiger, organischer, etwas ruhiger und geschliffener als sein Vorgänger. Viele finden ja gerade dieses Album total genial. Aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund ist das Werk nie zu meinen absoluten Favoriten aufgestiegen. -> 9,0 Blackwater Park (2001) Mit diesem Hammerteil begann der große Aufstieg von Opeth. Hier wurden eigentlich alle bisherigen Stärken gebündelt. Weiterhin klingt hier alles noch mehr wie aus einem Guss. Der Sound ist etwas kälter als auf den bisherigen Alben. -> 9,5 Deliverance (2002) Hier wurden dann etwas vertracktere Parts mit aufgenommen. Das Album ist zudem düsterer als alle Vorgänger. Fand die Scheibe anfangs total Hammer. Ist mittlerweile aber ein kleinwenig in meiner Gunst gesunken. Ich mag den Titelsong, bei dem gut zwei Minuten immer wieder dasselbe gespielt wird. -> 9,0 Damnation (2003) Das ruhigste Opeth-Werk gehört ja quasi zum Vorgänger dazu. Und tatsächlich klingt es auch wie der ruhige Gegenpol zu Deliverance. Wunderschönes Album, dass sich nicht vor zum Beispiel Bands wie Anathema zu verstecken braucht. -> 8,5 Ghost Reveries (2005) Tja. Es mag nicht jeder so sehen. Aber für mich ist dieses Album die Sternstunde der Band überhaupt. Der typische Opethsound wurde mit einigen ungewöhnlichen Klängen und sogar Tool-Anleihen angereichert. Das Songwriting ist zudem so gut wie nie. Selbst einen Supersong wie „The Baying Of The Hounds“ kann man eigentlich nicht extra hervorheben, da hier einfach alles total geil ist und wie aus einem Strom hervorgetragen wird. Für mich eines der besten Alben die ich jemals gehört habe. -> 10,0 Watershed (2008) Hier wurde dann noch mehr herumexperimentiert. Man konnte schon erahnen, dass der Nachfolger vielleicht in eine gänzlich andere Kerbe schlagen könnte. Dieses Album lege ich immer noch verdammt oft auf. Eigentlich häufiger als alle anderen Werke. „Heir Apparent“ ist wohl mein Favorit. Aber auch hier gibt es keine Schwachstellen. -> 9,5 Heritage (2011) Keine Growls und ein gänzlich anderer aber cooler Sound zieren das bisher letzte Album. Das hier viele Fans nicht mehr mit klarkommen würden war klar. Dennoch ist das Album für meine Begriffe immer noch ganz klar Opeth. Die Songs versprühen immer noch ein gewisses Opeth-Feeling. Sicher gut geeignet für einen verträumten Abend unter Kopfhörern. -> 8,5
Re: Opeth
Danke! Auch wenn es schon ein Jahr her ist...würde auch heute die selben Noten verteilen. Auf das nächste Opeth-Werk bin ich auch mal wie Hölle gespannt. Ähnlich wie bei Satyricon finde ich es auch hier sehr schwer vorauszusagen, wie sich die Band nun weiterentwickeln wird. Die bringen bestimmt 2014 was Neues...könnte ich mir vorstellen.
Re: Opeth
Ich meinte hier eigentlich nur, dass ich in 2014 mit einem neuen Opeth-Werk rechne. Dass die Band eine gänzlich andere Richtung einschlagen wird glaube ich nicht. Ich glaube eher, dass man wieder einen kleinen Schritt zurück geht. Irgend so ein Zwischending zwischen Watershed/Heritage.
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