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von Christian Schwarzer » Samstag 3. August 2013, 10:35
Jhonny hat geschrieben:Aber klar, in einer Liga mit den Scorpions, Motörhead, Blind Guardian, Alice Cooper, Judas Priest, Ozzy Osbourne, Slayer, Mötley Crüe oder Iron Maiden spielen sie definitiv nicht.
Ich glaub so rum hat Barabas das aber auch nicht gemeint... Wie auch immer, EMPEROR sind vor ein paar Jahren glaub ich schon ziemlich gut angekommen und lassen Wacken 14 schon sehr verführerisch werden... 
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 4. August 2013, 19:07
Barabas hat geschrieben:Zum Thema: So sehr ich Emperor mag, es kommt mir dennoch für die Größe von Wacken, wie ein Rückschritt vor und wenn ich mir angucke wer da die letzten Jahre (nicht nur als Headliner) gespielt hat, bin ich mir nicht sicher wieviel das Publikum mit einem Black Metal Headliner anfangen kann.
Schau dir Emperors Wacken-DVD von 2006 an, dann erübrigt sich die Frage: http://www.youtube.com/watch?v=glKbRmOmB9M
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von Oliver Passgang » Sonntag 4. August 2013, 23:42
Da spinge ich doch direkt im Dreieck. 2006 kannte ich EMPEROR noch nicht, so dass ich junger Bursche mir stattdessen irgendetwas anderes angeguckt habe - den Fehler werde ich nicht noch einmal machen. 
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von Rüdiger Stehle » Montag 5. August 2013, 00:29
Ja, ich hoffe zwar immer noch, dass eine Headliner-Tour bekannt gegeben wird, die es mir möglich macht, Wacken doch noch zu umgehen, aber ganz ernsthaft: Wenn nicht, dann werde ich in Wacken da sein - rain or shine!
Die Tatsache, dass es das 20. Jubiläum der "In The Nightside Eclipse" markieren soll, lässt ja außerdem Großes für die Setlist erwarten.
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von trent » Montag 5. August 2013, 12:21
Ich war damals dabei und fand es großartig. Als auf dem diesjährigen Wacken die Nachricht kam, dass Emperor (und auch Behemoth) nächstes Jahr dabei sein werden, war für mich klar, dass ich auch dann wieder hinfahren muss (zumal es dann mein 10. Wacken sein wird).
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von Rüdiger Stehle » Montag 5. August 2013, 12:57
Wenn es dabei bleibt, dann haben wir beide unser 10. Wacken. Ich halt nach 8 Jahren Unterbrechung, aber das ist ja egal.
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von enemy-of-reality » Dienstag 6. August 2013, 12:40
Haha, die vereinigen sich aber auch alle paar Jährchen wieder, wenn die Kohle passt. Naja, mich lässts eher kalt, war ja nie der grosse Emperor-Fan.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 6. August 2013, 15:24
Jo. Klar. Wie alle anderen Bands halt auch... Scorpions, Black Sabbath, Running Wild, Ozzy, Candlemass, Jag Panzer ... die Liste ist endlos. Finde ich auch nicht schlimm oder anrüchig, denn sie sind Profimusiker und wollen mit ihrer Arbeit Geld verdienen.
Das einzige, was ich doof finde, sind diese ständigen großen Ankündigen von Split, Reunion, Auflösung, Reunion, immer mit Abschieds- und Comebacktour, Abschieds- und Comeback-Album etc...
Wobei da Emperor in dieser Kategorie bei Weitem nicht zu den schlimmsten Bands gehört. Die haben 2001 die Band als Studioband begraben, weil sie meinten, dass musikalisch alles gesagt sei. Dabei sind sie bis heute geblieben, und ich fürchte auch, dass sich das dieses Mal nicht ändern wird. Und selbst wenn doch: Nach 12 Jahren kann man sich so eine Entscheidung - jetzt auch ganz unabhängig von kommerziellen Erwägungen - auch mal wieder anders überlegen.
Dass es gelegentliche Einzelgigs geben würde, haben sie meines Wissens schon damals nicht ausgeschlossen und 2006 - bei den letzten Liveauftritten - auch nicht. Von daher sehe ich da bei Emperor keine wirkliche Inkonsequenz und auch kein typisches Auflösung/Reunion-Spielchen, wie man es heute ja leider Gottes viel zu oft hat.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 6. August 2013, 15:31
Krass finde ich so Sachen wie aktuell bei Jag Panzer, die wenige Monate nach der VÖ des aktuellen Albums die Band wegen Erfolglosigkeit und innerer Differenzen aufgelöst haben, und tatsächlich keine 12 Monate später als Headliner fürs KIT bestätigt wurden und Rereleases aller 80er-Scheiben ankündigten. Da muss ich dann auch herzhaft lachen und mich ernsthaft fragen, warum erwachsene 50jährige Musiker nicht einfach mal sagen können: "Leute, wir sind grad ausgebrannt und haben keinen Bock mehr. Wundert euch nicht, wenn ihr ein paar Jahre nicht mehr viel von uns hört." - Nein, so geht das natürlich nicht. Man muss groß und tränenreich DAS ENDE verkünden, um nach nicht einmal einem Jahr wieder aufzutauchen. Was für ein Quatsch... ehrlich! Nicht falsch verstehen, ich liebe Jag Panzer und freue mich riesig über den Gig beim KIT und die Rereleases. Aber die Vermarktung ist einfach Kinderkram. Deswegen juckt mich ein Split bei einer Lieblingsband heute kaum mehr, so lange noch alle am Leben sind, gibt es eigentlich fast immer ein Rückkehr in irgend einer Form. Nur bei Cirith Ungol nicht... scheinbar...  Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber worum es mir ging: Ich finde absolut nicht, dass man Emperor unter dieses ärgerliche und kindische Split/Reunion-Phänomen fassen kann. Damit täte man der Band unrecht, finde ich.
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von Christian Schwarzer » Dienstag 6. August 2013, 20:17
Zumal EMPEROR im wesentlichen Ihsahn ist und dieser mit seinem Solo-Projekt (das eigentlich schon gar kein Projekt mehr ist) auch nicht so schlecht da steht. Um auf derart rückhaltlose Weise Geld zu verdienen und des Geldes Willen, müssten da schon Re-Releases des kompletten Backkataloges kommen, ne Best-Of, eine Live CD und ein neues Studioalbum, dass der Mann locker schreiben könnte, hätte er Lust dazu - technisch beschlagen isser ja allemal. Ich sehe also auch weniger ein Problem darin, wenn man als "Ex"-Band sagt, "gut, wir haben grad Bock drauf mal wieder den alten Kram zu spielen und kriegen noch was dafür, also where's the problem?"
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